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Julia Extra Band 379 - Titel 4: Nur eine Nacht vom Glück entfernt von Adams, Jennie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.04.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Extra Band 379 - Titel 4: Nur eine Nacht vom Glück entfernt

Märchenträume? Die verbietet sich die unscheinbare Molly - und verbirgt ihre Liebe zu ihrem attraktiven Boss Jarrod. Bis Jarrod sie bittet, ihn zu einer Party zu begleiten. In einem Traumkleid ist Molly plötzlich nur eine Nacht vom großen Glück entfernt ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 112
    Erscheinungsdatum: 08.04.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733706302
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Extra Bd.379/4
    Größe: 343 kBytes
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Julia Extra Band 379 - Titel 4: Nur eine Nacht vom Glück entfernt

1. KAPITEL

"Das ist ein sehr großzügiges Angebot, Mr Allonby." Und kommt sehr überraschend, fügte Molly im Stillen hinzu.

Sie brauchte keinen neuen Job, da mit der Firma ihres Chefs alles in Ordnung war. Ihrer Meinung nach.

Mr Allonby klang vom Gegenteil allerdings sehr überzeugt. Nachdenklich blickte Molly durch das Fenster ihres Büros im vierzehnten Stock, in dem sich die Räumlichkeiten von Banning Financial Services befanden. Der Himmel war strahlend blau wie üblich, die Skyline Brisbanes spektakulär und der Fluss weit und ruhig.

Was, wenn Mr Allonby recht hatte und sich Jarrod Bannings Firma tatsächlich in Schwierigkeiten befand? Ihr Chef liebte die Herausforderung, mit riesigen Summen zu jonglieren und für seine reichen Klienten profitable Portfolios anzulegen. Dabei war er für gewöhnlich sehr erfolgreich, denn er verstand seine Sache ausgezeichnet.

Trotzdem gab es immer ein gewisses Risiko ...

"Ihr Angebot kommt völlig unerwartet", gestand Molly. Sie strich sich eine braune Locke aus dem Gesicht und rückte dann ihre Brille mit dem eckigen schwarzen Gestell zurecht. "Bestimmt beruhen die Gerüchte über Banning Financial Services auf einem Missverständnis."

"Meine Quellen sind zuverlässig, Miss Taylor. Das garantiere ich Ihnen." Mr Allonby neigte sich näher zu ihr. "Auch Milliardäre können in finanzielle Schwierigkeiten geraten."

"Ich hätte Mr Banning eher für einen Millionär gehalten", erwiderte sie zurückhaltend. "Aber ich weiß nur wenig über seine persönliche Finanzlage."

Dass Jarrod Banning aus unglaublich reichem Haus stammte, wusste praktisch jeder in Brisbane. Seinen Eltern gehörte das luxuriöse Einrichtungshaus Road Ten, das reiche Kunden in aller Welt belieferte. Er hatte zuerst im Familienunternehmen gearbeitet und sich dann als Finanzberater selbstständig gemacht.

Das hatte er ihr erzählt, als er sie eingestellt hatte - als persönliche Assistentin, rechte Hand und Mädchen für alles. Bislang war sie seine einzige Mitarbeiterin. In seiner Branche brauchte es nicht viel mehr als einige Computer, reiche Klienten und natürlich ein unfehlbares Gespür für Aktien.

"Können Sie mir Ihre Quellen nennen?", fragte Molly den Besucher geradeheraus.

Er räusperte sich. "Ich habe es von mehreren Kollegen und Geschäftsfreunden gehört. Mir geht es vor allem darum, mir Ihre Dienste zu sichern, Miss Taylor, falls Sie einen Wechsel in Erwägung ziehen."

Ihren Chef im Stich lassen? Nein, das würde sie nicht übers Herz bringen! Sie ging zu ihrem Schreibtisch zurück und setzte sich.

"Was veranlasst Sie, mich sozusagen blind abwerben zu wollen?", erkundigte Molly sich neugierig.

"Ich halte immer Augen und Ohren offen", erklärte er. "So habe ich gehört, wie Ihr Chef Ihre Fähigkeiten lobte. Er ist mit Ihnen sehr zufrieden."

Von Jarrod gelobt zu werden bedeutete ihr viel. Zu viel! Vielleicht hatte er ja nur erwähnt, wie verlässlich sie war, wenn es darum ging, seine Sachen aus der Reinigung zu holen?

Es besteht also gar kein Anlass, gleich aus dem Häuschen zu geraten, nur weil er dich gegenüber Dritten erwähnt hat, ermahnte Molly sich.

Auf der neuen Gegensprechanlage verlöschte ein rotes Lämpchen, was bedeutete, dass Jarrod sein Telefonat beendet hatte. Ein gelbes Licht begann zu leuchten.

Was das zu bedeuten hatte, wusste sie noch nicht, denn sie hatte das System erst vor weniger als einer Stunde installiert. Es musste noch richtig kodiert und eingerichtet werden. Jedenfalls klingelte nichts.

Mr Allonby reichte ihr seine Visitenkarte. "Ich würde mich freuen, wenn Sie mein Angebot in Betracht zögen. Sie wären ein Gewinn für meine Firma."

"Ich überlege es mir", erwiderte sie unverbindlich.

Sobald ich Sie losgeworden bin und meinen Chef gefragt habe, ob mit seiner Firma tatsächlich etwas nicht stimmt, fügte sie im Stillen hinzu.

Mr Allon

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