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Julia Collection Band 21 Geliehenes Glück / Schöner als jeder Traum / Liebessommer in Frankreich / von GRAHAM, LYNNE (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.04.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Collection Band 21

GELIEHENES GLÜCK von GRAHAM, LYNNE Um sein geliebtes Castello Sabatino behalten zu können, muss Roel dringend heiraten. Hillary willigt ein, seine Ehefrau auf Zeit zu werden. Doch kurz vor der Scheidung verliert Roel bei einem Autounfall sein Gedächtnis. Wie könnte Hillary ihn jetzt allein lassen? SCHÖNER ALS JEDER TRAUM von GRAHAM, LYNNE Pippa ist zutiefst enttäuscht, als sie bei der Beförderung übergangen wird. Sie will es ihrem Chef heimzahlen ... und erliegt stattdessen seinem Charme. Als sie denkt, dass er sie betrügt, flieht sie zu ihrer besten Freundin Tabby nach Frankreich ... LIEBESSOMMER IN FRANKREICH von GRAHAM, LYNNE Tabithas Vater ist schuld daran, dass ihre große Liebe Christien seinen Vater verlor. Verzweifelt kehrt sie nach England zurück - und stellt dort fest, dass sie schwanger ist. Doch Christien will nichts mehr mit ihr zu tun haben ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 04.04.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783942031509
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Collection 21
    Größe: 637 kBytes
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Julia Collection Band 21

1. KAPITEL

Stirnrunzelnd betrachtete Christien Laroche das Porträt seiner verstorbenen Großtante Solange. Sie war ihr Leben lang eine sehr stille Frau gewesen, die nie aufgefallen war, doch nun hatte sie mit ihrem Testament die gesamte Familie in hellen Aufruhr versetzt.

"Außergewöhnlich", bemerkte ein Cousin missbilligend. "Was mag Solange sich nur gedacht haben?"

"Es bekümmert mich zutiefst, dies sagen zu müssen, aber der Verstand meiner armen Schwester hat offenbar am Ende stark gelitten", lamentierte der schockierte Bruder der Verblichenen.

" Vraiment ! Ein Stück des Duvernay-Anwesens der Familie vorzuenthalten und stattdessen einer Ausländerin zu vermachen ... es ist unglaublich", rief ein anderer empört.

Unter anderen Umständen hätte Christien kaum ein Lächeln über das schiere Entsetzen unterdrücken können, das seine Verwandten an den Tag legten. Der Reichtum hatte ihr leidenschaftliches Interesse am Familienbesitz keineswegs geschmälert, denn wie bei allen Franzosen war die Bindung an Grund und Boden tief in ihnen verwurzelt. Trotzdem reagierten alle übertrieben, denn die Hinterlassenschaft war winzig, gemessen am finanziellen Wert. Der Duvernay-Besitz umfasste Tausende von Hektar, und das fragliche Grundstück betraf ein Cottage auf einer Wiese. Allerdings war auch Christien über das Legat verärgert, das er als bedauerlich und höchst unpassend ansah. Warum hatte seine Großtante einer jungen Frau, die sie vor mehreren Jahren ein paar Mal getroffen hatte, überhaupt etwas vermacht? Es war ihm ein Rätsel, und er hätte viel darum gegeben, es zu lösen.

"Solange muss in der Tat sehr krank gewesen sein, denn ihr Testament ist eine schreckliche Beleidigung für meine Gefühle", klagte seine verwitwete Mutter Matilde unter Tränen. "Der Vater des Mädchens hat meinen Mann ermordet, und dennoch hat meine Tante es belohnt."

Voller Unbehagen über die Leichtigkeit, mit der sie die Verbindung hergestellt hatte, blieb Christien am hohen Fenster stehen, das einen herrlichen Blick auf Duvernays Gartenanlagen bot, während die Gesellschafterin seiner Mutter sich bemühte, die schluchzende ältere Frau zu trösten. Obwohl seit dem Tod seines Vaters fast vier Jahre verstrichen waren, lebte Matilde Laroche in ihrem weitläufigen Pariser Apartment noch immer hinter heruntergelassenen Jalousien, trug dunkle Trauerkleidung und ging nur selten aus oder empfing Gäste. Früher war sie eine unternehmungslustige Persönlichkeit mit einem ausgeprägten Sinn für Humor gewesen. Im Dunstkreis ihres grenzenlosen Kummers fühlte Christien sich hilflos, zumal weder gute Ratschläge noch Medikamente es geschafft hatten, ihr Leiden auf ein halbwegs erträgliches Maß zu lindern.

Andererseits musste er zugeben, dass Matilde Laroche einen niederschmetternden Verlust erlitten hatte. Seine Eltern waren Jugendlieben und lebenslang die besten Freunde gewesen, ihre Ehe war von ungewöhnlicher Innigkeit geprägt gewesen. Außerdem war sein Vater erst vierundfünfzig gewesen, als er starb. Als bekannter Bankier hatte Henri Laroche sich der Energie und Gesundheit eines Mannes in den besten Jahren erfreut. Doch dies hatte Christiens Vater nicht vor einem grausamen, vorzeitigen und sinnlosen Tod durch die Schuld eines betrunkenen Autofahrers bewahrt.

Dieser betrunkene Fahrer war Tabitha Burnsides Vater Gerry gewesen. Alles in allem waren fünf Familien in jener verhängnisvollen Nacht durch einen einzigen Autounfall zerstört worden, und Henri Laroche war nicht das einzige Todesopfer gewesen. Gerry Burnside hatte es geschafft, sich selbst sowie vier seiner Passagiere zu töten und einen fünften schwer zu verletzen, der später starb.

In jenem schicksalhaften Sommer hatten vier englische Familien sich das lang gestreckte Bauernhaus am Fuß des Hügels geteilt, auf dem die Laroches ihr imposantes Feriendomizil in der Dordogne hatten. Sein verstorbener Vater hatte einmal bedauernd gemeint, er hätte das An

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