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Julia Bestseller Band 175 von Lee, Miranda (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.06.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Bestseller Band 175

EIN MÄRCHENPRINZ FÜR EMILY von LEE, MIRANDA Emily schwebt wie auf rosa Wolken. Der begehrteste Junggeselle Australiens, ihr attraktiver Boss Sebastian Armstrong, will sie heiraten. Doch plötzlich ändert sich alles: Denn die Exfreundin des Milliardärs taucht wieder auf - und schürt wachsende Eifersucht ... DIE ZAUBERMACHT DER LIEBE von LEE, MIRANDA Was für ein hinreißender Mann! Marinas Herz gerät jedes Mal in Aufruhr, wenn sie James Marsden, Earl of Winterborne, in die Augen sieht. Dabei hat sie gerade schon Aufregung genug: Die kleine Nichte des Earls ringt um ihr Leben, und nur Marina kann es retten! TAUSENDUNDEINE NACHT IN DEINEN ARMEN von LEE, MIRANDA Tausendundeine Nacht mit Scheich Bandar sind Samantha nicht genug. Ganz verzückt gibt sie sich immer wieder der Leidenschaft in seinen Armen hin. Bis Bandar überstürzt abreisen muss und sie erfährt, welch tragisches Geheimnis er ihr verschwiegen hat ... DER PLAYBOY UND DIE EISPRINZESSIN von LEE, MIRANDA Heimlich nennt man Lisa die Eisprinzessin. Affären sind tabu für die kühle Geschäftsfrau. Da lernt sie den bekannten Playboy Jack Cassidy kennen. Seine Küsse entfachen ein nie gekanntes Feuer in ihr. Kann ausgerechnet dieser Verführer ihr geben, was sie sucht und braucht?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 10.06.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733707323
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1578 kBytes
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Julia Bestseller Band 175

3. KAPITEL

Der Wecker auf Sebastians Nachttisch klingelte um zehn vor sechs. Er schreckte aus dem Schlaf und stöhnte laut auf. Kaum dass sein Kopf das Kissen berührt hatte, war Sebastian ins Reich der Träume gesunken. Und obwohl er neun Stunden geschlafen hatte, erwachte er mit einem leichten Kater - dem ersten seit Jahren.

Dummerweise konnte er sich nur selbst die Schuld daran geben. Auf dem Heimflug hatte er viel zu viel Alkohol getrunken. Aber irgendetwas hatte Sebastian unternehmen müssen, um die Erinnerung an die Ereignisse in Mailand auszublenden.

Es hatte sogar funktioniert. Bei der Landung gehörte Lana bereits der Vergangenheit an. Und was war dann passiert?

Er erwischte seine tugendhafte Haushälterin nackt im Pool. Und ihr Körper war so vollkommen, dass der Anblick ein glühendes Verlangen geweckt hatte. Das passierte Sebastian immer schon bei so schönen Frauen.

Dabei hatte er sie zuerst gar nicht erkannt. Er hatte sie für ein junges Ding aus der Nachbarschaft gehalten.

Bald war ihm klar geworden, dass er Emily vor sich hatte. In dem Moment hätte er seine überschäumenden Hormone kontrollieren müssen. Stattdessen hatte er ein Verhalten an den Tag gelegt, das an sexuelle Belästigung grenzte.

Aber seine gescheite Haushälterin hatte ihn glücklicherweise auf seinen Platz verwiesen. Sosehr ihn auch das Verlangen nach Emily gepackt hatte, schätzte er sie doch viel zu sehr, als dass er sie wegen einer übereilten Dummheit verlieren wollte.

Während Sebastian die Decke zurückschlug und mühsam aufstand, fragte er sich, ob sie so etwas häufiger tat. Nackt baden. Es schien überhaupt nicht zu ihr zu passen.

Natürlich hatte sie jedes Recht zu tun, wozu sie Lust hatte, wenn er nicht da war. Und genauso konnte sie erwarten, dass sich ihr Arbeitgeber stets wie ein Gentleman verhielt - egal unter welchen Umständen. Mochte die Versuchung auch noch so unwiderstehlich sein.

Obwohl Entschuldigungen nicht oft über Sebastians Lippen kamen, beschloss er, ihr beim Frühstück zu sagen, dass es ihm leidtat.

In der Zwischenzeit sollte er sich endlich anziehen und zum Fluss gehen. Es war Zeit, für sein morgendliches Training.

Sport half ihm immer, den Kopf freizubekommen. Das und die beiden Schmerztabletten, die er gerade schluckte.

Emily trat ans Fenster ihres Schlafzimmers und beobachtete, wie Sebastian dem Pfad zum Bootshaus folgte. Der schwarze Neoprenanzug, den er trug, schützte ihn vor der kühlen Luft, die seit Mitternacht über Sydney lag. Die Sonne ging gerade auf und verwandelte das dunkle Violett des Himmels in ein helles Graublau.

Sie bewunderte Sebastians Hingabe an sein Fitnessprogramm. Nur manchmal fragte sie sich, ob er nicht ein wenig übertrieb. Man würde annehmen, dass er es nach dem gestrigen langen Flug und den möglichen Nachwirkungen heute ausfallen ließ.

Aber nein! Da war er und eilte mit großen Schritten auf das Ufer des Flusses zu. Wie jeden Morgen um sechs Uhr.

Offensichtlich hatte er gut geschlafen und litt nicht unter Jetlag. Seine Haltung war wieder schwungvoll, der attraktive Kopf hoch erhoben. Er sah einfach großartig aus.

Wie konnte ihr allein der Anblick dieses Mannes ein Lächeln auf ihre Lippen zaubern? Das war doch eine verkehrte Welt, ebenso verkehrt wie das Vergnügen, das sie gestern im Pool empfunden hatte.

Liebe machte die Menschen zu Narren - vor allem Frauen.

Diese Gedanken gaben ihr den Mut, bei der Entscheidung zu bleiben, die sie letzte Nacht getroffen hatte.

Eine Stunde später, Emily deckte gerade den Frühstückstisch, hörte sie, wie die Hintertür geöffnet wurde und wieder ins Schloss fiel. Der Herr des Hauses war zurückgekehrt - wie jeden Morgen um sieben. Glücklicherweise eilte er gleich nach oben, um zu duschen und sich zu rasieren. In dreißig Minuten würde er wieder hinunterkommen.

Ein flaues Gefühl schlich sich in ihren Magen, als sie sich Sebastians

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