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Jonathan@Bruns_LLC von Nias, Bianca (eBook)

  • Erschienen: 18.11.2014
  • Verlag: dead soft verlag
eBook (ePUB)
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Jonathan@Bruns_LLC

Die Löwen aus dem Reinhardswald sind wieder da! Nicht nur seine neue Rolle als Alpha-Löwe macht Jon zu schaffen, sondern auch Devons Verschwinden. Der schwarze Wolf hat sich scheinbar in Luft aufgelöst. Als wäre das nicht schon schlimm genug, übt plötzlich der kleine Löwe Luke eine Anziehungskraft auf ihn aus, der er sich nicht entziehen kann. Und das, obwohl Luke das Gegenteil von dem ist, was Jon eigentlich begehrt. Viel zu klein und schmächtig für einen Löwen, zudem schüchtern und unsicher, steht Luke am untersten Ende der Rangfolge in der Familie. Alles scheint Jon über den Kopf zu wachsen, als auch Tajos natürlicher Herrschaftsinstinkt mit aller Macht zurückkehrt und er ungewollt die wichtigste Entscheidung seines Lebens treffen muss: das Rudel, Devon oder Luke

Produktinformationen

    Größe: 1805kBytes
    Reihe (Teil): Bruns_LLC
    Herausgeber: dead soft verlag
    Untertitel: Löwengebrüll.
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 288
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet
    ISBN: 9783944737713
    Erschienen: 18.11.2014
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Jonathan@Bruns_LLC

1. Kapitel

Die aufgehende Morgensonne tauchte das karge Wüstenland des Northern Cape in orangerote Farben. Die Stille der Nacht wich den leisen und immer lauter werdenden Stimmen der Vögel, die erwachten und den neuen Sommertag mit ihrem Gesang begrüßten.

Tajo drehte sich brummend im Bett herum und verfluchte sein feines Gehör, das jede noch so weit entfernte Vogelstimme wahrnahm und einen weiteren Schlaf unmöglich machte. Er blinzelte und richtete sich langsam auf. Etwas stimmte hier nicht. Ganz und gar nicht. Etwas fehlte. Die Bettseite neben ihm war kalt - und leer.

Marc war nicht da.

"Marc?" Seine Stimme klang etwas rau und er räusperte sich. Keine Antwort. Sofort war er hellwach und sah sich suchend um. Marcs Klamotten, die er ihm gestern Abend noch eigenhändig ausgezogen und achtlos vor das Bett hatte fallen lassen, lagen nicht mehr verstreut herum. Das Zimmer war aufgeräumt - und er war vollkommen allein. Wo war er hin, ohne ihm Bescheid zu sagen? Das hatte er doch noch nie getan, ohne ihn aufzustehen! Ohne das gemeinsame Aufwachen mit ausgiebigem Kuscheln und ein wenig Sex zu genießen! Mal mehr, mal weniger in dieser Reihenfolge.

War etwas passiert? Und wieso hatte er es nicht mitbekommen, dass Marc aufgestanden war? Einen so tiefen Schlaf hatte er eigentlich nicht. Anscheinend hatte sich sein Freund klammheimlich davongestohlen. Aber warum? Wenn er jetzt irgendeine Dummheit beging ... nein, ausgeschlossen, dafür war Marc zu clever. Wahrscheinlich hatte er etwas vor ihm zu verbergen. Na warte, das würde er sofort herausfinden.

Mit einer fließenden Bewegung sprang er auf, sein Puls schoss sofort in die Höhe. Sein verletztes Bein zwickte und protestierte kurz, aber er beachtete den leichten Schmerz nicht. Schnell schlüpfte er in seine Shorts und zog ein Hemd über. Mit den Knöpfen hielt er sich erst gar nicht auf und auch die Schuhe ließ er einfach stehen - falls er sich blitzartig verwandeln musste, um noch schneller zu sein, wären sie sowieso nur hinderlich.

Er stürmte aus dem Poolhaus und rannte fast in Jon hinein, der augenscheinlich gerade schwimmen gehen wollte.

"Wo ist er?", schnauzte er seinen kleinen Bruder unbeherrscht an.

Jon grinste nur leicht über seine offenkundig miese Laune. "Wenn du Marc suchst - er ist vor einer knappen Stunde mit den Kleinen raus in die Wüste zum Spielen", erwiderte er völlig unbekümmert.

"Er ist ... was?", brüllte Tajo außer sich vor Zorn. Das wurde ja immer schlimmer! Er drehte auf dem Absatz um und lief aus dem gepflegten Garten in die angrenzende Wüste hinaus. Kurz blieb er stehen, um die Witterung aufzunehmen.

War Marc jetzt völlig durchgeknallt? Wie konnte er sich und seine kleinen Schwestern nur so in Gefahr bringen? Ihre Feinde lauerten nur darauf, ihn oder ein anderes Mitglied der Familie alleine zu erwischen und kalt zu machen, und er lief mit den Kindern einfach aus dem Schutz des Hauses heraus? Nur, um zu spielen ?

Mit seinen menschlichen Sinnen konnte er die Richtung, in die sie gegangen waren, nicht eindeutig erkennen. Er zögerte nicht, sondern zog kurzerhand seine Kleidung wieder aus, warf sie achtlos auf die staubige Erde und verwandelte sich in den Löwen, der er war.

Sogleich stürmten sämtliche Gerüche und Geräusche der Umgebung tausendfach verstärkt und in der gewohnten Schärfe auf ihn ein. Er sog die Luft tief in seine feine Nase und filterte Marcs Geruch, den er wie keinen zweiten kannte, sofort und untrügerisch heraus.

Jetzt konnte er mühelos die Richtung orten, in die Marc mit Tess und Carla gelaufen war. Die beiden Mädchen waren in Löwengestalt unterwegs, das erkannte er an dem schwachen, aber leicht wildtierartigen Körpergeruch der Kinder.

Er schoss in die Ebene hinaus, immer der feinen Duftspur nach. Weit und breit war niemand zu sehen, aber er verließ sich auf seinen ausgezeichneten Spürsinn, der ihm die

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