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John Sinclair - Folge 1349 Lilians tödlicher Blumenzauber von Dark, Jason (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.11.2015
  • Verlag: Bastei Lübbe
eBook (ePUB)
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John Sinclair - Folge 1349

Endlich als E-Book: Die Folgen der Kult-Serie John Sinclair aus den Jahren 2000 - 2009! Lilians tödlicher Blumenzauber. Die fünfzehnjährige Daisy Corner war aus unerklärlichen Gründen erstickt. Kein Arzt hatte eine Diagnose finden können. Maxine Wells hatte das junge Mädchen gekannt. Sie wollte ihm die letzte Ehre erweisen und besuchte sie in der Leichenhalle, in der Daisy im offenen Sarg aufgebahrt war. Als Maxine die Tote sah, erwischte sie der Schock! Aus dem Gesicht der Leiche wuchsen Blumen - kleine Lilien ... John Sinclair ist der Serien-Klassiker von Jason Dark. Mit über 300 Millionen verkauften Heftromanen und Taschenbüchern, sowie 1,5 Millionen Hörspielfolgen ist John Sinclair die erfolgreichste Horrorserie der Welt. Für alle Gruselfans und Freunde atemloser Spannung. Tauche ein in die fremde, abenteuerliche Welt von John Sinclair und begleite den Oberinspektor des Scotland Yard im Kampf gegen die Mächte der Dunkelheit.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 25.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783838740959
    Verlag: Bastei Lübbe
    Größe: 658 kBytes
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John Sinclair - Folge 1349

Lilians tödlicher Blumenzauber

Steif wie ein Brett lag die Leiche im offenen Sarg! Daisy Corner war nur 15 Jahre alt geworden. Ein lebensfroher Teenager, und dann dieser grauenvolle Unfall. Wobei manche Menschen nicht unbedingt von einem Unfall sprachen, auch einige Ärzte nicht, denn Daisy Corner war erstickt.

Wie das hatte passieren können, wusste niemand. Es war jedenfalls geschehen, und so hatte das junge Mädchen mit seinem Tod noch ein weiteres Rätsel hinterlassen ...

An Daisys Tod dachte auch die Tierärztin Maxine Wells, die das Mädchen vor der Beerdigung noch mal besuchen wollte. Beide hatten sich gut gekannt, denn Daisy war hin und wieder mit ihren Katzen zu Maxine gekommen, um sie untersuchen zu lassen oder sich die nötigen Impfungen abzuholen.

Jetzt würde sie nicht mehr kommen und bald in der feuchten Graberde des Friedhofs liegen. Für Maxine Wells war das unfassbar. Auch für sie war der Tod nicht nur ein Schock gewesen, sondern auch ein Rätsel. Sie hatte sich sogar mit dem behandelnden Arzt in Verbindung gesetzt, doch der hatte auch nur mit den Schultern gezuckt und so seine Machtlosigkeit demonstriert.

Die Tierärztin war bis auf den kleinen Parkplatz gefahren, der zum Friedhof gehörte. Die Leichenhalle konnte nicht übersehen werden. Jetzt, mitten im Winter waren die Bäume kahl und boten deshalb einen guten Durchblick.

Das dunkle Dach der Leichenhalle schimmerte silbrig hell. Der Frost hatte auf ihm Raureif hinterlassen, der auch im Laufe des Tages nicht verschwand, weil die Temperaturen unterhalb des Gefrierpunkts blieben. Hier im Norden waren die Winter strenger als im Süden der Insel. Geschneit hatte es auch schon, aber davon war bis auf ein paar Reste alles verschwunden. Erst danach hatte der Winter richtig zugeschlagen.

Maxine streifte die helle, mit Daunen gefütterte Jacke über und machte sich auf den Weg. Es gab hier keine große Mauer, die das Areal des Friedhofs abschirmte. Erst an der Rückseite befand sich ein Zaun aus Metall. Der reichte aus.

Maxine schritt über den glatten Boden. Auch auf ihm hatte der Frost seine Spuren hinterlassen. Hin und wieder schimmerte eine glatte Stelle. Blankes Eis, über das die Frau steigen musste. Der Weg verzweigte sich dann. Wenn sie die linke Seite nahm, gelangte sie direkt auf das Gelände des Friedhofs. Sie wandte sich jedoch nach rechts, um die Leichenhalle zu erreichen.

Über das Knacken von Holz wunderte sie sich. Es war nicht so kalt, dass die Äste von den Bäumen brachen, also mussten die Geräusche eine andere Ursache haben.

Sehr schnell erkannte sie, was sie bedeuteten. Der Eingang lag auf der Schmalseite der Leichenhalle. Da Maxine auf die Breitseite zulief, musste sie erst um die Ecke gehen.

Die Ursache für das Geräusch war leicht zu erklären. Ein Mann war dabei, altes Gehölz aufzusammeln. Er brach es in handliche Stücke, um es auf eine Schubkarre zu packen, damit er es später abtransportieren konnte.

Der Mann arbeitete hier auf dem Friedhof. Er trug dicke Handschuhe und zerbrach jeden Ast oder Zweig. Als er Maxine sah, ließ er seinen Arm sinken und schaute die Tierärztin an.

"Guten Tag", grüßte Maxine freundlich.

Der Mann nickte ihr zu und rückte seine Pudelmütze zurecht, damit die Ohren freilagen.

"Ist die Leichenhalle noch offen?"

Der Arbeiter schaute zur Tür, als müsste er sich erst noch davon überzeugen.

"Wollen Sie zu Daisy Corner?", fragte er dann, als er sich wieder gedreht hatte.

"Ja, einen letzten Besuch."

"Dann müssen Sie sich beeilen. Wenn ich hier fertig bin, schließe ich ab."

"Okay."

Der Mann streckte ihr eine Hand entgegen. "Sagen Sie mal, könnte es sein, dass ich Sie kenne?"

"Möglich, ich bin Tierärztin hier in Dundee. Meine Praxis habe ich ganz in der Nähe."

"Ah ja, deshalb." Weitere Auskünfte gab er nicht. Dafür deutete er auf den Eingang./

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