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Julia Ärzte zum Verlieben Band 64 von Neil, Joanna (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.03.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Ärzte zum Verlieben Band 64

WARUM SO KÜHL, DR. O'DOHERTY? von CARLISLE, SUSAN
Lucy ist sofort fasziniert von ihrem neuen Job als Familientherapeutin am Angel's. Ebenso wie von ihrem attraktiven Kollegen Dr. O'Doherty, der sich jedoch geradezu feindselig verhält. Bei seinen kleinen Patienten zeigt er so viel Herz, warum ist er nur zu ihr so kühl?

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Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 14.03.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733702694
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1169 kBytes
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Julia Ärzte zum Verlieben Band 64

1. KAPITEL

Aufmerksam betrachtete der Kinder-Neurochirurg Dr. Ryan O'Doherty den kleinen Jungen in dem Bett auf der Intensivstation des Angel Mendez Children's Hospital in New York, während er mit dem Vater sprach.

"Ich habe von dem Tumor so viel wie möglich entfernt. Alles konnte ich leider nicht entfernen, um keine zusätzlichen Schäden zu riskieren."

Ryan legte großen Wert darauf, die Wahrheit nicht zu beschönigen, wenn er mit den Eltern seiner kleinen Patienten sprach. Er hatte für das Kind getan, was er konnte. Nicht alle wurden geheilt. Das mussten die Eltern einfach akzeptieren.

"Ich verstehe. Dann werden seine Mutter und ich ihn mit nach Hause nehmen und ihm so lange unsere Liebe schenken, wie wir können", antwortete der Vater tränenerstickt.

Da klingelte auf einmal Ryans Handy. Er tippte auf das Display, um den schrillen Klingelton abzustellen, und las die Nummer. Die Personalabteilung. Das hatte er völlig vergessen. Was konnte bei den Bürokraten schon so wichtig sein, dass er unbedingt dort gebraucht wurde?

Er sah den Vater wieder an. "Der Neurologe wird Ihren Sohn weiter behandeln. Aber ich bin da, falls es nötig sein sollte. Wenn Sie mich jetzt entschuldigen würden?"

"Danke für alles, was Sie getan haben."

Ryan nickte. Das war schließlich sein Job.

Zehn Minuten später ging er mit langen Schritten durch das Labyrinth grauer Flure zur Personalabteilung. Wie in den meisten Krankenhäusern lagen deren Büros im Keller und in der hintersten Ecke des ältesten Gebäudeteils. Seit er vor fünf Jahren seine Stelle angetreten hatte, war er nicht mehr hier gewesen.

Er wusste nicht genau, weshalb er gerufen worden war. Doch gestern hatte er eine E-Mail erhalten, in der um seine Anwesenheit gebeten wurde. Ryan war sicher, dass die Angelegenheit komplette Zeitverschwendung sein würde. Da man ihn in Kürze zu einer Fallbesprechung erwartete, musste er die Sache schnell hinter sich bringen.

Schließlich kam er durch eine mit Holzfolie beklebte Tür in einen tristen Warteraum, der nur durch farbenfrohe Kinderbilder an den Wänden etwas aufgehellt wurde.

Ryan ging direkt auf die Sekretärin an ihrem Schreibtisch zu. "Dr. O'Doherty. Ich möchte zu Mr Matherson." Er lächelte, obwohl ihm nicht danach zumute war. Denn er hatte schon vor langer Zeit gelernt, dass es klug war, seine Gefühle zu verbergen.

"Er erwartet Sie", erwiderte die Sekretärin.

Anstatt sich zu setzen, wartete Ryan neben ihr, als sie ihn über die Gegensprechanlage ankündigte, und schaute sich um.

Eine junge Frau, etwa Ende zwanzig, saß auf einem der Stühle an der Wand und sah zu ihm auf. Ihre großen blauen Augen erinnerten ihn an einen Sommernachmittag. Doch es lag eine tiefe Traurigkeit darin. Rasch wich der melancholische Ausdruck einem direkten Blick, ehe sie wegschaute.

Den Telefonhörer am Ohr, sah die Sekretärin zu der Frau auf dem Stuhl hinüber. Diese hatte die Knöchel gekreuzt und die Hände im Schoß verschränkt. Es war nichts Auffälliges an ihr außer ihren großen Augen und dem dicken Zopf, der ihr über die Schulter fiel. Sie trug ein hellgraues Business-Kostüm und darunter eine dünne apricotfarbene Bluse. Ryan fand sie ein bisschen zu gouvernantenhaft für seinen Geschmack.

Allerdings war ihre Kleidung von guter Qualität. Vermutlich lag es an den ausgedehnten Shopping-Trips mit seinen Schwestern, dass er das beurteilen konnte.

"Ms Edwards, Mr Matherson möchte Sie und Dr. O'Doherty jetzt gerne sprechen."

Wer war diese Ms Edwards, und was hatte sie mit ihm zu tun? Als sie aufstand, blieb sein Blick an ihr hängen. Sie war groß und gertenschlank, und in ihren Augen lag nun ein resoluter Ausdruck.

Da erschien auch schon Mr Matherson, ein fülliger Mann mit beginnender Glatze. "Dr. O'Doherty und Ms Edwards, bitte kommen Sie in mein Büro."

Ryan ließ Ms Edwards vorgehen. Sie reichte ihm bis zu

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