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Julia Extra Band 389 von Mortimer, Carole (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.10.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Extra Band 389

EIN MÄRCHENPRINZ FÜR MICH von HARPER, FIONA Ein Märchenschloss mit einem Prinzen? Von wegen! Zwar ist Faith zuerst wie verzaubert, als sie kurz vor Weihnachten auf Marcus Huntingtons malerischem Anwesen ankommt. Doch obwohl es immer heißer zwischen ihnen knistert, versucht Marcus sie plötzlich wieder zu vertreiben ... WEIHNACHTSZAUBER UNTERM MISTELZWEIG von GORDON, ABIGAIL Überall glitzert und funkelt es einladend festlich, aber Melissa fühlt sich einsam und allein. Da überrascht ihr neuer Nachbar Ryan sie mit einem Kuss unter dem Mistelzweig. Melissas Herz schlägt höher. Nur ist der Singledad wirklich schon frei für eine neue Liebe? EINGESCHNEIT MIT DEM MILLIARDÄR von MORTIMER, CAROLE Caro ist schockiert, als ihr Noch-Ehemann Jake Montgomery sie und ihr Baby in sein Landhaus entführt. Sie sollte sofort fliehen, um nicht noch einmal der fatalen Anziehungskraft des sexy Milliardärs zu erliegen! Doch ein Schneesturm an Heiligabend zwingt sie zum Bleiben ... DU UND ICH IM KERZENSCHEIN von ROBERTS, ALISON Der Geschmack des ersten Kusses. Der Geruch seiner Haut. Die Berührung seiner Hände und seiner Lippen. Als Rory McCulloch an Weihnachten plötzlich vor ihr steht, erinnert Kate sich sofort an ihre einzige Liebesnacht ... eine Nacht mit süßen Folgen, von denen Rory noch nichts ahnt ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 21.10.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733704216
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Extra Bd.389
    Größe: 1040kBytes
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Julia Extra Band 389

1. KAPITEL

Dieses Tor war dazu gemacht, Leute fernzuhalten. Faith legte den Kopf in den Nacken und schaute hinauf zu dem sieben Meter hohen, kunstvoll geschmiedeten schwarzen Eisengitter. Sowohl die Schönheit des Tores als auch der scharfe Wind, der durch die Stangen blies, vermittelten den Eindruck, dass Fremde hier unerwünscht waren.

Dummerweise musste Faith jedoch auf das Gelände von Hadsborough Castle, und zwar heute noch.

Frustriert sah sie über die Schulter zu ihrem kleinen Wagen, in dem ein Koffer und ihre Reisetasche auf dem Rücksitz lagen. Eigentlich hatte sie heute etwas ganz anderes vorgehabt. Nämlich etwas, das mit einem malerischen kleinen Ferienhäuschen an der Küste von Kent, einer heißen Schokolade mit Marshmallows und einem guten Buch zu tun hatte. Der perfekte Winterurlaub.

Aber all das hatte sich in Luft aufgelöst, als sie gestern Morgen einen unschuldig wirkenden Briefumschlag vor ihrer Haustür gefunden hatte. Der Aufkleber mit dem fröhlichen Schneemann auf der Rückseite hatte sie nicht täuschen können. Schon bevor sie den Brief öffnete, hatte sie gewusst, dass er nur Ärger bringen würde. Welche Art von Ärger, das hatte sie allerdings überrascht.

Über das Dach ihres Autos blickte Faith auf die sanfte englische Hügellandschaft auf der anderen Seite. Nebel hing in den Feldern, und überall lag frostiger Reif.

Es war seltsam. Zu Hause in den USA war Faith auch auf dem Land aufgewachsen. Doch die Landschaft hier hatte nichts von der vertrauten erdigen Atmosphäre, die sie erwartet hatte, als sie heute früh aus London losgefahren war. Obwohl sie schon seit fast zehn Jahren in England lebte und ihre Schwestern sich inzwischen über ihren britischen Akzent lustig machten, spürte Faith seit langer Zeit wieder einmal, dass sie hier eine Fremde war. Dieses neblige Fleckchen England fühlte sich nicht an, als wäre es einfach bloß ein anderes Land. Es wirkte wie eine völlig andere Welt.

Sie drehte sich wieder um und versuchte es an einem kleineren Durchgang neben den beiden großen Torflügeln, der offensichtlich für Fußgänger gedacht war. Zwecklos. Auch der war geschlossen. Auf einem Schild an der Seite standen die üblichen Öffnungszeiten für das Schloss: dienstags bis samstags von zehn bis vier, montags geschlossen.

Aber Faith war keine Touristin, sie hatte einen Termin.

Noch einmal rüttelte sie an dem kleineren Tor, sodass die Kette, mit der es abgesperrt war, rasselte.

So stand es in Grams Brief. Sie nahm ihn aus ihrer Tasche und blätterte die lilafarbenen Seiten durch. Dabei ignorierte sie den lachenden Schneemann auf dem Umschlag. Der hatte garantiert keine listige, weißhaarige alte Großmutter, die ihn um seinen wohlverdienten Urlaub bringen wollte.

Faith überflog die Zeilen, in denen Gram beschrieb, wie hübsch ihr Heimatstädtchen Beckett's Run durch die Vorbereitungen auf das alljährliche Weihnachtsfest jetzt aussah.

Ah, da war es.

Faith, mein Schatz, könntest du mir wohl einen großen Gefallen tun? Ich habe einen Freund, eine alte Flamme von mir, der Hilfe bei einem Bleiglasfenster braucht, und ich habe ihm erzählt, dass ich genau die Richtige dafür kenne. Bertie und ich waren nach dem Krieg ein Paar. Wir haben zusammen einen wunderbaren Sommer erlebt, aber dann ist er nach Hause zurückgekehrt, hat ein nettes englisches Mädchen geheiratet, und ich habe deinen Großvater kennengelernt. Ich glaube, letztes Endes ist alles so gekommen, wie es sein sollte.

Das Fenster befindet sich auf dem Anwesen von Hadsborough Castle in Kent. Der Name des Mannes, der es entworfen hat, fällt mir gerade nicht ein.

Jedenfalls bist du mit dem Fenster in London doch bald fertig, und du hast gesagt, dein nächster Auftrag fängt erst im neuen Jahr an. Deshalb dachte ich, du könntest vielleicht hinfahren und Bertie helfen. Ich habe ihm gesagt, du würdest am dreißigsten November um elf Uhr vormittags z

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