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Julia Extra Band 0348 Cinderella und der Milliardär / Herzklopfen auf Sizilianisch / Deine Haut - so vertraut / Heiß küsst uns der Tropenwind / von Kendrick, Sharon (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.05.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Extra Band 0348

Cinderella und der Milliardär von Kendrick, Sharon Alle Ladys der High Society lieben Nikolai - sein Charme und sein Reichtum sind atemberaubend. Nur die schöne Unbekannte, die der Milliardär auf einem Ball umwirbt, scheint sich nichts aus ihm zu machen. Zum Abschied verrät sie Nik ihren Namen: Zara. Doch ihr Geheimnis nimmt sie mit ... Herzklopfen auf Sizilianisch von Marton, Sandra Was für ein Flug! Als Anna in Rom landet, hat sie heiße Stunden in der First Class hinter sich; Haut an Haut mit einem Fremden. Nun soll sie die sizilianischen Ländereien ihrer Familie vor den Valentis retten. Doch als sie Prinz Draco Valenti trifft, fällt Anna aus allen Wolken ... Deine Haut - so vertraut von Braun, Jackie Schön, schlank und begleitet vom Sexiest Man Alive - so will Chloe es auf dem Klassentreffen allen zeigen. Ihr bester Freund Simon soll sie mit dem nötigen Mann verkuppeln. Doch langsam ahnt Chloe: Simon selbst könnte der Traumbegleiter sein - vielleicht für ein ganzes Leben ... Heiß küsst uns der Tropenwind von Harris, Lynn Raye Geschmeidig wie ein Tiger und genauso gefährlich: Veronica muss sich eingestehen, dass Rajesh Vala sie fasziniert. Der Top-Bodyguard soll die Präsidentin des Inselparadieses Aliz schützen - gegen ihren Willen. Doch als Rajesh sie in seine Villa entführt, siegt ihr Verlangen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 11.05.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864941726
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Extra Bd.348
    Größe: 720 kBytes
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Julia Extra Band 0348

1. KAPITEL

Zum ersten Mal fiel sie ihm in der VIP-Lounge der Air Italy auf. Auffallen? Nein, sie platzte in sein Leben wie ein paar Knallfrösche - mit angezündeter Lunte, wohl bemerkt. Einen Unterschied gab es allerdings: Knallfrösche waren weniger gefährlich.

Draco saß in einem Sessel beim Fenster und gab sich den Anschein eines Mannes, der etwas auf seinem Laptop las. In Wahrheit war er zu müde und zu gereizt, um mehr zu tun, als die Augen auf den Bildschirm zu richten. Seine Kopfschmerzen brachten ihn halb um.

Sechs Stunden von Maui nach Los Angeles, zwei Stunden Zwischenstopp, dann noch mal sechs Stunden bis nach New York. Und hier nun ein weiterer zweistündiger Zwischenstopp, aus dem inzwischen fast drei Stunden geworden waren. Niemand wäre darüber glücklich, aber für einen Mann, der es gewohnt war, in der eigenen 737 zu fliegen, war es schlicht inakzeptabel.

Aber er hatte keine andere Wahl gehabt. Sein Privatjet stand für die planmäßige Wartung im Hangar, und so kurzfristig hatte sich keine andere Lösung arrangieren lassen, um nach Rom zu gelangen. Nicht einmal für Prinz Draco Marcellus Valenti. Er war sicher, dass seine überaus effiziente Assistentin seinen vollen Titel - so lächerlich der auch sein mochte - erwähnt hatte, um Druck zu machen. Vergeblich. Eine Maschine für Intercontinentalflüge war auf die Schnelle nirgendwo aufzutreiben gewesen.

Von Maui nach L. A. hatte er in der Touristenklasse gesessen, eingepfercht zwischen einem korpulenten Mann, dessen gewaltige Körpermasse über die Armlehne quoll, und einer zermürbend munteren Frau, die während des ganzen Flugs über den Pazifik nicht aufgehört hatte zu reden. Irgendwann hatte Draco die höflichen "Mmhs" und "Ahas" eingestellt, doch selbst sein Schweigen hatte die ältere Dame nicht davon abgehalten, ihm ihre Lebensgeschichte zu erzählen.

Beim Inlandsflug von L. A. zum Kennedy Airport hatte er Glück gehabt und noch einen Platz in der Ersten Klasse ergattert. Doch auch hier hatte er neben jemandem gesessen, der unbedingt hatte reden wollen. Sein eisiges Schweigen hatte keinerlei Wirkung auf den Mann gezeigt.

Für den letzten Abschnitt seiner Reise, für die viertausend Meilen, die ihn nach Hause bringen würden, hatte er - Wunder über Wunder - am Flugschalter zwei Sitze in der Ersten Klasse buchen können. Einen für sich und einen, der ihm garantierte, dass auf dem Flug niemand neben ihm sitzen würde.

Zumindest blieb ihm jetzt die tröstende Aussicht, dass er vielleicht ein wenig dösen konnte, bevor er sich der Konfrontation stellte, die ihn zu Hause erwartete.

Leicht würde es nicht werden. Aber wenn das Leben ihn etwas gelehrt hatte, dann, dass es nichts einbrachte, die Beherrschung zu verlieren. Darum hatte er sich diesen Satz immer und immer wieder gesagt ... bis die Tür der VIP-Lounge aufflog und mit einem lauten Knall gegen die Wand schlug.

Cristo! Genau, was er jetzt brauchte! Das Pochen hinter seinen Schläfen wurde stärker. Grimmig sah er auf - und sah sie.

Er mochte sie auf Anhieb nicht.

Eigentlich sah sie gut aus. Groß, schlank, blond. Sie trug ein anthrazitfarbenes Kostüm, wahrscheinlich Armani. Das Haar war zu einem einfachen Pferdeschwanz zusammengebunden. Über ihrer Schulter hing eine Reisetasche. In der Hand trug sie eine ledernde Aktentasche, die so voll war, dass die Seiten sich auswölbten.

Und dann waren da noch die Schuhe: schwarze Pumps, eigentlich unauffällig ... wären da nicht die zentimeterhohen Pfennigabsätze.

Draco kniff die Augen zusammen. Er kannte diese Kombination - strenge Frisur, Businesskostüm, Stilettos. Der typische Aufzug einer Frau, die die Privilegien für sich in Anspruch nahm, die Frauen zustanden, und gleichzeitig die gleichen Rechte einforderte, die Männer hatten.

Wenn man ihn wegen dieser Meinung als Chauvinisten bezeichnen wollte, auch gut.

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