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Julia Saison Band 16 von Mortimer, Carole (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.11.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Saison Band 16

KÜSSE IN DER WEIHNACHTSNACHT von SPENCER, CATHERINE
Eingeschneit an Weihnachten mit einem aufregenden Fremden! Davon hätte die scheue Lehrerin Jessica nie zu träumen gewagt. In einer einsamen Hütte weit draußen im kanadischen Bergland schmiegt sie sich in seine Arme - und ahnt dabei nicht, mit wem sie diese Winternacht verbringt ?

NIEMALS SO GELIEBT von MORTIMER, CAROLE
Es soll eine ausgelassene Weihnachtsparty gewesen sein - doch Lilli kann sich an nichts erinnern! Hat sie sich tatsächlich von Patrick verführen lassen? Schließlich findet sie den Millionär unfassbar sexy! Oder behauptet er das nur, weil er der Feind ihres Vaters ist?

WINTERMÄRCHEN IN NEW YORK von MARTON, SANDRA
Zum Fest der Liebe in die City? Darauf würde Tally gerne verzichten. Aber wenn sie ihre Firma retten will, muss sie für ihren Ex-Geliebten Dante arbeiten - und sogar bei ihm wohnen! Nur eines darf er nie erfahren: Jedes Lachen ihrer süßen Tochter erinnert sie an ihn ?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 01.11.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733705350
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Saison Bd.16
    Größe: 842kBytes
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Julia Saison Band 16

1. KAPITEL

Mit einsetzender Dunkelheit wurde der Schneefall stärker, und die Flocken, die im Scheinwerferlicht wirbelten, vermittelten Jessica den Eindruck, als wäre sie in einer abgeschlossenen Welt.

Sie war an milderes Klima gewöhnt, denn auf Springhill Island, das an der Westküste lag, war es im Winter stürmisch und regnerisch. Hier, im Landesinneren von Kanada, herrschte jedoch bittere Kälte.

Jessica hatte die letzte Nacht in einem gemütlichen Gasthaus in einer Kleinstadt in der Nähe des Highways verbracht, das mittlerweile ungefähr dreihundert Meilen hinter ihr lag. Wenn sie in dieser Nacht auch Schutz vor dem Wetter suchen wollte, blieb ihr nichts anderes übrig, als die achtzig Meilen lange Gebirgsstraße zu befahren, die zu ihrem nächsten Zwischenstopp auf dem Weg nach Whistling Ridge führte.

Sie wischte über die Windschutzscheibe und kniff die Augen zusammen, um besser sehen zu können. Als der Wagen plötzlich nach rechts wegrutschte, setzte ihr Herz einen Schlag aus. Nur die Pfeiler am Straßenrand, die der Messung des Schneefalls im Winter dienten, verhinderten, dass sie den steilen Abhang hinabstürzte.

Es war der reinste Wahnsinn. Aber sie hatte ihren Urlaub nur deswegen abgeblasen und sich auf dieses Abenteuer eingelassen, weil Selena sich bei einem Unfall mit dem Skilift verletzt hatte. Andererseits war es schon immer so gewesen. Wenn Selena in Schwierigkeiten war, ließ sie, Jessica, sofort alles stehen und liegen und eilte ihr zu Hilfe.

Vorsichtig fuhr sie in die nächste scharfe Kurve. Dabei sah sie hinter sich einen Wagen, der ziemlich schnell auf sie zukam. Offenbar war der Fahrer mit den Wetterverhältnissen vertraut.

Sobald sie die Kurve hinter sich gelassen hatte, beschleunigte sie, denn der Wagen kam immer näher, und Überholen war auf dieser schmalen Straße unmöglich. Außerdem war der Schneefall noch stärker geworden, und große Brocken kullerten nun vom Abhang zu ihrer Linken auf die Straße.

Der Fahrer hinter ihr begann, wild zu hupen. Panik schnürte ihr die Kehle zu. War es ein Verrückter, der versuchte, sie von der Straße abzudrängen?

Im nächsten Moment entdeckte Jessica am rechten Straßenrand einen Lawinenschutztunnel. Krampfhaft umklammerte sie das Lenkrad, trat das Gaspedal noch weiter durch und steuerte darauf zu. Der Fahrer hinter ihr folgte ihr praktisch Stoßstange an Stoßstange.

Dann ertönte lautes Donnern, und die Erde schien unter ihr zu beben. Fassungslos stellte Jessica fest, dass die Straße am anderen Ende des Tunnels aufhörte.

Langsam fuhr sie weiter und hielt sich dabei weit rechts, um den anderen Wagen vorbeizulassen. Sie stoppte erst, als sie sah, dass die Tunnelausfahrt von einer Schneewand blockiert war. Ihr Verfolger hatte ebenfalls angehalten und war ausgestiegen. Nun kam er auf sie zu.

Sein Schatten auf der Betonwand war riesengroß und wirkte bedrohlich. Schnell verriegelte Jessica die Türen und wünschte, genauso leicht die Angst verdrängen zu können, die sie befiel.

Schließlich blieb der Mann neben ihrer Tür stehen und beugte sich herunter. Er sah wütend aus. Sie schätzte ihn auf Anfang vierzig. Er war dunkelhaarig, hatte breite Schultern und wirkte autoritär, was allerdings nicht nur an seiner kräftigen Statur lag.

Dass er ans Fenster klopfte und ihr befahl, es herunterzukurbeln, bestätigte diesen Eindruck, zumal sie automatisch gehorchte und es einen Spaltbreit öffnete.

"Sind Sie lebensmüde?", erkundigte er sich schroff. Sein Atem dampfte in der kalten Luft.

Erst in diesem Moment wurde ihr richtig bewusst, dass sie allein mit einem Fremden war, der so aussah und so redete, als würde er ihr am liebsten den Hals umdrehen.

Dass sie das Internat für Mädchen auf Springhill Island als jüngste Direktorin seit dessen Gründung leitete, kam jedoch nicht von ungefähr. "Natürlich nicht", erwiderte Jessica ruhig, obwohl ihr das Herz bis zum Hals klopfte. "Aber Sie sind e

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