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John Quentin - Kampf um Malta Historischer Roman von Resch, Erwin (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.03.2009
  • Verlag: Bastei Lübbe E-Books
eBook (ePUB)
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John Quentin - Kampf um Malta

Der zweite Roman einer großen Seefahrersaga um den ungewöhnlichen Helden John Quentin

John Quentin ist als Protegé von Admiral Nelson vom Fähnrich zum Commander in der Royal Navy aufgestiegen. Nun beweist er abermals sein Können: Gemeinsam mit den Maltesern kämpft er gegen die französischen Besatzer. Doch statt Ruhm erntet er nur Undank. Sein Rivale Admiral Lord Keith spinnt eine Intrige, die in Quentins Entlassung aus der Navy gipfelt. Als seine Besatzung davon erfährt, meutert sie gegen den neuen Kommandanten - ein Vergehen, das mit dem Tod bestraft wird. Kann Quentin seine Ehre wiederherstellen und seine Männer vor dem Galgen retten?

Erwin Resch ist eine neue vielversprechende Stimme im Genre der historischen Seeromane. John Quentin ist eine Serie um einen jungen, ungewöhnlichen Helden. Quentin verkleidet sich häufig als Frau, um seine Feinde zu täuschen oder hinter den Linien zu spionieren. Eine liebenswerte Besonderheit unter vielen anderen, mit der Resch seine Hauptfigur von anderen Seefahrerroman-Helden abgrenzt und seiner Serie einen eigenen Charme verleiht.

Für Leser von C.S. Foresters 'Captain Hornblower' und Patrick O'Brians 'Kapitän Jack Aubrey und Dr. Stephen Maturin' sowie für Fans von 'Fluch der Karibik'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 349
    Erscheinungsdatum: 17.03.2009
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783838700946
    Verlag: Bastei Lübbe E-Books
    Serie: John Quentin Bd.2
    Größe: 1110 kBytes
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John Quentin - Kampf um Malta

1. Aktion in Ferrol

Kurz nach dem Hellwerden betrat Quentin das Deck der Glattdeckskorvette "Revolution" und schaute auf die Gruppe Männer, die mit den letzten Vorbereitungen zum Auslaufen beschäftigt waren.

Die Sonne war noch nicht über dem Felsen von Gibraltar aufgegangen, und dennoch herrschte an diesem ersten Augusttag des Jahres 1800 schon eine solche Hitze, dass Quentin seine Uniformjacke auszog und über das Steuerrad hängte. Die Epaulette auf der linken Schulter glänzte leicht im Morgenlicht.

Er war mit Abstand der jüngste Commander, den die Navy je gehabt hatte. Erst in einigen Wochen würde er achtzehn Jahre alt werden. Nach seinem Abenteuer in Brest, wo er als Mädchen verkleidet die Absichten des französischen Admirals de Bruix ausspioniert und dann noch einen Brandsatz in ein Linienschiff geworfen hatte, sodass drei dicht beieinanderliegende Linienschiffe und ein Kutter abbrannten, konnten die Admiräle nicht umhin, ihn bereits nach einem halben Jahr als Fähnrich und somit weit vor dem regulären einundzwanzigsten Geburtstag zum Leutnant zu ernennen.

Dann hatte er den bewaffneten Kutter "Swordfish" übernommen und hatte an der französischen Mittelmeerküste eine Falle gelegt, in die er beinahe selbst hineingetappt wäre, denn statt der erwarteten Korvette waren nachts zwei gegnerische Fregatten aufgetaucht. Seine Flucht war jedoch offenbar so geschickt, dass die beiden Fregatten sich gegenseitig beschossen, danach auf Grund gerieten und kampflose Beute des Blockadegeschwaders wurden.

Kurze Zeit später wurde er direkt vor der Hafeneinfahrt von Toulon von der Korvette "Revolution" überrascht und hatte den Spieß umgedreht, indem er allen voran den Franzosen stürmte und als Prise nahm. In einer nächtlichen Aktion hatte er mit dem Kutter vor Tunis noch eine arabische Schebecke schwer beschädigt und zwei weitere versenkt, als sie Hilfslieferungen zu dem von den Franzosen besetzten und von den Engländern blockierten Malta bringen wollten.

Bei einem Besuch als Unterhändler auf der Insel war er verhaftet worden, weil man seine wahre Identität als emigrierter französischer Adliger erkannt hatte. Mit einem Linienschiff sollte er zu einem Prozess nach Frankreich gebracht werden, doch dieses Schiff war von dem Blockadegeschwader niedergekämpft und er selbst befreit worden.

Bei diesem Gefecht hatte sein Kutter schwere Beschädigungen davongetragen. Nach der Reparatur in der Werft von Dartford war er in dichtem Nebel mitten in die ausgebrochene Flotte vor Brest geraten. Er hatte die Flagge streichen müssen, später den Kutter zurückerobert, dabei aber einen Säbelstich erhalten, der ihm etliche Wochen Aufenthalt in dem Lazarett von Gibraltar bescherte.

In Gibraltar war er auch von den Admiralen Saumarez und Nelson zum Commander befördert worden, war aber wegen der Kapitulation nur durch Nelsons Eingreifen vom Kriegsgericht freigesprochen worden.

Wie üblich herrschte ein scheinbares Chaos an Bord, doch ihn störte das nicht, da er wusste, dass dies vor jedem Auslaufen der Fall war. Stolz blickte er hinauf in das System der Wanten, Stagen, Fallen, Brassen, Schoten und diverser anderer Leinen, die zur Bedienung dieses kleinen Dreimasters notwendig waren.

Die "Revolution" war jetzt sein Schiff. Sollte der französische Name bleiben? Er hatte sich lange Gedanken darüber gemacht. Doch da ihm kein Name eingefallen war, der ihm wirklich gefiel und in der Royal Navy noch nicht benutzt wurde, hatte er ihn so belassen. Außerdem konnte er so vielleicht in Zukunft ein Täuschungsmanöver mit französischer Flagge unternehmen, sollte dies notwendig sein.

Die Hälfte der etwa einhundert M&au

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