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Julia Extra Band 361 von Kendrick, Sharon (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Extra Band 361

EINE SEKUNDE, TAUSEND GEFÜHLE von MILBURNE, MELANIE 'Niemals heirate ich diesen Mann!', ruft Sienna voller Empörung. Aber die Ehe mit dem ebenso verhassten wie verführerischen Playboy-Milliardär Andreas Ferrante ist leider die Voraussetzung, wenn sie ein malerisches Schloss in der Provence erben will ... DAS WANKELMÜTIGE HERZ DES SCHEICHS von KENDRICK, SHARON Ein Blick aus Scheich Tariqs dunklen Augen - und Isobel ist verloren. Was ist bloß in sie gefahren? Bislang hat ihre Vernunft sie immer davor bewahrt, Tariqs sinnlichem Charme zu verfallen. Schließlich ist er nicht nur ihr Boss, sondern auch ein berüchtigter Herzensbrecher ... GEBORGEN IN DEINEN STARKEN ARMEN von DUNCAN, TINA 'Ich brauche keinen Aufpasser!', versucht Shara den sexy Bodyguard Royce zu vergraulen, der von ihrem Vater engagiert wurde. Bis sie einsehen muss, dass Royce sie als Einziger vor ihrem gefährlichen Exmann schützen kann. Aber wer schützt sie vor Royce und seiner Anziehungskraft? GIB UNSERER LIEBE EINE CHANCE! von BRAUN, JACKIE Es ist bloß eine leidenschaftliche Affäre während eines Schneesturms. Jetzt hat sich das Wetter wieder beruhigt, und es gibt keinen Grund für Caro, länger bei Jake zu bleiben. Abgesehen davon, dass sie unrettbar ihr Herz an ihn verloren hat! Doch ihre Liebe scheint ohne Zukunft ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 25.02.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783954464685
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Extra Bd.361
    Größe: 846 kBytes
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Julia Extra Band 361

1. KAPITEL

Der Anruf seiner jüngeren Schwester Miette kam in den frühen Morgenstunden.

"Papàs ist tot."

Drei Worte, die unter normalen Umständen eine Flut von Emotionen auslösen würden. Doch für Andreas bedeuteten sie nur, dass er von nun an nie wieder gute Miene zum bösen Spiel machen musste, wenn sich seine Wege mit denen seines Vaters kreuzten - was ohnehin nur noch selten passiert war. "Wann findet die Beerdigung statt?", fragte er.

"Donnerstag. Kommst du?"

Andreas sah auf die Frau, die neben ihm in dem Hotelbett schlief, und rieb sich über die Bartstoppeln. War das nicht wieder mal typisch? Selbst zum Sterben suchte sein Vater sich den unmöglichsten Zeitpunkt aus. Am Wochenende, nachdem in Washington alles Geschäftliche erledigt war, hatte er vorgehabt, Portia Briscoe einen Antrag zu machen. Er hatte sogar schon den Ring besorgt. Jetzt würde er auf eine andere Gelegenheit warten müssen. Seine Verlobung sollte auf keinen Fall auf ewig mit seinem Vater in Verbindung gebracht werden, nicht einmal mit dessen Ableben.

"Andreas?" Miettes Stimme riss ihn aus seinen Überlegungen. "Es wäre gut, wenn du kommen würdest. Ich könnte deine Unterstützung brauchen. Du weißt, wie sehr ich Beerdigungen verabscheue - vor allem seit Mamàs."

Voller Grimm dachte Andreas an ihre wunderschöne Mutter zurück und wie niederträchtig sie betrogen worden war. Er war absolut sicher, dass das für ihren Tod verantwortlich gewesen war, nicht der Krebs. Die Schande, dass ihr Mann eine Affäre mit der Haushälterin hatte, während sie mit endlosen Chemotherapien gegen den Krebs ankämpfte, hatte ihren Lebenswillen gebrochen.

Und um das Fass zum Überlaufen zu bringen, hatten diese Hexe Nell Baker und ihre kleine Schlampe von einer Tochter, Sienna, die Beerdigung seiner Mutter auch noch zu einer billigen Seifenoper gemacht.

"Ich werde da sein", sagte er.

Aber das hitzköpfige Flittchen Sienna Baker sollte sich besser nicht blicken lassen!

Der Erste, auf den Siennas Blick fiel, als sie in Rom bei der Beerdigung ankam, war Andreas Ferrante. Allerdings hatte ihr Körper seine Gegenwart vorher bereits gespürt. Sobald sie durch das Portal der Kathedrale trat, geriet ihr Herzschlag ins Stolpern. Dabei hatte sie Andreas seit Jahren nicht mehr gesehen.

Er saß ganz vorn in der Bank, und obwohl er also den Rücken zu ihr gekehrt hatte, wusste sie, dass er genauso verboten attraktiv aussah wie früher. Eine aristokratische Aura umgab ihn, die Aura von Reichtum und Macht. Sein rabenschwarzer Schopf ragte mehrere Zentimeter aus der Reihe der anderen Trauergäste heraus, das leicht wellige Haar weder lang noch kurz und perfekt geschnitten.

Er wandte den Kopf und flüsterte der jungen Frau an seiner Seite etwas zu. Sein Gesicht im Profil zu sehen, stellte unmögliche Dinge mit Siennas Puls an. Jahrelang hatte sie sein Bild aus ihrem Kopf verbannt, sie hatte nicht an ihn denken wollen. Er gehörte zu einer Vergangenheit, für die sie sich schämte. Zutiefst. Sie war so jung und dumm gewesen, so unreif und naiv. Sie hatte nie an die Konsequenzen gedacht, die Halb- und Unwahrheiten nach sich zogen. Wer tat das schon mit siebzehn?

Als hätte er ihren Blick gespürt, drehte er sich um. Seine grünbraunen Augen stießen auf ihre, und Sienna war, als hätte sie ein Blitzschlag getroffen. Mit zusammengekniffenen Lidern funkelte er sie an, spießte sie mit seinem Blick auf wie einen Käfer auf einer Korkplatte.

Sienna setzte ein unverbindliches Lächeln auf, schüttelte das silberblonde Haar zurück und schob sich auf der anderen Seite des Kirchenschiffs in eine der hinteren Bänke.

Sie konnte seine Wut und seinen Ärger bis zu sich herüberpulsieren spüren.

Sie bekam eine Gänsehaut, ihr Puls raste, ihre Knie wurden weich. Sie hatte das Gefühl, als könnte sie jeden Moment wie ein nasser Waschlappen in sich zusammenfallen.

Nichts davon ließ sie sich anm

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