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Julia Exklusiv Band 257 von Mortimer, Carole (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.03.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Exklusiv Band 257

HEIßE NÄCHTE IM STRANDHAUS von HAMILTON, DIANA Auf Ischia lernt Francesco die hübsche Engländerin Anna kennen. Es funkt gewaltig, und beide haben eine leidenschaftliche Affäre - bis Annas Urlaub vorüber ist. Sieben Monate später reist Francesco ihr nach und ist schockiert: Plötzlich zeigt Anna ihm die kalte Schulter! KEINE ANGST VOR DIESER LIEBE von DONALD, ROBYN Lecias Herz pocht wie verrückt. Nie zuvor hat ein Mann solche Gefühle in ihr geweckt! Keane scheint perfekt. Aber dann belauscht Lecia ein Gespräch zwischen Keane und seiner Ex und beginnt zu zweifeln. Ist Keane wirklich ihr Traummann oder ein skrupelloser Schürzenjäger? MASKENBALL DES GLÜCKS von MORTIMER, CAROLE Heftig flirtet der als Pirat verkleidete Niccolo D'Alessandro mit der maskierten Daniella. Doch nachdem sie miteinander geschlafen haben, verschwindet sie ohne ein Wort! Sofort setzt Niccolo alles daran, die geheimnisvolle Lady zu finden, denn sie hat sein Herz gestohlen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 27.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733703622
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Exklusiv Bd.257
    Größe: 1008kBytes
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Julia Exklusiv Band 257

1. KAPITEL

Es dunkelte bereits, als Francesco Mastroianni an diesem kalten Märzabend mit finster zusammengezogenen Augenbrauen seinem Ziel entgegenfuhr. Der Regen, der gegen die Windschutzscheibe des leise schnurrenden Ferraris prasselte, trug dazu bei, dass sich seine ohnehin schlechte Laune noch weiter verschlechterte.

Ausgerechnet in diesen ländlichen Teil von Gloucestershire zurückzukehren war wahrlich nicht einfach für ihn. Denn hier lauerten viel zu viele unangenehme Erinnerungen. Trotzdem hatte er es nicht über sich gebracht, sich eine Ausrede einfallen zu lassen. Er mochte seine Cousine Silvana einfach viel zu gern, um sie zu enttäuschen und ihre Einladung übers Wochenende abzulehnen.

Das Problem war nur, dass sich Silvana und ihr Mann Guy kürzlich ein frisch renoviertes Herrenhaus in einer Grafschaft gekauft hatten. Und den Namen dieser Grafschaft konnte Francesco einfach nicht hören, ohne dass ihm ein kalter Schauer über den Rücken lief.

So etwas wollte er nicht noch einmal erleben.

Per l'amor del cielo , die Liebe trägt dich in den Himmel - vergiss es, befahl er sich zähneknirschend. Die Lektion war schmerzhaft gewesen, aber er hatte sie gelernt.

Seit ihm bewusst geworden war, was für ein starker Magnet der Reichtum seiner Familie war, misstraute Francesco dem weiblichen Geschlecht. Einige deprimierende Erfahrungen hatte er bereits in seinen späten Teenagerjahren machen müssen. Und deshalb fiel es ihm jetzt nicht ganz leicht zuzugeben, dass er nach so langer Zeit tatsächlich wieder einer Frau auf den Leim gegangen war. Aber es gab nichts daran zu rütteln: Sie hatte ihm dermaßen den Kopf verdreht, dass er sich allen Ernstes eingebildet hatte, am Ende doch noch die große Liebe gefunden zu haben.

Seine süße Anna ... In zynischer Verachtung verzog er den Mund.

Wenn nicht sie, wer dann? Die Erinnerung schmerzte.

Sie hatte ihm Sand in die Augen gestreut - Ende. Mehr war dazu nicht zu sagen.

Sie war genauso schlimm wie alle anderen, schlimmer sogar. Das war schon eine reife Leistung gewesen, wie sie die Ahnungslose gespielt hatte. Er hatte sich auf Ischia als armer Schlucker ausgegeben, eine Rolle, die sie ihm vermeintlich abgenommen hatte. Völlig hin und weg war er von der schönen, sanften Anna gewesen und hatte sich der süßen Illusion hingegeben, dass sie sich in ihn und nur in ihn verliebt hatte. Es musste so sein, da sie von seinem Geld ja nichts wusste.

So konnte man sich irren.

Wütend stieß Francesco einen leisen, aber unmissverständlichen Fluch aus, während er vom Gas ging, um an der Kreuzung durch den dichten Regenvorhang das Straßenschild entziffern zu können.

Links führte die Straße zum neuen Domizil seiner Cousine und rechter Hand lag das Zuhause seiner süßen kleinen Anna. Ryland. Der Name hatte sich unauslöschlich in seine Erinnerung eingebrannt.

Fast zwanghaft ließ er seinen letzten Besuch in der Gegend wieder und wieder vor seinem geistigen Auge Revue passieren.

"Komm einfach her, ich sag meinen Eltern Bescheid und bitte sie, ein Bett für dich zu beziehen. Du bleibst doch über Nacht, oder?" Sie hatte atemlos geklungen, als er sie von London aus angerufen hatte, um ihr seinen Besuch anzukündigen. "Zu dumm, dass ich heute Abend arbeiten muss, ich komme erst gegen zehn zurück. So ein Jammer!" Dann hatte sie einen herzzerreißenden Seufzer ausgestoßen, bevor sie fortfuhr: "Aber es geht nicht anders ... leider. Oh, Francesco, ich kann es gar nicht erwarten, dich endlich wiederzusehen."

Nachdem er aufgelegt hatte, schaute er sich in seinem mit funkelndem Glas und Chrom ausgestatteten Londoner Büro um und grinste trocken. Für diese Verabredung mit ihr hatte er drei Termine absagen müssen. Aber das wusste sie natürlich nicht. Wie auch? Sie hatte nicht die geringste Ahnung, dass er von seinen Büros in Rom, Brüssel, New York und Sydney aus das weltweite Mastroianni-Imperium

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