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Julia Extra Band 375 - Titel 4: Eiskalte Tage, feurige Nächte von Wallace, Barbara (eBook)

  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Extra Band 375 - Titel 4: Eiskalte Tage, feurige Nächte

Die Gerüchteküche im Büro brodelt. Der Boss, von seinen Angestellten auch Eiskönig genannt, hat den Abend mit seiner Sekretärin verbracht! Was lief zwischen sexy Charles Bishop und der Single-Mutter Liz? Das wissen nur zwei - und die schweigen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 112
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733706210
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Extra Bd.375/4
    Größe: 528 kBytes
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Julia Extra Band 375 - Titel 4: Eiskalte Tage, feurige Nächte

1. KAPITEL

"Mom! Hast du mein Geschichtsbuch irgendwo gesehen?"

Liz Strauss seufzte genervt. Sie war sich sicher, dass man den Bariton ihres Sohnes noch im Haus nebenan hören konnte. "Wo hast du es zuletzt gesehen?"

"Wenn ich das wüsste, würde ich dich ja nicht fragen."

Und ob! Schließlich ist es doch viel einfacher, erst mich zu fragen. "Schau mal neben dem Computer nach!" Wir sollten endlich anfangen, wie normale Menschen miteinander zu reden und uns nicht permanent von verschiedenen Zimmern aus anbrüllen.

"Ich hab es gefunden", rief er kurz darauf. "Es lag auf dem Küchenschrank."

Zwischen den Lebensmitteln. Natürlich. Die Gefahr war gebannt, vorerst zumindest, und somit konnte sie sich wieder der kleinen Rede zuwenden, die sie gerade einstudierte.

"Wie Sie wissen, Mr Bishop, ist das von mir zu bewältigende Arbeitspensum gestiegen, seit Sie bei uns sind ..."

Zu weinerlich. Liz wollte wenigstens intelligent und gebildet klingen , wenn sie schon nicht so aussah. Ihr kinnlanger Pagenschnitt klebte wie ein unförmiger brauner Helm an ihrem Kopf. Bei dem Versuch, ihr elektrisch aufgeladenes Haar zu bändigen, hatte sie es mit dem Conditioner wieder einmal etwas zu gut gemeint.

Seufzend setzte sie die Vorbereitungen für das Gespräch mit ihrem Boss fort. "Angesichts der Tatsache, dass es zu einer Ausweitung meines Verantwortungsbereichs gekommen ist, hatte ich gehofft ... Nein, bin ich der Meinung ..." Das klingt viel besser. "Ich bin der Meinung, ich verdiene ..."

Warum fällt es mir nur so schwer, die richtigen Worte zu finden?

Wenn Ron Bishop noch ihr Chef wäre, hätte sie einfach gesagt: "Hey Ron, Andrew hat die Möglichkeit, auf die Trenton Academy zu gehen. Um die Schulgebühren bezahlen zu können, bräuchte ich eine Gehaltserhöhung."

Doch leider arbeite ich nicht mehr für Ron, Gott hab ihn selig. Inzwischen arbeitete sie für seinen Sohn Charles, von dem sie noch vor drei Monaten nicht einmal gewusst hatte, dass es ihn gibt. Diesen Mann interessierten die Gebühren einer Privatschule oder einmalige Gelegenheiten im Leben eines Teenagers nicht im Geringsten. Er war viel zu sehr damit beschäftigt, alles zunichtezumachen, was sein Vater aufgebaut hatte.

Andererseits verdiente sie tatsächlich eine Gehaltserhöhung, schließlich hatte Charles Bishop sie von Anfang an unablässig auf Trab gehalten. Und dann war da noch der anhaltende Strom von Beschwerden über seine neuen Maßnahmen. Also wenn man mich fragt, müsste ich eigentlich allein dafür eine Gefahrenzulage bekommen, weil ich hier die Tür bewache.

Es war schon spät. Die Vorbereitungen für ihre kleine Ansprache würden noch warten müssen.

Also ging sie die Treppe ins Erdgeschoss hinunter und erblickte wieder den alten Saftfleck auf der letzten Stufe. Sie versuchte die Frustration nicht hochkommen zu lassen. Eigentlich hatte sie in diesem Frühjahr den alten Berberteppich austauschen wollen. Doch damit würde sie noch warten müssen. Ich kann nicht gleichzeitig das Haus auf Vordermann bringen und die Schulgebühren bezahlen. Ohne diese verdammte Gehaltserhöhung kann ich ja nicht einmal das.

Ihr Sohn Andrew war in der Küche gerade dabei, einige Schulbücher in den Rucksack und gleichzeitig einen halben Bagel in seinen Mund zu stopfen. Mit seinen breiten Schultern, den zwei Metern Körpergröße und den langen Armen füllte er den Raum fast vollständig aus. Liz musste sich ducken, um nicht von einem seiner Arme oder einer Hand getroffen zu werden. Seine schlaksige Größe hatte er von ihr. Dass sie beide mit ihren zusammen genommen fast vier Metern Körpergröße tatsächlich in das enge Zimmer passten, grenzte an ein Wunder.

"Wenn du so weitermachst, wirst du mal an deinem Frühstück ersticken", sagte sie und holte sich einen Kaffeebecher aus dem K

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