text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Julia Extra Band 0284 Herzen im Sturm der Liebe / Ich will viel mehr von dir / Der Erste und der Einzige / Schicksalsnächte in Spanien / von WALKER, KATE (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Julia Extra Band 0284

HERZEN IM STURM DER LIEBE von WALKER, KATE
Jake Taverner hat schon viele schöne Frauen geliebt und spürt sofort: Mercedes Alcolar, stolze Tochter eines spanischen Adligen, ist noch unschuldig. Ein unglaublicher Reiz geht von ihr aus, aber Jake ahnt, dass er bei ihr zum ersten Mal sein Herz verlieren könnte ...

ICH WILL VIEL MEHR VON DIR von WALKER, KATE
Estrella Medrano braucht einen Ehemann, um ihren guten Ruf wiederherzustellen. Und Ramón Dario eine Frau, die ihm den Einstieg in die High-Society Spaniens sichert. Doch ihr Plan hat einen Haken: Estrella verliebt sich in Ramón und will mehr als nur seinen Ring ...

DER ERSTE UND DER EINZIGE von WALKER, KATE
Warum behauptet seine Jugendliebe Louise, dass sie seine Frau ist? Alex Alcolar will das Rätsel lösen und fliegt zu ihr, denn er konnte sie nie vergessen. Kaum in England angekommen, erwachen schnell die alten Gefühle. Doch noch weiß Alex nicht, was Louise plant ...

SCHICKSALSNÄCHTE IN SPANIEN von WALKER, KATE
Als Cassandra im sonnenverwöhnten Andalusien den spanischen Weingutsbesitzer Joaquin Alcolar trifft, weiß sie sofort: Dieser Mann ist ihr Schicksal! Grenzenlose Tage des Glücks erlebt sie mit ihm, bis sie erfährt, dass Joaquin nie länger als ein Jahr bei seinen Geliebten bleibt ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863495046
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Extra Bd.284
    Größe: 719 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Julia Extra Band 0284

1. KAPITEL

Der Kalender hing dort an der Wand, wo Cassie ihn unmöglich übersehen konnte.

Egal, in welche Richtung sie schaute, er war immer in ihrem Blickfeld. Tatsächlich schien er sogar mit jeder Sekunde, die verstrich, größer zu werden, wobei das Foto mit der bunten, stimmungsvollen Festszene vor Lebendigkeit förmlich vibrierte.

Und mittendrin die fett gedruckten schwarzen Zahlen, die das Datum anzeigten. Besonders jenes, das sie krampfhaft zu verdrängen suchte und dem sie doch auch entgegenfieberte ...

Cassie wusste selbst nicht, was sie genau empfand. Denn die Bedeutsamkeit und der Verlauf jenes Tages unterlagen ganz allein Joaquins Kontrolle. Und nur seiner. Sie hatte keinerlei Einfluss darauf.

Zumindest, wenn sie nicht riskieren wollte, die Dinge ungewollt in eine Richtung zu lenken, die ihr absolut missfiel. Aber war es das wert, in einer Situation auszuharren, die sie nur unglücklich machen konnte?

"Himmel! Hör endlich auf, dich verrückt zu machen!", rief sie sich selbst zur Ordnung und strich gereizt eine vorwitzige goldblonde Haarsträhne hinters Ohr. "Lass dieses leidige Thema endlich ruhen, du drehst dich ja doch immer nur im Kreis!"

Und das hatte sie in den letzten drei Wochen tatsächlich getan, wie sie widerstrebend zugeben musste. Dabei entsprach das gar nicht ihrer üblichen spontanen und entschlussfreudigen Art.

Cassie schob die fein geschwungenen Brauen über den intensiv blauen Augen zusammen, verschränkte die Arme vor der Brust und nagte an der Unterlippe. Seit sie das Kalenderblatt vom Vormonat abgerissen hatte, lauerte in der Mitte der dritten Woche dieses Monats der alles entscheidende Jahrestag.

Der Tag, von dem sie hoffte, dass Joaquin sich nicht daran erinnerte - oder falls doch, dass er dann anders als in der Vergangenheit darauf reagieren würde. Jedenfalls nicht damit, dass er sie verließ ...

Oder besser, dass er ihr nahelegte, ihn zu verlassen, da es schließlich sein Haus war, in dem sie zusammenlebten.

Keine Frau durfte länger als zwölf Monate bei ihm bleiben. Immer wenn ein Jahr vergangen war - manchmal exakt auf den Tag genau -, verabschiedete er sich von seiner jeweiligen Geliebten und fuhr mit seinem Leben fort, ohne auch nur ein Mal zurückzuschauen.

Und am Ende dieser Woche würde eben ihr Traum zu Ende sein ... oder nicht?

"Ach, Joaquin ... wenn ich nur wüsste, was du denkst und fühlst", flüsterte Cassie voller Pein.

Ob er sie jemals als etwas anderes gesehen hatte denn als eine Geliebte auf Zeit? Würde ihr das gleiche Schicksal beschieden sein wie ihren Vorgängerinnen?

Das Geräusch eines Schlüssels, der sich im Schloss der Haustür im Erdgeschoss drehte, riss Cassie aus ihren Ängsten und sehnsüchtigen Hoffnungen und katapultierte sie unsanft in die Wirklichkeit zurück. Sie war so in sich versunken, dass sie das Motorengeräusch des Wagens gar nicht wahrgenommen hatte, und jetzt erschien Joaquin. Und das auch noch unerwartet früh, ehe sie richtig Zeit fand, sich zu fassen.

"Cassandra!"

Der Klang ihres Namens, wie nur er ihn aussprechen konnte, ließ einen wohligen Schauer über ihren Rücken rinnen - ein rauer Singsang mit einem weichen rollenden R, der ihr Herz weitete.

Inzwischen war sie darin geübt, jede noch so winzige Nuance in der warmen dunklen Stimme wahrzunehmen und sie zu interpretieren. Sie gab ihr Aufschluss über seine momentane Laune und einen Hinweis darauf, was für die nächsten Stunden zu erwarten war.

Hörte Joaquin sich an wie gewöhnlich, war alles in Ordnung. Gab es Anzeichen einer gewissen Distanz oder echter Verstimmung, hatte sie so immer noch einige Sekunden Zeit, sich die passende Reaktion zurechtzulegen.

" Cassie!"

Oh, was diesen Ton betraf, der war nicht misszuverstehen ...

In dem kleinen Wort lag mehr Missbilligung und Ungeduld, als wenn Joaquin eine donnernde Sc

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen