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Julia Ärzte zum Verlieben Band 63 -Titel 1: Die Liebe heilt alles von Marinelli, Carol (eBook)

  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Ärzte zum Verlieben Band 63 -Titel 1: Die Liebe heilt alles

Mit Liebe lässt sich alles heilen, glaubt die Sozialarbeiterin Nina. Nur Jack Carter, der attraktive Dr. Perfect des Angel Mendez Children's Hospital, hält das für Gefühlsduselei! Bis ein kleiner Junge rätselhaft erkrankt - und Nina und Jack gemeinsam um sein Leben kämpfen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 128
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733706173
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 336 kBytes
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Julia Ärzte zum Verlieben Band 63 -Titel 1: Die Liebe heilt alles

1. KAPITEL

"Nina Wilson ist die zuständige Sozialarbeiterin für Baby Sienna."

Aha. Jack verdrehte kaum merklich die stahlgrauen Augen, während er die Neuigkeit verdaute. Nina Wilson war ein harter Brocken, das wusste Jack aus Erfahrung.

"Der Sozialdienst scheint fest entschlossen, Sienna wieder in die Obhut ihrer Eltern zu geben." Dr. Eleanor Aston seufzte frustriert. "Seit vierzehn Tagen überwache ich jetzt Siennas Drogenentzug. Zwei Kinder wurden der Mutter bereits weggenommen. Zufällig habe ich mich auch letztes Jahr schon um ihren gerade neugeborenen Sohn gekümmert."

Eleanors Ton spiegelte wider, wie nahe ihr dieses Thema ging - ein Umstand, den Jack geflissentlich ignorierte. Mit Fakten konnte er viel besser umgehen als mit Gefühlen. "Ich sehe es einfach nicht ein. Warum ihr eine dritte Chance geben, wenn sie bei ihren ersten beiden Kindern schon versagt hat?"

"Mit diesem Argument darfst du Nina Wilson nicht kommen", gab Jack nüchtern zurück. Rasch überflog er die Einträge in der Akte - einige davon von ihm höchstpersönlich. Leicht irritiert stellte er fest, dass er sich kein Bild von Baby Sienna machen konnte, obwohl er sie sich erst vor knapp einer Woche angeschaut hatte. Fünf Tage alt, unruhig, verstört ... So lautete seine Aktennotiz.

Okay, im Angel Mendez Children's Hospital, einem der wenigen kostenfreien Kliniken in New York City, herrschte für gewöhnlich Hochbetrieb, da konnte man schon mal ein Gesicht vergessen. Als Chefarzt der Pädiatrie war Jack voll ausgelastet, darüber hinaus musste er sich ständig mit dem Verwaltungsrat herumschlagen und intensive Netzwerkarbeit leisten, um den Zufluss an dringend benötigten Spendengeldern sicherzustellen.

Wobei es durchaus von Vorteil war, einer berühmten New Yorker Park-Avenue-Ärztedynastie zu entstammen. Seine Beziehungen waren buchstäblich Gold wert. Allein sein Name öffnete so manches Portemonnaie, weshalb ihm die unbeliebte Aufgabe zufiel, auf Spendengalas ein nettes Gesicht zu machen.

Aber zurück zu Baby Sienna ... Es galt, die Weichen für die Zukunft des kleinen Mädchens zu stellen.

Wieder vertiefte Jack sich in die Akte, studierte Ninas akribische Notizen. Die bemerkenswert sachlich waren - und ganz im Gegensatz zu ihrer äußerst temperamentvollen Art standen, sich für ihre Klienten zu engagieren. Nina war jung, immer auf Kriegsfuß mit der Bürokratie und wollte die Welt zu einem besseren Ort machen. Jack dagegen mit seinen vierunddreißig Jahren betrachtete alles etwas nüchterner und realistischer.

"Nina ergreift grundsätzlich für die Eltern Partei", erklärte Eleanor jetzt frustriert.

"Nicht immer. Aber ich weiß schon, was du meinst."

Nina glaubte an die Institution Familie. Natürlich stieß auch sie manchmal an die Grenzen des Machbaren und war dann zum Glück klug genug, das einzusehen. Trotzdem ... ihm stand ein langes, anstrengendes Meeting bevor, das ahnte Jack.

Eine Diskussion mit Nina glich einem extrem langen Tennismatch ... jeder Ball wurde mit Power zurückgespielt. Kein Wunder, dass Eleanor ihn gebeten hatte, an der Fallbesprechung teilzunehmen - wie immer würde Nina über jedes noch so winzige familiäre Detail informiert sein und versuchen, ihren Standpunkt mit allen Mitteln zu verteidigen.

"Also, auf in den Kampf." Jack schlüpfte in sein Jackett. Ein prüfender Blick in den Spiegel erübrigte sich. Wohlhabend und mit fantastischen Genen ausgestattet, machte er in jeder Situation eine gute Figur. Alle vierzehn Tage stand ein Besuch bei seinem Friseur auf dem Programm, um seine Designer-Garderobe kümmerte sich seine Haushälterin.

Jacks einzige Aufgabe bestand darin, morgens aufzustehen, der jeweiligen Sexpartnerin in seinem Bett einen Abschiedskuss zu geben, sich fertigzumachen - um wenig später wie aus dem Ei gepellt das Haus zu verlassen und die nächsten Frauenherzen zu brechen.

Auf dem Weg zum Meeting

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