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Julia Bestseller Band 160 von Reid, Michelle (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.04.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Bestseller Band 160

DIE NACHT IST NICHT ZUM SCHLAFEN DA! von REID, MICHELLE
Cassie stockt der Atem. Alessandro! Einst hatten sie eine prickelnde Affäre, bis er sie brüsk abservierte. Jetzt wird er ihr als neuer Boss präsentiert und gibt vor, sich nicht an ihre heißen Nächte zu erinnern. Leider erinnert sie sich nur zu gut an seine Zärtlichkeiten ...

DIE BRAUT DES ITALIENISCHEN PLAYBOYS von REID, MICHELLE
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SAG DOCH EINMAL JA! von REID, MICHELLE
Eine Rose auf dem Kopfkissen, jeden Abend, Woche für Woche. So will Sandro seiner Frau Joanna zeigen, dass er sie immer noch liebt, dass er für sie da ist und auf sie warten wird. Er will alles dafür tun, um von ihr die Worte zu hören, nach denen er sich sehnt ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 17.04.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733703097
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1164 kBytes
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Julia Bestseller Band 160

1. KAPITEL

Die Bar des Restaurants war so überfüllt, dass es Cassie kaum gelang, ihr Glas zum Mund zu führen. Nicht dass es ihr etwas ausgemacht hätte, hier inmitten all des Trubels mit ihren Kollegen zu stehen und zu plaudern - ganz und gar nicht. Alle hatten sich schwer in Schale geworfen, was allerdings kaum überraschend war, denn für heute Abend hatte erstmalig ihr neuer Chef sein Erscheinen angekündigt.

Cassie war seit einer halben Ewigkeit nicht mehr aus gewesen, deshalb genoss sie es, hier zu sein. Sogar ein neues Kleid hatte sie sich geleistet, ein schickes enges Cocktailkleid aus schwarzer Seide, das ihrer schlanken Figur schmeichelte. Obwohl es für ihre Verhältnisse natürlich viel zu teuer gewesen war, aber daran wollte sie jetzt lieber nicht denken.

"Deine Augen funkeln wie Smaragde", bemerkte Ella neben ihr trocken. "Gute Stimmung hier, findest du nicht?"

Cassie lächelte. "Ja. Ich hatte fast vergessen, wie sich das anfühlt."

"Jetzt wo die Zwillinge ein bisschen älter sind, kannst du dir so was ruhig öfter mal gönnen." Irgendwie schaffte Ella es im Gedränge, ihr Glas so weit zu heben, dass sie mit Cassie anstoßen konnte. "Und seit du endlich diese unverschämt hohen Vorschulgebühren los bist, nagst du ja auch nicht mehr ganz so am Hungertuch."

"Haha! Von der alleinerziehenden berufstätigen Mutter zum wilden Partygirl." Cassie lachte. "Soll ich mir vielleicht auch gleich noch einen Mann suchen?"

"Um Himmels willen, bloß nicht!" Ella schüttelte sich, und Cassie beobachtete, wie ein Schatten über das hübsche Gesicht der Freundin huschte.

Ella hatte gerade eine schwere Enttäuschung hinter sich. Sie war jahrelang mit einem Mann zusammen gewesen, der sie sechs Wochen vor der Hochzeit mit der Begründung, "er sei einfach noch nicht so weit" sitzen gelassen hatte. Cassie wusste nur zu gut, wie es sich anfühlte, verlassen zu werden. Bloß, dass sie selbst damals auch noch mit den Zwillingen schwanger gewesen war.

"Er ist Geschichte, Ella", erinnerte sie die Freundin entschieden. "Denk nicht mehr an ihn."

Ella blinzelte kurz, dann nickte sie so nachdrücklich, dass ihr das kinnlange Haar ums Gesicht flog. "Ja, klar. Ich bin doch längst über ihn hinweg, oder?"

"Genau. Und jetzt geht's dir wieder gut", sagte Cassie, dann stießen sie noch einmal an. "Du hast schließlich alles, was du brauchst. Lieber einen atemberaubenden baumlangen Bodybuilder mit dem Temperament einer Schmusekatze als einen messerscharfen Aktienhändler mit den genetischen Merkmalen einer Giftschlange."

Der Vergleich brachte Ella zum Lachen. Als mehrere Umstehende sich umdrehten, wechselten Cassie und Ella das Thema, um ihre Kollegen mit einzubeziehen. Während der nächsten Minuten plätscherte die Unterhaltung leicht dahin, und der reichlich fließende Sekt sorgte für gute Stimmung.

"Ich wüsste nur zu gern, wann endlich die Raubtierfütterung beginnt", seufzte Ella eine Weile später. "Ich bin schon am Verhungern."

"Wahrscheinlich müssen wir erst noch auf unseren neuen Boss warten." Cassie trank einen Schluck aus ihrem Glas.

"Viel voller darf es hier aber nicht werden, sonst fühlen wir uns wie in einer Sardinenbüchse", gab ihre Freundin zu bedenken. "Obwohl, mit dem Typ, der da eben eingelaufen ist, Sardine zu spielen, wäre bestimmt ziemlich aufregend."

Auf den Anblick, der sich ihr bot, als sie in die von Ella angezeigte Richtung schaute, war Cassie schlicht nicht vorbereitet. Ihr blieb fast das Herz stehen. Im nächsten Moment war ihr, als stürze sie vom Rand einer schwindelerregend hohen Klippe. Ihre Beine drohten den Dienst zu versagen, dann begannen ihre Zehen wie verrückt zu kribbeln, während eine Stimme in ihrem Kopf einen Namen schrie. Und obwohl Cassie ihn sechs lange Jahre nicht gesehen hatte, erinnerten sich ihre Sinne an jeden Quadratzentimeter seines hochgewachsenen, harten, athletischen Körpers.

Wie hätte ich ihn übersehen könne

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