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Julia Extra Band 0260 von James, Julia (eBook)

  • Erschienen: 18.08.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Extra Band 0260

Die Liebe trifft Vanessa wie der Blitz, als sie in Paris dem umwerfend attraktiven Millionär Markos begegnet. Aber wird sie für ihn jemals mehr sein als nur die perfekte Geliebte?

Produktinformationen

    Größe: 1032kBytes
    Reihe (Teil): Julia Extra Bd.260
    Herausgeber: CORA Verlag
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 448
    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet
    ISBN: 9783863490775
    Erschienen: 18.08.2011
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Julia Extra Band 0260

1. KAPITEL

Gemächlich schlenderte Markos Makarios über den Vorplatz von Notre Dame. Die vielen Touristen, die die berühmte Kathedrale am südlichen Ende des Platzes besuchten, störten ihn nicht. Manchmal war es gut, sich unter Menschen zu begeben. Nicht, dass seine Leibwächter sonderlich glücklich darüber waren. Taki und Stelios folgten ihm in diskretem Abstand und würden sich erst entspannen, wenn er wieder sicher in der Limousine saß.

Aber der warme Septembertag war viel zu schön, um in einer Limousine zu sitzen, Paris durch getönte Scheiben zu betrachten und dabei die aktuellen Kommuniqués seiner Manager aus ganz Europa zu lesen. Es war richtig gewesen, auf der Île de la Cité auszusteigen. Außerdem war der Verkehr so dicht, dass er sein Ziel, die Île St Louis, zu Fuß wahrscheinlich schneller erreichte.

Allerdings hatte er es auch nicht eilig, seinen Termin einzuhalten. Der Lunch mit dem Generaldirektor der französischen Firma, mit dem er im Moment in Verhandlungen stand, würde eine weitschweifige und ermüdende Angelegenheit werden.

Ein Gefühl von Langeweile stieg in ihm auf. Dieses Gefühl verspürte er in letzter Zeit immer häufiger, was ihn ebenso ärgerte wie das bevorstehende Essen. Gab es doch keinen Grund, sich zu langweilen. Überhaupt keinen. Er stand in der Blüte seines Lebens, war bei bester Gesundheit und führte mit seinen dreiunddreißig Jahren ein Leben, um das ihn jeder andere Mann beneidet hätte.

Markos besaß alles, was er sich wünschen konnte: Geld, Immobilien in allen Teilen der Welt, eine Yacht im Mittelmeer, eine weitere in der Karibik, einen eigenen Jet, Luxuswagen und natürlich so viele wunderschöne Frauen, wie er wollte. Nur auf eine Sache in seinem Leben hatte er frustrierenderweise keinen Einfluss: auf die konstanten Aufforderungen seines Vaters, endlich zu heiraten, Kinder zu zeugen und die Makarios-Dynastie fortzusetzen.

Trotzdem langweilte er sich.

Dieses Gefühl musste er vertreiben. Mit welchen Mitteln auch immer. Und sei es mit einem Spaziergang über einen der berühmtesten Plätze von Paris - wie ein ganz gewöhnlicher Tourist. Vor ihm erhoben sich die beiden Kirchtürme, darunter das Fenster mit der Rosette und die gotischen Bögen der Eingänge. Um ihn herum unterhielten sich Menschen in den verschiedensten Sprachen, Kameras blitzten, und Reiseführer machten die Runde.

"Lassen Sie mich jetzt endlich in Ruhe?!"

Die zornige Stimme rechts von ihm erweckte seine Aufmerksamkeit. Während er den Kopf wandte, bemerkte er zwei Dinge. Die Sprecherin hatte englisch gesprochen und nicht französisch, und sie war die atemberaubendste Frau, die er seit langem gesehen hatte.

Zuerst fielen ihm ihre Haare auf. Wunderbare lange rotgoldene Locken - fast bis zur Hüfte. Einen Moment war er wie geblendet. Dann wanderte sein Blick zu ihrem Gesicht.

Sie hätte einem Gemälde von Raffael entstiegen sein können. Ein ovales Gesicht, helle Haut, glänzende Augen und ein sinnlicher Mund. Aber in ihren Zügen lag nicht die ruhige Gelassenheit eines Gemäldes. Markos' Mundwinkel zuckten amüsiert - ruhig und gelassen waren die letzten Worte, die im Augenblick zu ihr passten.

Sie bebte vor Zorn, und ihre braunen Augen blitzten.

Und er wusste auch, warum.

Zwei junge Männer blockierten ihren Weg und blinzelten einander verschwörerisch zu. Einer von ihnen sprach in gebrochenem Englisch auf sie ein und versuchte, sie zu einem Drink zu überreden.

"Nein!", entgegnete die Rothaarige wütend. "Lassen Sie mich in Ruhe."

Stattdessen ergriff der andere Mann ihr Handgelenk. Als sie sich befreien wollte, lachte er nur und wiederholte die ungebetene Einladung.

Ganz automatisch ging Markos auf die Gruppe zu. Hart und autoritär stieß er einige Sätze auf Französisch aus, woraufhin die beiden jungen Männer erstarrten. Markos fügte ein weiteres einsilbiges Wort hinzu und lächelte. Ein völlig humorloses Lächeln.

Augenblickli

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