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Julia Exklusiv Band 241 von Reid, Michelle (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.12.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Exklusiv Band 241

MEHR ALS EIN SÜßES SPIEL von REID, MICHELLE
Beim Wiedersehen erkennt Jay, dass er immer noch tiefe Gefühle für die hinreißende Rebecca hegt. Dabei verließ seine große Liebe ihn einst ohne ein Wort der Erklärung. Obwohl die Schatten der Vergangenheit über ihnen schweben, lodern die Flammen der Begierde erneut auf.

VENEZIANISCHE VERFÜHRUNG von GEORGE, CATHERINE
Noch nie ist Laura einem so faszinierenden Mann wie Domenico Chiesa begegnet. Der charmante Venezianer zeigt ihr die Stadt der Liebe von ihren schönsten Seiten - und erobert dabei Lauras Herz im Sturm! Eine Nacht lang gibt sie sich in Domenicos Armen ganz der Leidenschaft hin, die nur er so wunderbar in ihr zu wecken versteht. Doch schon am nächsten Morgen folgt ein bitteres Erwachen: Domenico ist nicht der Mann, für den er sich ausgegeben hat. Und Lauras Traum von einem Leben an seiner Seite scheint mit einem Schlag zerstört ...

KEINE LIEBE OHNE RISIKO von LAWRENCE, KIM
Muss Eve alles auf eine Karte setzen, wenn sie den Bankier Drew für sich gewinnen will? Seit dessen Exverlobte Charlotte plötzlich zurück ist, kann sie sich nicht mehr sicher sein, ob seine Küsse ernst gemeint sind. Vielleicht möchte er nur seine Ex eifersüchtig machen?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 06.12.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733703479
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Exklusiv Bd.241
    Größe: 822 kBytes
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Julia Exklusiv Band 241

1. KAPITEL

Rebecca blickte blass und unbewegt auf den Anzeigenteil der überregionalen Tageszeitung, die aufgeschlagen vor ihr lag.

"Was wirst du tun?", fragte Christina vorsichtig.

Es war früh am Morgen, der Arbeitstag hatte gerade erst begonnen. Jenseits der Tür ihres kleinen Büros hörte Rebecca das beruhigende Surren mehrerer Nähmaschinen und die gedämpften Stimmen ihrer fünf Angestellten.

"Ich weiß es nicht", antwortete sie, ohne den Blick von der großen, schwarz umrandeten Anzeige zu wenden, die ihr bedrohlich ins Gesicht zu springen schien:

Miss Rebecca Shaw, letzte bekannte Adresse im Dorf Thornley in South Yorkshire, wird dringend gebeten, folgende Telefonnummer anzurufen, da ihre Mutter ernsthaft erkrankt ist.

Nein! Ich werde es nicht tun! schoss es ihr durch den Kopf. Wie konnte man überhaupt nur wagen, ihr so etwas vorzuschlagen? Sie wandte sich ab und blickte zum Fenster hinaus in den grauen Wintermorgen, während sie sich zehn Jahre zurückversetzt fühlte und wieder das achtzehnjährige Mädchen war, dessen verzweifelte Bitten niemand hören wollte.

Draußen war es bitterkalt. Der scharfe Nordwind fegte über die Schneereste und wirbelte sie wie Puderzucker auf. Eine Coca-Cola-Dose kullerte scheppernd über die Straße, vom Wind getrieben, und eine alte Frau, die völlig durchfroren aussah, kämpfte mit ihren schweren Einkaufstaschen gegen die Böen an.

Ein Junge kam auf seinem Rad um die Ecke. Die kräftigen Beine traten unbeirrt in die Pedale. Ein Lächeln huschte über Rebeccas Gesicht, das erste, seit Christina ihr die Zeitung hingelegt hatte. Die Nase des Jungen war rot von der beißenden Kälte, aber die blauen Augen funkelten vor Vergnügen. Er hatte Spaß am Kampf mit dem Wind.

"Rebecca? Sie ist deine Mutter", gab Christina zu bedenken. "Anscheinend ist sie krank und fragt nach dir. Du kannst das nicht einfach ignorieren."

Das Lächeln verschwand. Die grauen Augen blickten starr. Im Geiste hörte sie die Stimme ihrer Mutter. Du wirst es tun, Rebecca, oder du brauchst mir nie wieder unter die Augen zu kommen! "Nein, vermutlich kann ich das nicht", stimmte sie ihrer Freundin resigniert zu.

"Ich könnte bei der Nummer für dich anrufen, wenn dir das lieber ist", schlug Christina ihr vor. "Um erst einmal herauszufinden, wie krank sie wirklich ist."

"Nein." Rebecca schüttelte den Kopf. Sie wusste genau, wessen Telefonnummer das war. Selbst nach zehn langen Jahren kannte sie sie immer noch auswendig. Es war der Privatanschluss von Thornley Hall. Jays Nummer.

Wieder hörte sie die Stimme ihrer Mutter. Jay liebt dich nicht, du Närrin! Er hat sich nur genommen, was du ihm so freigiebig angeboten hast! Du hast dich ihm den ganzen Sommer über ja förmlich an den Hals geworfen!

Und wie vor zehn Jahren tat es unvorstellbar weh. Damals hatte sie den Worten ihrer Mutter natürlich nicht geglaubt. Sie war gerade erst achtzehn gewesen, blind vor Liebe und völlig verängstigt. Nein, es hatte des Beweises aus einer anderen Quelle bedurft, damit sie die Dinge akzeptieren konnte, wie sie waren. Dann aber hatte sie jedes einzelne, grausame, demütigende Wort geglaubt.

Sie hörte das Zuschlagen der Haustür. Ein Schrammen und Scheppern verriet, dass sich jemand in der engen Diele bemühte, ein Fahrrad seitlich an den Treppenaufgang zu lehnen. Im nächsten Moment wurde die Bürotür aufgerissen und das grinsende Gesicht eines Schuljungen mit roten Wangen und windzerzaustem Haar erschien. "Hallo, Mom!", begrüßte der Junge Rebecca aufgeregt. "Wow, hast du gesehen, wie stürmisch es draußen ist? Es hat mich fast vom Rad geweht!"

Ein überwältigendes Gefühl von Liebe stieg in ihr auf, sogleich gefolgt von einer ebenso starken wie unerklärlichen Angst, die ihr die Kehle zuschnürte. Sie räusperte sich. "Kit", wandte sie sich ruhig an ihren Sohn, "ich muss einige Tage verreisen. Macht es

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