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Julia Gold Band 69 von Jordan, Penny (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.07.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Gold Band 69

UNTER DEM HIMMEL DER WÜSTE von WALKER, KATE An die Liebe auf den ersten Blick glaubt Scheich Malik nicht. Bis er die hübsche Engländerin Abbie kennenlernt. Nach einem sinnlichen Kuss ist Malik klar: Abbie ist die Frau seiner Träume. Doch Abbie scheint unerreichbar, denn sie ist einem anderen versprochen - Maliks Bruder! DIE BRAUT DES SCHEICHS von JORDAN, PENNY Xenia ist fassungslos! Sie soll Scheich Rashid heiraten! Ihr Plan: eine Affäre mit Playboy Blaize vorzutäuschen und ihren Ruf zu ruinieren. Schnell kommt sie dem attraktiven Surflehrer näher. Doch nach einer leidenschaftlichen Nacht macht Xenia eine schockierende Entdeckung ... MEIN MÄRCHENPRINZ von GRAHAM, LYNNE Schon während ihres Studiums wurde Bethany von Prinz Razul heiß umworben. Aber sie wies ihn ab, weil ihre Welten zu verschieden waren. Als sie Razul jedoch Jahre später in Datar wiedersieht, erwacht eine ungeahnte Sehnsucht in Bethany. Sind sie doch füreinander bestimmt?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 15.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733707439
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1083 kBytes
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Julia Gold Band 69

1. KAPITEL

Zuerst sah Abbie nur die Eskorte. Große Männer auf großen Motorrädern. Die Motoren dröhnten, Lack und Chrom glänzten in der Sonne. Trotz der Hitze trugen sie eng anliegende schwarze Lederanzüge und schwarze Helme. Diese Männer waren die Leibwache eines Mannes, der über ein weit entferntes Land herrschte.

Majestätisch glitt der Konvoi die Einfahrt entlang und kam vor dem Haupteingang des Anwesens zum Stehen. Auf ihren Maschinen sitzend, beobachteten die Leibwächter das Gelände mit wachsamen Blicken. In dem großen eleganten Wagen mit den getönten Scheiben erkannte Abbie die Gestalt von Scheich Malik bin Rashid Al'Qaim. Auf der Motorhaube prangte eine kleine Flagge.

Die Flagge von Barakhara.

Abbie atmete tief ein. Also war er hier. Es passierte tatsächlich.

Aber er kam zu früh. Sie hatten ihn erst in einer halben Stunde erwartet. Deshalb putzte sie noch dieses Zimmer und trug über der weißen Bluse und dem kurzen Rock eine mit großen bunten Blumen bedruckte Schürze.

"Dad!", rief sie mit zitternder Stimme. "Sie sind da."

Doch ihr Vater eilte bereits in die gewaltige Eingangshalle und öffnete die Haustür. Als Abbie sah, dass er einen Moment stehen blieb, tief durchatmete und seine Hände an den Hosenbeinen abwischte, sank ihr Mut.

Wenn ihr Vater, ein Mann, der stets mit allem fertig wurde, nervös war, dann bestand wirklich Anlass zur Sorge.

"Viel Glück", rief sie ihm nach. Dabei würde er viel mehr als Glück brauchen.

Nicht nur ihr Vater, die ganze Familie würde alles tun, um Andy zu helfen. Aber das Schicksal ihres Bruders lag in den Händen eines arabischen Scheichs. Was er verlangen würde, um ihn freizulassen, stand in den Sternen.

Da er als sehr widersprüchlich galt, konnte niemand vorhersagen, wie er reagieren würde. Zumindest war es ihnen nach drei Wochen zähen diplomatischen Ringens gelungen, dass er persönlich kam, damit sie die Angelegenheit direkt mit ihm besprechen konnten.

In diesem Augenblick öffnete der Chauffeur die hintere Tür des Wagens und trat mit erhobenem Kopf und geradem Rücken einen Schritt zurück. Zwar salutierte er nicht, doch seine ganze Körperhaltung drückte Respekt aus.

"Oh ..."

Nur diese eine Silbe, vermischt mit einem langen Seufzen, kam über Abbies Lippen. Wäre ein eleganter schwarzer Panther aus dem Wagen gesprungen, wäre sie nicht überraschter gewesen.

Oder ängstlicher.

Dieser Mann war so groß und dunkel und anmutig wie eine Wildkatze auf der Jagd - und sicher auch so stark.

Bei seinem Anblick lief Abbie ein kalter Schauder über den Rücken. Sein Gesicht hatte zu harte Züge, um es als schön zu bezeichnen. Die hohen Wangenknochen betonten das markante Kinn und die leicht gebogene Nase. Unter den geraden schwarzen Brauen funkelten die tiefsten und dunkelsten Augen, die sie je gesehen hatte.

Was für ein ausdrucksstarkes Gesicht! Wie hartherzig und unnachgiebig. Von diesem Mann durften sie weder Milde noch Gnade erwarten. Dabei war er jünger, als sie erwartet hatte. Aus irgendeinem Grund hatte Abbie immer angenommen, er wäre fünfzig und nicht dreißig.

"Ich dachte, er ist ein Scheich", sagte eine helle Stimme. Ihr kleiner Bruder George stand plötzlich neben ihr und sah ebenfalls aus dem Fenster.

"Das ist er auch. Der Scheich von Barakhara."

"Aber er trägt nicht die richtigen Kleider!"

"Nein ..."

Unwillkürlich musste Abbie lächeln. Mit seinen zwölf Jahren dachte George noch in anderen Kategorien. Da ihr Besucher ein Scheich war, sollte er auch die fließenden Gewänder tragen, die man in seiner Heimat traditionsgemäß trug. Stattdessen steckte dieser Scheich in einem maßgeschneiderten stahlgrauen Seidenanzug, der seine muskulösen Schultern und die breite Brust betonte. Gerade näherte er sich mit großen Schritten der Eingangstür, um ihren Vater zu begrüßen. Tiefschwarz glänzte das Haar des Fremden in der Sonne, und die Hand, die er ho

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