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Julia Extra Band 362 von Marton, Sandra (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.04.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Extra Band 362

VERTRAUT UND DOCH SO FREMD von DONALD, ROBYN Ihre strahlend grünen Augen bringen jeden Mann um den Verstand, ihr Lächeln fordert ihn heraus: Millionär Rafe ist sicher, Marisa Somerville schon einmal getroffen zu haben. Warum nur streitet sie ab, ihn zu kennen? Selbst dann noch, als sie in seinen Armen liegt ... DIE WAHRHEIT KENNT NUR DER WÜSTENWIND von MARTON, SANDRA Eine Ehe, die auf einer Lüge aufgebaut ist, kann nicht gutgehen! Rachel ist verzweifelt: Scheich Karim macht ihr einen Antrag - und sie nimmt ihn an! Obwohl sie ihn von Anfang an belogen hat. Rachel ist nicht die, für die er sie hält. Soll sie Karim ihr düsteres Geheimnis beichten? EIN UNVERBESSERLICHER PLAYBOY? von JUMP, SHIRLEY Bald wird seine Großmutter den Geldhahn wieder aufdrehen! Bis dahin muss Riley als Kellner arbeiten, zum Glück mit der süßen Stace. Sie gibt sich kratzbürstig, doch der Playboy spürt, dass in ihr die Leidenschaft schlummert. Diese Gefühle wachzuküssen reizt ihn ungemein ... DAS GLÜCK WARTET IN DER TOSKANA von GRAHAM, LYNNE Seine Lippen schmecken berauschend wie der Wein in ihrem Glas - Zara gibt sich Vitales Kuss ungezügelt hin. So wildromantisch wie die Toskana sind die zärtlichen Stunden mit dem einflussreichen Bankier. Doch Zara ist verlobt - und Vitale nicht der Mann, dem sie versprochen ist ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 09.04.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783954465729
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Extra Bd.362
    Größe: 837 kBytes
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Julia Extra Band 362

1. KAPITEL

Der Bankier Vitale Roccanti stammte aus einer sehr alten aristokratischen Familie. In diesem Moment öffnete er die Akte des Privatdetektivs, den er engagiert hatte, und blickte auf ein Foto, das vier Personen zeigte, die um einen eleganten Esstisch saßen. Der griechische Milliardär Sergios Demonides bewirtete Monty Blake, den britischen Besitzer der Royale-Hotelkette, dessen äußerst attraktive Ehefrau Ingrid und deren gemeinsame Tochter Zara.

Zara, von den Medien wegen ihres Promi-Status', ihres silberblonden Haars und der zierlichen Figur auch "Tinkerbelle" genannt, schien einen Verlobungsring am Finger zu tragen. Ganz offensichtlich stimmten also die Gerüchte, dass der Verkauf der Hotelkette durch eine familiäre Verbindung besiegelt worden war.

Vitale fühlte bitteren Zorn in sich aufsteigen. Es machte ihn ganz krank, Monty Blake immer noch lächeln zu sehen. Einen winzigen Moment lang gestattete er sich die Erinnerung an seine geliebte Schwester, die ertrunken war, als er gerade mal dreizehn Jahre alt gewesen war: Ein entsetzlicher Verlust, der ihn mutterseelenallein in einer feindlichen Welt zurückgelassen hatte. Seine Schwester war der einzige Mensch gewesen, von dem er sich jemals geliebt gefühlt hatte.

Und jetzt schien endlich der Augenblick gekommen, auf den Vitale Roccanti beinahe zwanzig Jahre hingearbeitet hatte. Sein Feind Blake stand vor seinem absolut größten Triumph. Wenn Vitale noch länger wartete, würde er nicht mehr an sein Opfer herankommen, denn als Schwiegervater von Sergios Demonides wäre Blake unantastbar. Wie in aller Welt war es dem Kerl nur gelungen, einen derart großen Fisch wie Demonides einzufangen?

Lag es an dem viel gerühmten Charme Tinkerbelles, der man nachsagte, dass ihr Verstand nicht größer war als der einer Maus? War sie der einzige Grund?

Vitale hatte nie zugelassen, dass eine Frau ihm den Kopf verdrehte, und er hätte gedacht, dass Demonides ähnlich vernünftig wäre. Seine Lippen verzogen sich verächtlich. Wenn er dafür sorgte, dass die Verlobung platzte, wäre vermutlich auch der Business-Deal hinfällig. Monty Blake, der dringend einen Käufer benötigte, würde vor dem Ruin stehen.

Vitale hätte sich nie träumen lassen, dass er sich einmal so unangenehm intim würde mit seinem Feind befassen müssen, um seine lang ersehnte Rache ausüben zu können! Aber er war der Überzeugung, dass Monty Blakes Grausamkeit ähnlich rücksichtslose Mittel verlangte. Schließlich sollte die Strafe dem Verbrechen gerecht werden.

Über mangelnden Erfolg bei Frauen hatte Vitale sich nie beklagen können. Jetzt betrachtete er seine Beute - Tinkerbelle - aufmerksam. Um seine Mundwinkel zuckte es. Seiner Ansicht nach war es legitim, dass er sie benutzte. Und hieß es nicht, dass Leid den Charakter formte?

Blakes Tochter Zara war mit ihren riesigen blauen Augen und dem herzförmigen Gesicht zweifellos eine Schönheit, aber sie wirkte auch so oberflächlich und hohl wie eine Barbiepuppe, und sie war ganz sicher keine schüchterne Jungfrau mit zarten Gefühlen. Sicher, sie würde den Verlust eines derart wohlhabenden Mannes wie Demonides bedauern, aber Vitale vermutete, dass sie, ähnlich wie ihre Mutter, ein verdammt dickes Fell und ein Herz aus Stein besaß. Über die Enttäuschung würde sie schnell hinwegkommen. Und wenn sie aus der Geschichte auch noch ein oder zwei Dinge lernte, dann war das nur zu ihrem Vorteil ...

"Ich fasse es nicht, dass du Sergios Demonides heiraten willst!", rief Bee aus, die Zara mit erkennbarer Sorge betrachtete.

Obwohl sie nur unwesentlich größer war als ihre zierliche Halbschwester und beide Frauen denselben Vater hatten, war Bee aus ganz anderem Holz geschnitzt. Zara wirkte so zerbrechlich, als würde sie beim kleinsten Lufthauch davonwehen, während Bee die dunkle Mähne und die bronzefarbene Haut ihrer spanischen Mutter geerbt hatte und beträchtliche Kurven besaß.

Bee war Monty Blakes Tochter aus

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