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Julia: Festival - Siehst Du Nicht, Wie Schön Du Bist? / Mit Dir Ins Paradies / Schicksalhafte Begegnung von Lee, Miranda (eBook)

  • Erschienen: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia: Festival - Siehst Du Nicht, Wie Schön Du Bist? / Mit Dir Ins Paradies / Schicksalhafte Begegnung

SIEHST DU NICHT, WIE SCHÖN DU BIST? von LEE, MIRANDA Vom hässlichen Entlein zum stolzen Schwan! Diese Wandlung gelingt Molly so perfekt, dass selbst der weltgewandte Playboy Liam, sie plötzlich mit ganz anderen Augen sieht. Und genau das war auch Mollys Ziel. Aber das sollte Liam wohl besser nie er fahren ... MIT DIR INS PARADIES von LEE, MIRANDA Dreierlei hat Tante Lucy der hübschen Hotelmanagerin Jessica hinterlassen: ihr Vermögen, ihr Haus auf Nordfolk Island und ihren Freund Sebastian. Um das Erbe antreten zu können, muss Jessica nun vier Wochen mit diesem attraktiven Fremden auf einer einsamen Insel verbringen ... SCHICKSALHAFTE BEGEGNUNG von LEE, MIRANDA Irgendwie hatte sich Tina den erfolgreichen Unternehmer Dennis Hatten ganz anders vorgestellt: Abgebrüht und eiskalt. Immerhin hat er ihre verstorbene Freundin mitsamt Kind im Stich gelassen. Doch der Mann, dem sie jetzt gegenüber steht, ist aufregend anders ...

Produktinformationen

    Größe: 1230kBytes
    Reihe (Teil): Julia Festival Bd.87
    Herausgeber: CORA Verlag
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 399
    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    ISBN: 9783862954810
    Erschienen: 17.02.2011
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Julia: Festival - Siehst Du Nicht, Wie Schön Du Bist? / Mit Dir Ins Paradies / Schicksalhafte Begegnung

1. KAPITEL

Jetzt bist du also fünfundzwanzig, dachte Molly, während sie sich das lange braune Haar aus der hohen Stirn bürstete und auf dem Hinterkopf zusammendrehte. Ein Vierteljahrhundert.

Seufzend steckte sie sich die erste von sechs Nadeln ins Haar, ohne hinsehen zu müssen. Seit Jahren trug sie diese Frisur. Sie war einfach und praktisch und vor allem preiswert. Molly brauchte jeden Cent ihres Gehalts, um zusammen mit ihrer Mutter zurechtzukommen.

Sie warf einen prüfenden Blick in den Spiegel und lächelte unwillkürlich. Kein Zweifel, sie sah genau so aus, wie man sich die typische Bibliothekarin vorstellte: ordentliche Frisur, sittsame weiße Bluse, dunkelblauer Faltenrock. Fehlte nur noch die Hornbrille auf der Spitze ihrer nicht zu klein geratenen Nase.

Doch Molly hatte ausgezeichnete Augen, was sie gelegentlich bedauerte. Wäre es nicht viel schmeichelhafter gewesen, jeden Morgen das eigene Bild wie durch einen Weichzeichner zu sehen? Sie stellte sich plötzlich vor, wie sie an ihrem fünfzigsten Geburtstag in den Badezimmerspiegel schauen würde. Es würde sich gar nicht viel verändert haben, nicht einmal die Frisur.

Sie würde immer noch zu Hause bei ihrer Mutter wohnen. Sie würde immer noch eine graue Maus sein. Und immer noch unsterblich verliebt in Liam.

Gefühle wie Verzweiflung, aber auch Selbstverachtung stiegen in ihr hoch. Denn es war reine Zeitverschwendung, Liam zu lieben. Eine Vergeudung ihres Lebens. Molly wusste, dass er ihre Liebe niemals erwidern würde.

Längst hatte sie aufgehört, sich an ihren Teenagertraum zu klammern, dass Liam eines Tages aufwachen und feststellen würde, dass sich seine Gefühle für das Mädchen von nebenan über Nacht auf wundersame Weise geändert hätten und aus der platonischen Freundschaft verzehrende Leidenschaft geworden wäre. Spätestens mit ihrem einundzwanzigsten Geburtstag war sie von der Romantikerin zur Realistin gereift. Es wäre auch schwierig gewesen, an diesen fruchtlosen Träumen festzuhalten angesichts der Mädchen, die Liam regelmäßig mit nach Hause brachte.

Die waren keinesfalls unscheinbar, und man hätte sie auch nicht als Bücherwurm bezeichnet, wie Molly, seit sie denken konnte, genannt worden war. Nein, Liams Freundinnen fielen mehr durch Aussehen als durch Verstand auf. Er hatte eine Vorliebe für große, langbeinige und sonnengebräunte Frauen mit üppiger Oberweite und schimmerndem Haar.

Was die Oberweite betraf, konnte Molly zwar mithalten, aber sie war allenfalls durchschnittlich groß, und obwohl ihr langes, glattes Haar gepflegt und gesund war, wirkte es durch seine braune Farbe einfach unauffällig und glanzlos. Deshalb hatte sich Molly schon vor langer Zeit von ihren Jungmädchenträumen in Bezug auf Liam verabschiedet. Die Vernunft sagte ihr, dass es vergebliche Liebesmühe sei.

Dennoch liebte sie ihn immer noch, klammerte sich an diese Liebe wie ein Ertrinkender an einen Strohhalm. Warum sonst hätte sie noch in diesem Haus gelebt, das für zwei Personen viel zu groß und viel zu teuer war? Weil Liams Mutter im Nachbarhaus wohnte. Wenn Molly mit ihrer Mutter woanders hingezogen wäre, hätte sie Liam vermutlich nie mehr gesehen. Hätte nie mehr die Freude genossen, die sie jedes Mal durchzuckte, wenn Liam, wie er es gelegentlich tat, auf einen Drink und ein Plauderstündchen vorbeischaute.

Liam nannte sie stets seine beste Freundin, aber Molly wusste, dass sie im Grunde nicht einmal das war. Sie war einfach da, eine bequeme Sache, immer bereit, ihm zuzuhören und ihre Meinung zu seinem neuesten Computerspiel oder Grafikprogramm zu äußern.

Heftiger Zorn verdrängte unerwartet die aufkeimende Verzweiflung. Wie

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