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Julia Extra Band 378 - Teil 2: Wüstenprinz und Herzensbrecher von Kendrick, Sharon (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.03.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Extra Band 378 - Teil 2: Wüstenprinz und Herzensbrecher

Das soll das unscheinbare, schüchterne Mädchen von damals sein? Scheich Zahid traut seinen Augen kaum, als er seine Jugendfreundin Francesca nach Jahren wiedersieht. Ihre Anmut raubt ihm den Atem! Er will sie - auch wenn er weiß, dass ihre Liebe keine Zukunft hat ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 113
    Erscheinungsdatum: 11.03.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733703943
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Extra 378/2
    Größe: 551 kBytes
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Julia Extra Band 378 - Teil 2: Wüstenprinz und Herzensbrecher

1. KAPITEL

Wie ein hell leuchtender Stern funkelte der Diamant auf ihrer Haut. Frankie drehte die Hand hin und her und betrachtete den Stein. Noch immer erschien es ihr wie ein Wunder. Wer hätte gedacht, dass die unscheinbare, strebsame Frankie O'Hara jemals heiraten würde - besiegelt mit einem Verlobungsring, dessen Edelstein die Größe einer prallen Heidelbeere hatte?

Sie spreizte die Finger und beobachtete, wie sich das fahle Novemberlicht in dem Stein brach und ihn glitzern ließ. Ihr Vater hätte sich über ihre Begeisterung amüsiert und erklärt, ein Diamant sei nichts anderes als eine besonders harte Form von Kohlenstoff - für Frankie aber bedeutete dieses Schmuckstück weit mehr.

Es war ein Symbol. Ein Zeichen dafür, dass ein Mann sie liebte und den Rest seines Lebens mit ihr verbringen wollte. Noch dazu ein attraktiver und erfolgreicher Mann. In ihren kühnsten Träumen hatte sie nicht erwartet, dass so jemand sich einmal für sie interessieren könnte.

Das laute Brummen eines Wagens riss sie aus ihren Gedanken. Erschrocken sprang Frankie auf. Das konnte doch wohl noch nicht Simon sein? Sie hatte bisher keine einzige Kartoffel für ihr Festmahl heute Abend geschält, und die Hähnchenbrustfilets lagen auch noch nicht lange genug in der Marinade.

Erleichtert atmete sie auf, als sie aus dem Fenster sah. Ein frisch polierter, unendlich teurer Wagen schoss die Auffahrt entlang, sodass die kleinen Steinchen auf dem Kiesweg zur Seite spritzten.

Das war ganz sicher nicht Simon. Er fuhr eine bequeme, unauffällige Limousine, nicht zu vergleichen mit dem sportlichen schwarzen Kraftpaket, das jetzt vor dem Haus hielt. Der kleine Sportflitzer passte sehr viel besser auf eine Rennbahn als in diesen einsamen Winkel Englands. Ohne abzuwarten, wer ausstieg, wusste Frankie bereits, wer der Fahrer war.

Zahid!

Ihr Herz schlug schneller, und ihr Mund war plötzlich vollkommen ausgetrocknet. Zahid kam der Traumvorstellung von einem Mann, die wohl jede Frau insgeheim hegte, ziemlich nahe - und jetzt stand er genau vor ihrer Haustür. Zahid Al Hakam, Scheich und Herrscher seines Landes. Der Mann mit dem scharfen Profil eines Falken und den dunklen, geheimnisvollen Augen.

Frankie war sich bewusst, dass die Freundschaft zwischen ihr, einer vollkommen normalen Frau, und diesem exotischen, mächtigen Scheich äußerst ungewöhnlich war. Doch sie kannte den König von Khayarzah seit ihrer Kindheit, weil ihre Väter unzählige Jahre miteinander befreundet gewesen waren. Allerdings waren seine Besuche selten geworden, seit er völlig unerwartet die Herrschaft übernommen hatte. Der plötzliche Tod seines Onkels und seines Cousins hatte Zahid zum Thronfolger gemacht, nun ließ sein prall gefüllter Terminkalender keine Zeit mehr übrig, um nach England zu reisen und Privatbesuche zu machen.

Zunächst hatte sie ihn schmerzlich vermisst, dann aber hatte sie beschlossen, es wäre ohnehin besser, ihn nicht mehr so häufig zu sehen - sie hatte schon viel zu viel Zeit damit vergeudet, sich ein Leben an der Seite eines Mannes zu erträumen, der ganz eindeutig nicht in ihrer Liga spielte.

Wieder sah sie aus dem Fenster. Warum tauchte er plötzlich hier auf? Und wieso ausgerechnet heute?

Sie beobachtete, wie er aus dem Auto stieg. Eigentlich war er viel zu groß für den kleinen Wagen, doch er bewegte sich mit der typischen eleganten Leichtigkeit, die sie schon immer an die Geschmeidigkeit einer Raubkatze erinnert hatte.

Das Läuten der Türglocke riss Frankie aus ihren Gedanken. Auf dem Weg zur Haustür sah sie die Räume plötzlich mit anderen Augen. Die Wände mussten dringend neu gestrichen werden, überall entdeckte man Zeichen der Abnutzung, obwohl sie sich nach besten Kräften bemühte, das Haus instand zu halten. Simon hatte recht, wenn er darauf beharrte, dass sie den Familienbesitz endlich verkaufen sollte.

Als sie öffnete, schlug ihr Herz noch immer bis zum Hals.

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