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Julia - Die geheimen Pfade der Liebe von Mortimer, Carole (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia - Die geheimen Pfade der Liebe

'Die Liebe ist ein völlig überbewertetes Gefühl, das nichts als Kummer bringt.' Meint Justin de Wolfe wirklich, was er sagt? Zumindest beteuert der ebenso arrogante wie attraktive Anwalt immer wieder, dass er seine Ehefrau Caroline begehrt - mehr nicht ... Caroline dagegen hat Justin vom ersten Augenblick an geliebt. Und mit jedem neuen Tag hofft sie, auch er werde ihr endlich seine Liebe gestehen. Doch er scheint sich nur weiter von ihr zu entfernen. Wird es ihr jemals gelingen, jene Mauer einzureißen, die nach einem tragischen Schicksalsschlag Justins Herz umgibt?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863493073
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Bd.21
    Größe: 298kBytes
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Julia - Die geheimen Pfade der Liebe

1. KAPITEL

"Du magst ja durchaus schwanger sein, Caroline. Aber von mir ist dieses Kind definitiv nicht", erklärte Justin de Wolfe kalt.

Caroline sah ihren Mann an, als hätte er den Verstand verloren.

Heute hatte ihr der Arzt bestätigt, dass sie in der sechsten Woche schwanger war. Am liebsten wäre sie sofort in Justins Büro geeilt, um ihm die glückliche Nachricht zu verkünden. Dann hatte sie es sich jedoch anders überlegt und stattdessen ein festliches Abendessen vorbereitet.

Mit sechsunddreißig Jahren wurde Justin zum ersten Mal Vater. In einem entsprechend romantischen Ambiente wollte sie dieses bedeutende Ereignis mit ihm feiern.

Die Kerzen brannten noch, und die Rosen auf dem Tisch verströmten einen süßen Duft. Trotzdem war Caroline plötzlich gar nicht mehr nach Feiern zumute. Wie kam Justin nur darauf, dass es nicht sein Kind war? Bestimmt erlaubt er sich nur einen schlechten Scherz mit mir, versuchte sie sich einzureden. Justins eisiger Blick verriet allerdings deutlich, wie ernst es ihm mit seiner absurden Behauptung war.

"Justin, ich ..."

"Ich bin nämlich gar nicht in der Lage, ein Kind zu zeugen", fuhr er mit beängstigender Ruhe fort und trank bedächtig einen Schluck Wein. "Weder mit dir noch mit einer anderen Frau."

Während Justin sie kühl und abwartend betrachtete, hätte Caroline schreien mögen. In Ohmacht fallen. Irgendetwas zerschlagen ... Doch sie konnte nur wie versteinert dasitzen und stumm seinen Blick erwidern.

"Hast du verstanden, was ich gerade gesagt habe? Ich ..."

"Hör auf, Justin!" Die eigene Stimme erschien ihr zu laut und unangenehm schrill. "Das ist wirklich nicht komisch."

"Da bin ich ganz deiner Meinung", stimmte Justin ihr zu. Mit einem Zug trank er den Rest seines Weins aus und stand auf, um die Deckenbeleuchtung einzuschalten. "Und ich wüsste auch nicht, dass ich gelacht hätte."

Caroline fühlte sich unversehens in einen Albtraum versetzt. Sie kniff vor der plötzlichen Helligkeit die Augen zusammen und blickte zu ihm auf. Justin war genau der Typ, von dem zahllose Frauen träumten: groß, dunkel und auf eine wilde, ungezähmte Weise attraktiv. Der elegante Abendanzug hätte ihm einen seriösen Anstrich verleihen müssen. Aber er ließ ihn eher wie einen verwegenen Piraten aussehen, den man vergeblich zu zivilisieren versucht hatte.

Sein Anblick überwältigte Caroline genauso wie bei ihrer ersten Begegnung. Noch immer war sie gefesselt von Justins widersprüchlicher Persönlichkeit. Aber was in diesem Moment in seinem Kopf vorging, war ihr schlicht unbegreiflich.

"Jedenfalls ist das Baby von dir!", erklärte sie entschieden.

"Wie ich bereits sagte, das ist unmöglich."

Obwohl er nach außen hin die Gelassenheit in Person war, las Caroline in seinen Augen weit heftigere Gefühle.

"Aber von wem sollte es denn sonst sein?", hielt sie ihm verzweifelt entgegen.

Justin schwieg eine Weile, als würde er über ihre Frage nachdenken. Schließlich schlug er in beiläufigem Tonfall vor: "Vielleicht von Tony?"

Bei dieser ungeheuerlichen Unterstellung wich Caroline alles Blut aus den Wangen. Sie war zu schockiert, um etwas erwidern zu können. Stumm beobachtete sie, wie Justin zum Barschrank schlenderte und sich einen großzügig bemessenen Brandy einschenkte.

Er musterte mit ausdrucksloser Miene Carolines flammend rotes Haar, das sie locker hochgesteckt hatte. Die nackten Schultern. Das figurbetonte schwarze Kleid. Dann wandte er sich ab und verließ ohne ein weiteres Wort den Raum.

Caroline hörte die Tür seines Arbeitszimmers ins Schloss fallen. Noch immer war sie wie vom Donner gerührt. Geistesabwesend blies sie die Kerzen aus und betrachtete starr die aufsteigenden Rauchspiralen. Sie hätten jetzt den Champagner trinken sollen, den sie schon kalt gestellt hatte. Stattdessen war Justin an seinen Schreibtisch geflüchtet. Mutterseelenallein saß sie an dem von ihr

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