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Julia Bestseller Band 154 von Jordan, Penny (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.10.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Bestseller Band 154

AUF ROSAROTEN WOLKEN von JORDAN, PENNY
Die Kirchenglocken läuten, und die Hochzeitsgäste applaudieren! Es sollte der glücklichste Tag im Leben des Millionärs Dracco Barrington werden. Doch sofort nach der Trauung lässt seine hübsche Braut Imogen ihn wortlos sitzen. Wer oder was hat sie von ihm fortgetrieben?

BITTE HEUTE NACHT NICHT STÖREN! von JORDAN, PENNY
Seit Alexa bei ihm wohnt, um seinen Hund zu erziehen, bekommt der Unternehmer Piers nachts kein Auge mehr zu. Die Tierärztin entfacht ein unbändiges Verlangen in ihm! Dabei ist ihre Beziehung geschäftlich und für leidenschaftliche Gefühle kein Platz. Oder?

PALAST DER STÜRME von JORDAN, PENNY
Die junge Claire nimmt das lukrative Angebot an, ein Jahr lang die Frau an der Seite des feurigen Wüstensohns Raoul D'Albros zu spielen. Allerdings hat sie sich diese Vernunftehe viel leichter vorgestellt - und nicht mit der sinnlichen Ausstrahlung von Raoul gerechnet ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 24.10.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733703035
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 898 kBytes
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Julia Bestseller Band 154

PROLOG

"Du willst es also tatsächlich tun? Du willst Dracco heiraten, obwohl er dich nicht liebt?"

Bei den giftigen Worten ihrer Stiefmutter Lisa zuckte Imogen zusammen. Sie waren in ihrem Zimmer - oder zumindest hatte es bis zum Tod ihres Vaters ihr gehört. Seitdem verkündete Lisa bei jeder Gelegenheit, sie würde das hübsche Haus, in dem Imogen aufgewachsen war, veräußern und sich in der kleinen Markstadt, in der sie wohnten, ein modernes Apartment kaufen.

"Dracco hat mich gebeten, erreichbar zu sein, damit ich ihm helfen kann, wenn er Gäste hat", hatte Lisa erklärt, nachdem sie sie mit dieser Eröffnung schockiert hatte. "Er meint, ihm wäre klar, wie viele neue Kunden die Firma gewonnen hat, seitdem ich als Gastgeberin fungiere. Leider war deiner Mutter nie bewusst, wie wichtig es war, eine gute Gastgeberin zu sein."

Dann zuckte sie beinah verächtlich die Schultern, wie sie es immer tat, wenn sie über ihre verstorbene Mutter sprach. Imogen wollte diese instinktiv verteidigen, wusste jedoch aus Erfahrung, dass es sinnlos war. Trotzdem erwiderte sie leise: "Mummy war krank. Sonst hätte sie Daddys Kunden sicher bewirtet."

"Oh ja, wir wissen alle, dass deine Mutter eine Heilige war." Der feindselige Ausdruck in Lisas harten blauen Augen entging Imogen nicht. "Und Dracco ist genau wie ich der Meinung, dass du deinem Vater das Leben all die Jahre sehr schwer gemacht hast, indem du ständig von deiner Mutter gesprochen und versucht hast, ihm ein schlechtes Gewissen zu machen, weil er sich in mich verliebt hat."

Imogens Magen krampfte sich zusammen.

Dann fuhr ihre Stiefmutter triumphierend fort: "Dracco findet, dass dein Vater sich sehr glücklich schätzen kann, mit mir verheiratet zu sein. Tatsächlich ..." Sie verstummte und lächelte auf eine Weise, bei der Imogens Herz schmerzhaft zu pochen begann. Es tat unglaublich weh, Lisa über Dracco sprechen zu hören, als würden die beiden sich besonders nahe stehen, denn sie liebte ihn über alles!

Imogen hatte nie verstanden, wie ihr geliebter Vater sich in eine Frau hatte verlieben können, die so kühl und berechnend war wie Lisa. Sicher, sie war atemberaubend attraktiv - groß und blond und hatte eine perfekte Figur. Sie, Imogen, hingegen schlug nach ihrer Mutter, die klein und zierlich gewesen war und dichtes, lockiges dunkles Haar und violette Augen gehabt hatte. Doch während die Augen ihrer Mutter stets liebevoll geblickt hatten, waren Lisas kalt.

Allerdings hatte Imogen nie etwas zu ihrem Vater gesagt. Ihre Mutter war gestorben, als sie sieben war. Und als er sieben Jahre später beschlossen hatte, wieder zu heiraten, akzeptierte sie ihre neue Stiefmutter ihm zuliebe. Obwohl sie ihn über alles liebte und sich seit dem Tod ihrer Mutter auf ihre Art um ihn sorgte, war sie bereit, jede Frau zu akzeptieren, die ihn glücklich machen konnte.

Lisa gab ihr allerdings unmissverständlich zu verstehen, dass sie nicht bereit war, genauso großzügig zu sein. Sie war zweiunddreißig und mochte Kinder nicht besonders. Für andere Frauen hatte sie noch weniger übrig. Von Anfang an behandelte sie sie wie eine Rivalin.

Nach weniger als drei Monaten teilte sie ihr kühl mit, sie würde es für besser halten, wenn sie auf ein Internat ginge, statt zu Hause zu bleiben und die Privatschule im Ort zu besuchen, die ihre Mutter für sie ausgesucht hatte, bevor ihre schwere Krankheit sie noch mehr geschwächt hatte. Dracco war derjenige gewesen, der ihren Vater daran erinnerte, dass seine erste Frau diese Schule ganz bewusst für sie gewählt hatte, obwohl sie wusste, dass sie ihre Einschulung nicht mehr miterleben würde. Und Dracco war auch derjenige gewesen, der sie in der Schule aufsuchte, um ihr die Nachricht von dem tödlichen Unfall ihres Vaters zu überbringen. In dem Moment hatten in seinen grünen Augen, in denen sonst ein unergründlicher Ausdruck lag, Tränen geschimmert.

Das war vor fast zwölf Monaten gewesen. Damal

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