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Julia Ärzte zum Verlieben Band 145 von Berlin, Amalie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.11.2020
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Ärzte zum Verlieben Band 145

VIER TAGE UND EINE POLARNACHT von AMALIE BERLIN 'Dein Ring steht für eine Lüge.' Bis zu der entlegenen Forschungsstation in der Antarktis ist Dr. Lia Monterrosa gereist, um ihrem Ex den Verlobungsring zurückzugeben. Aber wie verhängnisvoll: West ist immer noch der Einzige, den sie jemals geliebt hat - jemals lieben wird! WEIHNACHTSGALA MIT DEM PLAYBOY-DOC von CHARLOTTE HAWKES Er ist gefährlich heiß! Anouk versucht, jeden Einsatz mit dem Neurochirurgen Solomon Gunn zu vermeiden. Einen Playboy-Doc braucht sie bestimmt nicht in ihrem Leben. Noch ahnt Anouk nicht, dass sie und Sol etwas gemeinsam haben. Wie sie kümmert auch er sich um die Ärmsten der Armen ... HÖR NUR AUF DEIN HERZ, STEPHANIE! von SUE MACKAY Spontan erklärt sich Rettungssanitäterin Stephanie bereit, zu Dr. Michael Laing zu ziehen. Sie wollte ihm aus dem Weg gehen - jetzt wohnt sie nach einem Unfall bei ihm! Ihr Verstand warnt sie, dabei hat ihr Herz schon längst entschieden: Es will eine zweite Chance mit Michael!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 13.11.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733715625
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 2275 kBytes
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Julia Ärzte zum Verlieben Band 145

1. KAPITEL

Dr. Lia Monterrosa hatte zwar nicht den Abenteuergeist ihrer portugiesischen Vorfahren geerbt, dafür redete sie gern und viel. Nach der langen, anstrengenden Reise schien keiner ihrer Begleiter so munter zu sein wie sie. Sie waren alle dick angezogen und schleppten ihr Gepäck durch die blitzsauberen Korridore der neuen Forschungsstation in der Antarktis, in der sie gerade eingetroffen waren und den langen Winter verbringen würden.

In den Gesprächen hatten die Männer und Frauen ihr unterschiedliche Gründe für ihren Aufenthalt hier genannt - viele waren einfach neugierig auf diese einmalige Erfahrung, andere glaubten, sich hier, in acht Monaten völliger Abgeschiedenheit, zusammen mit fünfzig Fremden, am besten auf ihre Arbeit konzentrieren zu können. Dies war für Lia der Vorteil ihrer Reise - von Menschen umgeben zu sein, die sie nicht kannten und deshalb auch keine Erwartungen an sie hatten. Sie musste weder besonders stark noch besonders angepasst sein.

Sie war gekommen, um hier ihren ehemaligen Verlobten zu finden. Ihn zu fragen, was in den vier Tagen passiert war, in denen sie nach Hause nach Portugal gereist und er zu dem Ergebnis gekommen war, dass er sie nicht mehr liebte und auch nicht mehr heiraten wollte. Warum er so kaltherzig gewesen war, spurlos zu verschwinden, während sie Angaben bei der Kriminalpolizei machte, um ihren als vermisst gemeldeten Vater zu finden.

Er hatte keine Nachricht hinterlassen. Er hatte einfach nur nicht mehr auf ihre Anrufe reagiert, und als sie sich freigenommen hatte und drei Tage vor der Hochzeit nach London gereist war, hatte sie festgestellt, dass seine Wohnung leer war und er seinen Job sowie seinen Mobilfunkvertrag gekündigt hatte. Ihr waren nur noch der wunderschöne Ring geblieben, den sie zusammen entworfen hatten, und eine große innere Leere.

Heute allerdings würde sie ihn nach zu vielen qualvollen Monaten wiedersehen. Wenn das Schicksal ihr wohlgesonnen war, würde er ihr Antworten geben. Und sie könnte endlich damit abschließen, was ihr damals versagt geblieben war.

Wie aufs Stichwort krampfte sich ihr Magen zusammen. Den Grund für das Ende zu erfahren würde ihr helfen, auch wenn ihr damit wieder einmal bewusst wurde, dass sie offenbar nicht gut genug war.

"Dr. Monterrosa, Sie sind in Gebäude C", sagte nun die Frau, die sie alle einwies, und deutete auf eine Tür mit einem halbrunden Fenster. Nachdem alle stehen geblieben waren, fügte sie hinzu: "Da Sie am Ende des Sommers eingetroffen sind, verteilen wir Sie auf die freien Zimmer."

Und wenn die anderen in etwas mehr als einer Woche abreisten, würde sie, Lia, die Einzige in diesem Gebäude sein. Nachdem Jordan und Zeke die Forschungsstation verlassen hätten. Nachdem West ...

Lia wollte nach der Nummer fragen, doch die Frau kam ihr zuvor. "Die letzte Tür links, am Ende des Flurs."

Lia schulterte ihre Reisetasche und betrat durch eine Tür einen weiteren, viel dunkleren Flur mit beigefarbenen Wänden und gleichfarbiger Auslegeware.

Dr. Weston MacIntyre würde damit rechnen, dass sie ihm angriffslustig begegnete, und das hatte einen gewissen Reiz, weil sie damit ihre Gefühle überspielen konnte.

Ihre beste Freundin und Beinahe-Trauzeugin Jordan, mit der sie zusammen Medizin studiert hatte, hatte sie an dem Tag angerufen, als West in der Fletcher Station aufgetaucht war. Nach der geplatzten Hochzeit hatte Lia Trost bei Jordan gefunden, denn sie hatte nicht einmal gewusst, ob West überhaupt noch lebte. Sie hatte Monate Zeit gehabt, um sich auf diese Begegnung vorzubereiten, sich jedes Wort zurechtgelegt, doch nun ließ die Vorstellung, auch nur etwas davon zu sagen, sie nur den Kopf schütteln. Niemand, der um die halbe Welt reiste, um einen anderen Menschen zu finden, konnte behaupten, er hätte denjenigen nicht vermisst. Hätte sich keine Sorgen gemacht.

Als Lia um eine Ecke ging, sah sie einen großen, breitschultrigen Mann

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