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Julia Gold Band 63 von Jordan, Penny (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.07.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Gold Band 63

VERBOTENE TRÄUME IM WÜSTENPALAST von JORDAN, PENNY Seit Wüstenfürst al Drac'ar die schöne Sadie zum ersten Mal gesehen hat, würde er ihr am liebsten einen eigenen Palast bauen. Eine Oase, in der sie sinnliche Stunden genießen könnten. Aber die junge Engländerin ist tabu für ihn: Sie ist bereits seinem Bruder versprochen! HOCHZEIT WIE IM MÄRCHEN von GRACE, CAROL Die Musik ertönt, und Carolyn schreitet zum Altar - wo Scheich Tarik Oman sie erwartet. Allerdings ist Tarik nicht ihr Zukünftiger. Sie proben nur für die Hochzeit seiner Schwester. Dabei ersehnt sich Carolyn nichts mehr als einen echten Brautkuss vom Wüstenherrscher ... STERNE DER LIEBE ÜBER BAHANIA von MALLERY, SUSAN Sie ist wirklich die Tochter des Königs von Bahania! Was wie ein Traum beginnt, macht Zara bald unglücklich: Sie verliert ihr Herz an den attraktiven Wüstenprinzen Rafe. Eine Verbindung, die ihr Vater verhindern möchte! Wird Zaras Märchen aus 1001 Nacht dennoch wahr?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 17.07.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733705015
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1168 kBytes
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Julia Gold Band 63

1. KAPITEL

"Sie sind völlig inkompetent! Ich weiß wirklich nicht, wie ich je denken konnte, Sie würden den Anforderungen des Jobs genügen. Da haben Sie angeblich studiert mit einem Abschluss als MBA, und Sie bringen nicht einmal die einfachsten Aufgaben zustande."

Die harsche Tirade riss nicht ab. Sadie hielt den Kopf gesenkt und ließ das Gift auf sich niederregnen, denn sähe sie ihre libanesische Arbeitgeberin jetzt an, würde Madame al Sawar die tiefe Feindseligkeit in ihren Augen erkennen. Und Sadie konnte es sich nicht leisten, Madame erneut einen Grund für die Drohung zu geben, das Gehalt zurückzuhalten, wie sie es in den beiden Monaten, die Sadie inzwischen hier arbeitete, getan hatte.

Die unfairen und beißenden Beschuldigungen waren schlimm genug, aber hier stehen zu müssen und sich in einer Lautstärke zusammenstauchen zu lassen, die bis in den entferntesten Winkel des al Sawar-Haushalts - eines typisch arabischen Haushalts - zu hören sein musste, war umso schlimmer. Ein solcher Gesichtsverlust war absolut inakzeptabel, aber das war mal wieder typisch für ihre Chefin. Sie hatte gewartet, bis Sadie sich zu der ihr zustehenden Mittagspause in den friedlichen Garten der al Sawar-Villa im maurischen Stil zurückgezogen hatte. Auch wenn niemand zu sehen war, so war Sadie doch sicher, dass alle Bediensteten sich hinter den Vorhängen versteckten und begierig darauf lauschten, wie Madame al Sawar ihre Assistentin abkanzelte.

Dabei brauchten sie nicht einmal zu lauschen, das Geschrei war ja nicht zu überhören! Wahrscheinlich hörte die ganze Straße mit. Sadie war übrigens nicht die Einzige, die das jähzornige Temperament ihrer Chefin zu spüren bekam. Es verging kaum ein Tag, an dem Madame nicht ihre Wut an einem der Bediensteten ausließ.

Natürlich hätte Sadie sich gegen die unfairen Anschuldigungen verteidigen können. Ja, sie hatte Betriebswirtschaft studiert und mit Auszeichnung abgeschlossen, sie hatte auch zusätzlich einen Abschluss als Master gemacht. Sie hätte ebenso verlauten lassen können, dass, ganz gleich, wie sehr Madame al Sawar es bedauerte, sie eingestellt zu haben, sie es sehr viel mehr bereute, den Job angenommen zu haben. Es war jedoch eine schlichte Tatsache, dass sie es sich einfach nicht leisten konnte, diese Stelle zu verlieren, vor allem, da Madame ihr seit ihrem Arbeitsbeginn hier noch kein Gehalt gezahlt hatte.

"Für jemanden, der so unfähig ist, habe ich keine Verwendung", zeterte Madame weiter. "Sie sind entlassen."

"Das können Sie nicht tun!", stieß Sadie hervor. Die Panik ließ sie den Vorsatz vergessen, sich nicht auf dieses Wortgefecht einzulassen.

"So, meinen Sie? Ich versichere Ihnen, ich kann! Und bilden Sie sich nicht ein, Sie können hier rausgehen und sich den nächsten Job suchen." Die schrille Stimme überschlug sich. "Das wird nicht funktionieren. Die zuranischen Behörden gehen nicht gerade zimperlich mit illegalen Einwanderern um."

Illegaler Einwanderer? Das konnte Sadie nicht auf sich sitzen lassen. "Ich bin nicht illegal hier", widersprach sie heftig. "Das wissen Sie. Sie haben mir versichert, dass Sie sich darum kümmern werden, als ich hier anfing." Ihr war leicht schwindlig von der Panik und der heißen Sonne, die ihr auf den Kopf schien. Madame stand natürlich im Schatten, während sie der brütenden Hitze ausgesetzt war. "Sie haben mich eine Unmasse von Formularen unterschreiben lassen."

Monika al Sawar zuckte nur gleichgültig mit den Schultern. "So etwas habe ich nie gesagt. Und von Formularen weiß ich nichts", stritt sie ab. "Wenn Sie so etwas jetzt behaupten, machen Sie nur alles schlimmer für sich."

Sadie traute ihren Ohren nicht. Bisher hatte sie immer gedacht, ihre Situation sei verfahren genug, aber das hier übertraf alles. Ohne Arbeit, ohne Geld und ohne rechtlichen Status in Zuran - was für ein schreckliches Dilemma! Dabe

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