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Julia Exklusiv Band 307 von Kendrick, Sharon (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.02.2019
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Exklusiv Band 307

OASE DER SEHNSUCHT von LAWRENCE, KIM Heiß wie die Wüstensonne glüht die Leidenschaft, die Prinz Karim in Prudence entfacht. Doch kaum hat sie sich ihm in einer romantischen Oase hingegeben, erkennt Prudence ihren charmanten Verführer nicht wieder. Wieso ist er plötzlich eiskalt? STÜRMISCHE ROMANZE von KENDRICK, SHARON Wohin wird die glühende Leidenschaft für Giovanni sie noch führen? Manchmal macht Kate diese Frage Angst. Seit ihrer ersten Begegnung ist sie dem charismatischen Sizilianer verfallen, Dass ihr Traummann kein Wort von Liebe spricht, nimmt sie hin. Erst als das Schicksal auf dramatische Weise eingreift, wagt Kate den ersten Schritt ... GESTOHLENES GLÜCK IN DER PROVENCE? von MITCHELL, MARIAN Nach einem Unfall hat Anna das Bewusstsein verloren und wird von einem faszinierenden Mann mit grünen Augen in seine Villa gebracht. Doch dann erfährt sie, dass ihr unbekannter Retter Jacques Sabran heißt. Um ihn zu finden, ist sie in die Provence gereist. Denn sie wird erpresst, dem berühmten Maler ein Porträt zu stehlen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 01.02.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733713195
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1726 kBytes
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Julia Exklusiv Band 307

1. KAPITEL

Zwei Männer standen in dem privaten Wartezimmer der Intensivstation einer Schweizer Klinik. Der ältere Mann betrachtete den jüngeren aufmerksam, der stoisch schwieg, nachdem ihm die Neuigkeiten eröffnet worden waren. Nichts, vielleicht abgesehen von einem leicht unruhigen Muskel an seiner Schläfe, wies darauf hin, dass er überhaupt zugehört hatte.

"Eine Notiz?", wiederholte er schließlich.

Der ältere Mann nickte. Anders als die meisten Männer zuckte er unter dem stechenden Blick dieser Augen, die schon mehr als einmal mit dem gleißenden Himmel über einer trockenen Wüste verglichen worden waren, nicht zusammen.

"Hamid hat sie am Telefon vorgelesen", erklärte er und senkte demütig den Kopf, als sein Gesprächspartner auf ihn zukam. "Ich habe eine Kopie angefertigt."

Er wartete, bis ihm das Papier aus der Hand genommen wurde.

Der junge Mann las das Dokument aufmerksam durch und zerknüllte es dann mit seinen langen schlanken Fingern. Eine Geste, die seine äußerliche Ruhe Lügen strafte.

"Wenigstens handelt es sich um keine Entführung, Sir."

Karim, der gerade zum Fenster hinübergehen wollte, blieb wie angewurzelt stehen, und sein bodenlanges Gewand schleuderte um seine Beine. Seine Nasenflügel bebten, als er nach Luft schnappte, um sich einen üblen Fluch zu verkneifen. Er beschränkte sich auf einen sarkastischen Tonfall. "Ja, es war ausgesprochen umsichtig von meiner Schwester, eine Nachricht zu hinterlassen."

Üblicherweise gehörte es nicht zu seinen Gewohnheiten, Menschen anzugreifen, die ihm verbal nicht auf gleicher Ebene begegnen durften. Doch in diesem besonderen Augenblick hätte er am liebsten der Versuchung nachgegeben und seiner Wut und seinem Frust freien Lauf gelassen, wenn die Person neben ihm nicht Rashid gewesen wäre. Der tiefe Respekt und die Zuneigung, die er für den Mann empfand, der seit Karims Kindertagen als Bodyguard über ihn wachte, machten eine solche Reaktion unmöglich.

In vielerlei Hinsicht stand Rashid ihm näher als sein eigener Vater. Der hatte in Karims Jugend eher einer entfernten, schillernden Persönlichkeit geglichen, fast wie ein Mythos oder ein geheimnisvoller Held - nicht wie ein Vater. Für Karim war es beinahe unmöglich, sein persönliches Bild dieser rätselhaften und charismatischen Gestalt mit dem zerbrechlichen alten Mann in Übereinstimmung zu bringen, dessen papiertrockene Hand er noch vor wenigen Augenblicken berührt hatte. Eine traurig in sich zusammengesunkene Hülle, deren Leben an modernsten Maschinen hing.

Karim atmete tief durch und verdrängte seine Emotionen, um einen kühlen Kopf zu bewahren. Er hatte sich angewöhnt, nicht zu viel Energie auf Situationen zu verschwenden, die er nicht kontrollieren konnte. Glücklicherweise gab es davon nur wenige - und die Herzoperation seines Vaters war so eine ... Jetzt musste Karim sein Vertrauen in die medizinischen Fähigkeiten und die Kompetenz all jener legen, die nun für Tair Al-Ahmad sorgten, wie auch in den eisernen Willen seines Vaters, der bekanntermaßen nicht zu unterschätzen war.

Seinem Vater konnte Karim in diesem Moment nicht weiterhelfen, aber in Bezug auf seine Schwester waren ihm nicht derart die Hände gebunden. Ihre Zukunft hing davon ab, ob er schnell genug die richtigen Entscheidungen traf.

Er nickte kurz. "Du hast recht. Wir können dankbar sein, dass es sich nicht um eine Entführung handelt." Ihm gefror das Blut in den Adern, wenn er daran dachte, dass sie in die Gewalt dieser Leute geraten könnte. Leute, die sie als politische Waffe missbrauchen und ganz sicher nicht davor zurückschrecken würden, ihr etwas anzutun. "Sollte ihr etwas zustoßen, werde ich ..."

"Das wird es nicht."

Diese beruhigende Unterbrechung veranlasste Karim dazu, sich zusammenzunehmen. In seinen bernsteinfarbenen Augen, die von langen schwarzen Wimpern umrahmt waren, glitzerte es verdächtig. In der modernen Welt mussten sich Mensch

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