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Julia Exklusiv Band 259 von Fielding, Liz (eBook)

  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Exklusiv Band 259

FLAMMENDE EIFERSUCHT von FIELDING, LIZ
Robert traut seinen Augen nicht: Daisy, die kleine Schwester seines besten Freundes, ist eine atemberaubende Frau geworden! Und ihre Wirkung ist enorm: Auf allen Partys fliegen ihr die Herzen der Männer zu - flammende Eifersucht packt den attraktiven Millionär ...

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Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733703646
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Exklusiv Bd.259
    Größe: 673 kBytes
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Julia Exklusiv Band 259

1. KAPITEL

Mittwoch, 22. März

Anprobe. Ich in Rüschen als Brautjungfer. Mein schlimmster Albtraum ist wahr geworden. Es ist einfach unmöglich, Ginnys Bitten zu widerstehen. Aber zuvor Lunch mit Robert. Die hübsche - und sehr schlaue - Janine hat ihm den Laufpass gegeben, und ich bin, wie immer, die nächste Schulter, an der er sich ausweinen kann. Krokodilstränen natürlich ... Allerdings dürfte es interessant sein, mitzuerleben, wie er es aufnimmt, zur Abwechslung mal selbst der Sitzengelassene zu sein.

"Gelber Samt? Was ist verkehrt an gelbem Samt?"

"Nichts. Vermutlich." Wo er hinpasste. Wo immer das sein mochte.

"Wenn ein Auftritt als Brautjungfer ganz oben auf meiner Wunschliste stehen würde." Er kam jedoch erst an fünfhundertsiebenundzwanzigster Stelle - gleich nach einer Wurzelbehandlung ohne Betäubung. "Nichts, wenn mir die Idee gefallen würde, in ein Kleid gezwängt zu werden, das all die Teile meines Körpers betont, die Mutter Natur leider vernachlässigt hat." Daisy sah auf ihre Brüste, denen es wahrscheinlich an der erforderlichen Üppigkeit mangelte. Roberts Blick folgte ihrem, er schien über ihre fehlenden Kurven ernsthaft nachzudenken. "Absolut nichts", fügte sie rasch hinzu, um ihn abzulenken, "wenn ich die Aussicht genießen würde, hinter der schönsten Braut des Jahrhunderts herzumarschieren, inmitten einer Schar ebenso schöner schwarzhaariger Cousinen, die allesamt in Gelb umwerfend aussehen werden."

War sie etwa neidisch?

Oh ja.

"Vielleicht siehst du in Gelb auch umwerfend aus", meinte Robert tröstend, klang aber nicht sonderlich überzeugend. Nun ja, das war auch nicht nötig. Hauptsache, er redete nicht mehr über Janine. Sie hatte genug darüber gehört, wie wundervoll Janine sei. Falls sie tatsächlich so wundervoll war, hätte er das Mädchen heiraten sollen.

Der bloße Gedanke daran bereitete ihr fast körperliche Schmerzen.

"Ich werde wie eine Ente aussehen", verkündete sie finster. Eigentlich war es egal. Es war schließlich Ginnys Tag, und niemand würde auf sie, Daisy, achten.

"Wahrscheinlich." Robert versuchte erst gar nicht, sie aufzumuntern, sondern lächelte sie strahlend an. Immerhin hatte er sie genau aus diesem Grund zum Lunch eingeladen - sie sollte ihn aufheitern.

Der Trauzeuge hat es leicht, überlegte sie gereizt. Robert würde eine klassische Kombination tragen, und die schwierigste Entscheidung, die er treffen müsste, war die, ob er zu der grauschwarz gestreiften Hose einen grauen oder einen schwarzen Cut anziehen solle. Andererseits ... Ginnys Mutter organisierte die Hochzeit mit der Besessenheit eines Hollywoodregisseurs. Alle Farben waren bis zum letzten Knopf haargenau abgestimmt, und daher war es höchst unwahrscheinlich, dass er sich über dieses Problem den Kopf zerbrechen müsste.

Nein. Robert hatte lediglich dafür zu sorgen, dass ihr Bruder pünktlich zur Trauung erschien, später würde er im richtigen Moment die Ringe reichen und eine kurze, amüsante Rede auf dem Empfang halten müssen. Daisy hatte all das schon früher erlebt. Robert war hinreißend auf Hochzeiten - besonders wenn es darum ging, zu gewährleisten, dass es nicht seine eigenen waren.

Er würde einen rauschenden Junggesellenabschied für Michael arrangieren und ihn trotzdem tadellos gekleidet, stocknüchtern und rechtzeitig vor dem Altar abliefern. Er würde die Ringe aufs Stichwort parat haben und alle Hochzeitsgäste mit seinem Witz bezaubern - und mit Sicherheit die hübscheste Brautjungfer für sich beanspruchen.

Spätestens beim Verlassen der Kirche würde sich seinetwegen jedes Frauenherz in hellem Aufruhr befinden. Nun ja, vermutlich nicht das der Braut. Und die Mutter der Braut hatte mit Sicherheit anderes im Sinn, aber die Schwester der Braut, die Cousinen der Braut, die Tanten der Braut ...

Nicht dass Robert dazu auf formelle Garderobe angewiesen wäre.

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