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Julia Gold Band 76 von Reid, Michelle (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.09.2017
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Gold Band 76

SÜßE TRÄUME IN DER ÄGÄIS von REID, MICHELLE So kühl der griechische Millionär Alexander Pascalis in der Geschäftswelt ist, so sehr brennt er vor Verlangen nach der schönen Helen! Doch sie scheint ihm nicht zu trauen. Er nimmt sie mit auf seine traumhafte Mittelmeerinsel. Kann er sie dort in sinnlichen Nächten von seiner Liebe überzeugen? EINE NACHT MIT FOLGEN von HAVEN, ANNE Serena kann ihr Glück kaum fassen: Milliardär Graham Richards tanzt mit ihr vor den Augen aller Partygäste. Nach einer Nacht der Leidenschaft erfährt sie, dass sie sein Kind erwartet - und verschweigt es, schließlich wollte er nie eine Familie. Doch dann steht Graham unerwartet wieder vor ihr ... PORTUGIESISCHE LIEBESNÄCHTE von THORPE, KAY 'Niemals heirate ich dich!' Noch immer erregen Leonies wütende Worte den Zorn von Vidal Dos Santos. Aber jetzt, zwei Jahre später, hat die temperamentvolle Rothaarige keine andere Wahl: Sie muss seine Frau werden! Denn nur er kann Leonies Vater vor dem Gefängnis bewahren ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 15.09.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733709198
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1865 kBytes
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Julia Gold Band 76

1. KAPITEL

Der Weg von der Gepäckabfertigung bis zum Hauptausgang des Flughafens war das reinste Spießrutenlaufen. Überall standen die Reporter dicht gedrängt, hielten ihm ihre Mikrofone entgegen und blendeten ihn mit den Blitzlichtern ihrer Kameras.

Mit ernstem Gesicht und zusammengepressten Lippen versuchte Xander, ihre provozierenden Fragen zu überhören. "Haben Sie etwas mit dem Unfall Ihrer Frau zu tun, Mr. Pascalis?" - "Wusste sie etwas von Ihrer Geliebten?" - "Ist sie absichtlich gegen den Baum gefahren? War es ein Selbstmordversuch?" - "Warum haben Sie letzte Woche den Bodyguard Ihrer Frau entlassen?"

Ohne auch nur einmal zur Seite zu blicken, ging Xander unbeirrt weiter, geschützt von seinen drei Leibwächtern. Er war eine auffällige Erscheinung, südländischer Typ, dunkelhaarig, knapp eins neunzig groß, langbeinig und athletisch. Wie so oft wirkte sein männlich markantes Gesicht auch jetzt verschlossen, nur um seine Lippen spielte ein verächtliches Lächeln.

Niemand wäre auf den Gedanken gekommen, dass Alexander Pascalis vor Wut kochte. Seit Langem war er es gewohnt, das Interesse der Medien auf sich zu ziehen, die liebend gern Gerüchte über ihn verbreiteten und immer hofften, einem Skandal auf der Spur zu sein. Aber nichts von dem, was sie ihm bisher angedichtet hatten, war so schlimm oder auch nur annähernd so gefährlich gewesen wie dieser Vorfall.

Direkt vor dem Ausgang wartete seine Limousine, und sein Chauffeur Rico hielt schon die hintere Tür auf, um Xander einsteigen zu lassen. Damit Rico ungehindert anfahren konnte, hielten die drei Bodyguards die Reporter in Schach und stiegen anschließend in einen zweiten Wagen, der sofort mit der Limousine aufschloss.

"Wie geht es ihr?", fragte Xander den Mann, der neben ihm saß.

"Sie ist noch im OP", antwortete Luke Morrell.

Sich auszumalen, wie seine schöne Helen hilflos dem Skalpell eines Chirurgen ausgeliefert war, war eine Qual. Fast genauso schrecklich war die Vorstellung, wie sie bewusstlos über dem Steuer ihres völlig zerstörten Autos gelegen hatte, ihr herzförmiges Gesicht und ihr wunderbares tizianrotes Haar blutverschmiert.

"Wer ist bei ihr?"

Luke zögerte. "Niemand - sie wollte es nicht."

Zum ersten Mal sah Xander seinem englischen Vertrauensmann ins Gesicht. "Und Hugo Vance?"

"Nell hat ihn vor einer Woche entlassen."

Zwischen ihnen herrschte eisiges Schweigen. "Und warum habe ich nichts davon erfahren?" Xanders Stimme klang gefährlich leise, und Luke Morrell schluckte.

"Du warst zu beschäftigt."

Zu beschäftigt! Das ist mein Schicksal, dachte Xander grimmig, mein Leben ist im Grunde kein Leben. "Mach noch so einen Fehler, Luke, und du bist deinen Job los", erklärte er kalt.

Unbehaglich rutschte Luke Morrell neben Xander hin und her. Auf Rosemere, dem riesigen Landgut, genoss die schöne Helen jeden erdenklichen Luxus, den man für Geld kaufen konnte. Warum war sie damit nicht zufrieden gewesen, sondern hatte sich aufgemacht, die Welt vor den Toren zu erkunden?

"Es war ein Unfall, Xander. Sie ist viel zu schnell gefahren."

"Und weshalb ist sie zu schnell gefahren?"

Weil Xander sich diese Frage selbst beantworten konnte, schwieg Luke. Am Tag zuvor waren die Bilder überall in der Regenbogenpresse zu sehen gewesen: Xander vor einem lauschigen New Yorker Luxusrestaurant, die elegante Vanessa DeFriess eng an sich gezogen.

Als er an den Vorfall dachte, verspannte sich Xander. Bisher hatte er Nell vor solchen Fotos erfolgreich geschützt. Doch an jenem Abend hatte ein Betrunkener Vanessa belästigt. Ängstlich flüchtete sie sich an seine Brust, und noch bevor sein Bodyguard den Störenfried überwältigt hatte, schlich ein Reporter mit seiner Kamera aus dem Hintereingang.

Wahrscheinlich hatte Nell sich über die Bilder geärgert, vielleicht war sie sogar wütend geworden - wer wusste schon, was hinter ihrer schönen Stirn vor sich

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