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Julia Extra Band 465 von Leigh, Allison (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.04.2019
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Extra Band 465

EINE BRAUT FÜR DADDY? von GILMORE, JESSICA Hochzeitsplanerin Maddie versteht sich bestens mit ihrem attraktiven Boss Dante Falcone und seiner süßen Tochter. Um den reichen italienischen Adligen vor lästigen Avancen zu retten, gibt sie sich sogar als seine Freundin aus. Nur ein Spiel - bis ungeahnt heißes Verlangen erwacht ... DER TYCOON UND DIE NANNY von LEIGH, ALLISON Heiraten, Kinder? Undenkbar für Unternehmer Garrett Cullum! Da erhält ausgerechnet er das Sorgerecht für seine verwaisten Nichten und Neffen. Zum Glück hilft ihm die hübsche Nanny Darby, zu der er sich überraschend immer stärker hingezogen fühlt. Doch was verbirgt sie vor ihm? EIN BABY, EIN KUSS - UND DANN? von DOUGLAS, MICHELLE Auch wenn er sie mit einem leidenschaftlichen Kuss überrascht, fürchtet Olivia: Ihr Boss Sebastian Tyrell hat sie nur auf sein luxuriöses Anwesen eingeladen, damit sie sich vorübergehend um sein niedliches Findelbaby kümmert. Denn auf Dauer passt sie nicht in seine Welt der Reichen und Schönen! SÜßE ÜBERRASCHUNG FÜR DEN PLAYBOY-BOSS von CUDMORE, KATRINA Eine betörende Nacht mit Playboy-Milliardär Lucien Duval hat ungeahnte Folgen für Charlotte. Als sie ihm gesteht, dass sie sein Kind unter dem Herzen trägt, drängt er darauf zu heiraten! Zum Wohl des Kindes sagt Charlotte Ja. Mit Liebe hat diese Ehe nichts zu tun. Oder etwa doch?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 450
    Erscheinungsdatum: 02.04.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733712877
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1917 kBytes
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Julia Extra Band 465

2. KAPITEL

"Großartig! Ich freue mich, Sie in zwei Wochen zu treffen." Madeleine legte das Telefon beiseite und lehnte sich in ihrem Stuhl zurück. Eigentlich sollte jetzt alles erledigt sein - aber sie würde darauf wetten, dass sie noch mindestens vier weitere Telefongespräche mit Sally Capper führen würde, ehe das Brautpaar zu seiner Hochzeitsfeier in San Tomo ankam.

Natürlich übertrugen die Paare Maddie mit der Organisation ihrer Feier eine große Verantwortung. Sie organisierte die Abholungen am Flughafen, die Zimmer für die Gäste. Sie arrangierte die Zeremonien in der Kirche und in der kleinen Kapelle im c astello und machte Vorschläge für das Menü. Nicht zu vergessen die Dekoration des Saales oder des Innenhofs. Sie buchte Frisöre und Visagisten. Sie nahm die Hochzeitskleider entgegen und stellte sicher, dass sie ordentlich gebügelt und aufbewahrt wurden. Jetzt gerade hingen gleich vier Stück in dem urigen Zedernholzschrank hinter ihr.

Sie trocknete Tränen und hörte sich Geschichten über egoistische Verwandte an - sie war Beraterin und Seelsorger zugleich. Manche Bräute waren so angetan von ihr, dass sie Maddie wohl am liebsten als neue beste Freundin hätten. Maddie interessierte das alles nicht besonders. Sie war nur hier, um ihren Job zu machen.

In Wahrheit ließen die meisten Hochzeiten sie ziemlich kalt. Es war die Perfektion, die dem Ganzen seinen Zauber nahm. Tatsächlich war sie immer nur dann berührt, wenn Braut und Bräutigam sich nicht daran störten, dass irgendetwas schiefging. Wenn sie lachten, wenn es anfing zu regnen, wenn sie lächelten, wenn der Großonkel zu einer langatmigen emotionalen Rede ansetzte - all das machte ihnen nichts aus, denn sie waren einfach nur glücklich, sich gefunden zu haben. Später am Abend beobachtete Maddie diese Paare beim Tanzen, wie sie einander ansahen, und jedes Mal wurde ihr das Herz schwer. Würde sie jemals so von einem Mann angeschaut werden - oder würde sie immer nur die hilfsbereite Maddie sein, das Mädchen aus gutem Hause, das einem alle Wünsche erfüllte?

Alles, was sie wollte, war, eines Tages jemanden zu haben, für den sie die Welt bedeutete.

Vielleicht sollte sie sich einen Hund anschaffen.

Als sie im Hof hinter ihrem Büro Stimmen hörte, wandte sie sich um. Eigentlich sollte dort draußen jetzt niemand sein, sie hatte gerade die Hinterlassenschaften der Feier vom Vorabend aufgeräumt und die Zimmer für die neuen Gäste vorbereitet. Es war alles so weit fertig. Maddie stand auf, um aus dem Fenster zu schauen, doch sie sah niemanden.

Ein wenig müde streckte sie sich und schloss ihren Laptop. Heute würde sie ohnehin nichts mehr schaffen, und morgen stand eine weitere anstrengende Hochzeitsfeier bevor. Eigentlich hätte sie an den Tagen zwischen den Feiern freinehmen sollen, aber das machte sie nur selten. Für Freizeit würde sie noch genug Zeit haben, wenn sie endlich genug gespart hatte, um auf Reisen zu gehen.

Sie griff nach ihrer Tasche und ging zu der schmalen Glastür, die sie hinaus auf den überdachten Laubengang brachte, an dessen Ende eine Steintreppe in den Innenhof führte. Ihr Büro befand sich auf der Rückseite des Schlosses mit Blick auf den wunderschönen gepflasterten Hof mit seinen eleganten Mauerbögen, Blumentöpfen und dem beeindruckenden Marmorspringbrunnen in der Mitte.

Madeleine war ein Zimmer im Schloss angeboten worden, doch sie hatte sich dafür entschieden, ein kleines Apartment in einem Chalet am Dorfrand zu mieten. Schließlich war sie inmitten von Prunk und mittelalterlichen Gewölben aufgewachsen. Zugige Korridore, rauchende Kamine und glitschige Steinstufen sowie winzige Fenster, durch die kaum Licht fiel, waren ihr nur zu vertraut. Ebenso wie antike Möbelstücke und verstaubte Ölgemälde, von denen streng ausschauende Vorfahren einen anschauten.

Nein, sie überließ es lieber den Brautpaaren, die vermeintliche Romantik all dessen vo

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