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Julia Extra Band 0177 von Jordan, Penny (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Extra Band 0177

Jetzt und für immer von Penny Jordan Jung, schön und erfolgreich als Modedesignerin das ist India. Als jedoch der herrische Simon glaubt, sie habe den Mann seiner Cousine verführt, beginnt ein Drama aus Leidenschaft und Eifersucht. Machtlos gegen seine verzehrende Liebe zu India, heiratet Simon sie. Aber vertrauen kann er ihr nicht bis sie eines Tages dem Tod nahe ist... Du gehörst nur mir allein von Linda Miles Heirat mit Jeremy geplatzt! Da läuft der verzweifelten Natasha der attraktive Chase über den Weg - und schlüpft in die Rolle des Bräutigams. Die Hochzeit kann stattfinden. Die Flitterwochen in Paris sind so romantisch, dass aus Chase und Natasha auch ein Liebespaar wird. Trotzdem glaubt sie, dass die sinnliche Toni ihn mehr fasziniert... Hochzeit in Notting Hill von Mary Lyons Vorsicht vor diesem charmanten Playboy! Die ernsthafte junge Anwältin Harriet ist vor ihrem Kollegen Finn gewarnt. Trotzdem nimmt sie ihn als Mieter in ihrem Haus auf. Und es kommt, wie es kommen muss: Sie erliegt seinen Verführungskünsten. Für ihn scheint es nur ein Abenteuer zu sein, denn Harriet entdeckt bei ihm eine Frau in Dessous! Nur vier Wochen Seligkeit von Amanda Browning Gleich bei ihrer ersten Begegnung spüren Kari und Lance, dass sie sich leidenschaftlich begehren. Vier Wochen verbringen sie wie im Rausch. Doch als er ihr einen Heiratsantrag macht, bricht sie jeden Kontakt zu ihm ab. Nach dem Tod ihres Mannes hat sie Angst vor einem neuen Verlust. Kann Lance ihr das Vertrauen in die Liebe zurückgeben?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 01.09.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783954460526
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Extra 177
    Größe: 649 kBytes
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Julia Extra Band 0177

1. KAPITEL

"Melisande ist hier - und warte erst, bis du den Mann siehst, den sie mitgebracht hat!", verkündete Jennifer Knowles aufgeregt, während sie das Büro ihrer Chefin enterte und dabei bedeutungsvoll mit den Augen rollte. "Hinreißend - und bestimmt steinreich, so wie der aussieht! Nun, wenn er Melisandes Zukünftiger werden will, sollte er es auch sein", fügte sie unverblümt hinzu. "Aber ich glaube, wir haben im Moment gar nichts für sie in Arbeit, und im Buch steht auch nichts." Sie runzelte die Stirn, während sie das ledergebundene Auftragsbuch studierte. "Das Schwarzseidene hat sie doch bereits letzte Woche abgeholt."

"Hm", nickte India Lawson zustimmend, nahm ein halbes Dutzend Stecknadeln aus ihren zusammengepressten Lippen und betrachtete mit gerunzelter Stirn die pinkfarbene Seidenbluse, an der sie gerade arbeitete. "Sie ist zu einem Wohltätigkeitsball eingeladen und rief mich gestern an, ob wir nicht noch schnell etwas für sie zaubern könnten."

"Natürlich vorausgesetzt, dass sie es umsonst bekommt", fügte Jennifer sarkastisch hinzu. "Jetzt aber mal ernsthaft. Sie muss doch eine Stange Geld mit ihrer Rolle in Evergreen verdienen. Das Stück läuft bereits seit sechs Monaten, und es sieht auch nicht so aus, als sollte es demnächst abgesetzt werden. Ich habe vergeblich versucht, Karten fürs nächste Wochenende zu bekommen."

India lächelte. "Vergiss nicht, dass Melisande allein dadurch, dass sie unsere Kleider trägt, eine ausgezeichnete Werbung für unser Atelier ist."

"Ich weiß wirklich nicht, wie du immer so gelassen bleiben kannst", knurrte Jennifer gereizt.

India lachte. "Sag Melisande bitte, dass ich in fünf Minuten bei ihr bin. Ach Jen, und biete ihr doch ..." Fast hätte sie 'eine Tasse Kaffee' gesagt, erinnerte sich dann aber an die Beschreibung von Melisandes Begleiter. "Biete ihnen bitte ein Glas Sherry an", korrigierte sie sich. "Ich muss schnell noch diese Bluse fertig machen, da Lady Danvers sie dringend für das Wochenende braucht."

Die ausdrucksvolle Haltung, mit der Jennifer das Zimmer ihrer Chefin verließ, zeigte deutlich, was sie von Indias Entgegenkommen zahlungsunwilligen Kunden gegenüber hielt. Natürlich genoss India es, ihr eigener Boss zu sein. Das war ihr Bestreben gewesen, seit sie ihre Ausbildung beendet hatte. Und es war beileibe nicht leicht gewesen, ihren Traum zu verwirklichen. Nach dreijährigem Studium an einer Kunsthochschule hatte sie für wenig Geld drei weitere Jahre für einen sehr bekannten Modeschöpfer in Paris gearbeitet. Danach war sie eine Zeit lang im Einkauf tätig gewesen, wobei sie sich alles Notwendige über Materialkontrolle, Kalkulation, Buchführung und Rechnungswesen aneignete, um sich von anderen Designern abzusetzen, die zu glauben schienen, dass künstlerisches Genie schon ein ausreichender Garant für Erfolg sei.

Immerhin hatte es sich für sie ausgezahlt. Die kleine Erbschaft eines Großonkels hatte es ihr schließlich ermöglicht, sich selbstständig zu machen. Zu ihrer eigenen Begeisterung hatte sich ihre erste kleine Kollektion ausgefallener Röcke und Blusen ausgezeichnet verkauft und es ihr ermöglicht, noch exklusivere Mode zu fertigen, die den Vorstellungen und Bedürfnissen der Londoner Gesellschaft genügen konnte. Und so zählte sie inzwischen einige wichtige Damen der Gesellschaft zu ihren Kundinnen, deren Fotos regelmäßig in verschiedenen Hochglanzmagazinen zu finden waren.

Als sie wenige Augenblicke später die Tür zu ihrem Verkaufsraum öffnete, fiel ihr erster Blick auf den Mann, den Jennifer als 'hinreißend' beschrieben hatte. Sie hat wirklich nicht übertrieben, dachte sie trocken, während sie ein professionelles Lächeln auf ihre Lippen zauberte und gleichzeitig den ausgezeichneten Schnitt seines eleganten grauen Anzugs registrierte, ebenso wie das farblich passende Seidenhemd mit Krawatte und die gepflegten, aber dennoch männlichen Hände, die selbst jetzt im März tief gebräu

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