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Julia Saison Band 22 von Brooks, Helen (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.11.2014
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Julia Saison Band 22

WIE EIN WEIHNACHTSWUNDER von GREEN, GRACE
Eine Weihnachtsfrau? Damian McAllister staunt nicht schlecht, als plötzlich eine bezaubernde Fremde ganz in Rot vor der Tür steht. Dabei hat sich der Star-Architekt in die Berge zurückgezogen, weil er die Feiertage hasst - und weil er längst nicht mehr an Wunder glaubt ...

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Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 07.11.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733705473
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Saison Bd.22
    Größe: 1470 kBytes
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Julia Saison Band 22

1. KAPITEL

Damian McAllister fluchte leise und blickte mit funkelnden Augen zu dem Spielzeuggeschäft auf der anderen Straßenseite genau gegenüber von seinem Büro. Diese verdammte Neonschrift im Schaufenster! Seit Ende November blinkte sie dort drüben und trieb ihn fast zum Wahnsinn mit der Botschaft: "Frohe Weihnachten Ihnen und Ihren Lieben".

Ich halte das nicht eine einzige Minute länger aus, dachte er und schlug mit der Faust auf den Schreibtisch.

Dann stand Damian auf, wobei er leicht schwankte. "Mrs Sutton!", rief er.

Marjorie Sutton, die Chefsekretärin der "McAllister-Architekten-Gruppe", legte seufzend den Schmalzkringel weg, den sie gerade in den Kaffee hatte tunken wollen, und ging in das angrenzende Büro.

Ihr fiel sofort auf, dass die blauen Augen ihres Chefs wütend blitzten und sein schwarzes Haar zerzaust aussah. Trotzdem wünschte sie sich - wie sie es beunruhigend oft tat, wenn man bedachte, dass sie glücklich verheiratet war -, sie wäre entweder dreißig Jahre jünger oder ihr Boss kein so vollkommener Traummann.

"Sie wünschen, Sir?" Ihr Tonfall klang beiläufig.

Damian McAllister blickte sie finster an. "Streichen Sie alle Termine bis Neujahr. Ich fahre nämlich früher als geplant in mein Landhaus in Vermont." Obwohl er mit dem Rücken zum Fenster stand, hätte er schwören können, dass er den Widerschein der Neonschrift auf der Wand flackern sah.

"Fühlen Sie sich nicht gut, Mr McAllister? Sie sind blass."

"Vermutlich werde ich krank", erklärte er. "Wahrscheinlich hat mich die Grippe erwischt, die gerade grassiert." Er lockerte die graue Krawatte und öffnete den Kragenknopf.

"Und was ist mit der Party am Freitagabend?", fragte Mrs Sutton.

"Party?", wiederholte Damian.

"Die Cocktailparty bei Anthony Gould zur Feier seiner Verlobung. Die Einladung kam schon vor einem Monat, und Sie haben zugesagt, wie Sie sich vielleicht erinnern."

Ja, vor einem Monat hatte er sich noch eingeredet, dass es dieses Jahr anders wäre, dass er diesmal kein Feigling sein und nicht vor Weihnachten sozusagen davonlaufen würde ... Damian räusperte sich - und zuckte dabei zusammen, weil er das Gefühl hatte, ein Reibeisen verschluckt zu haben. Er zog die Schreibtischschublade auf, suchte darin herum, bis er Hustenbonbons fand, und schob sich eins in den Mund.

"Sagen Sie ab, Mrs Sutton", forderte Damian seine Sekretärin heiser auf. "Mir ist überhaupt nicht danach zumute, mit anzusehen, wie Bostons begehrtester Junggeselle mit seiner neuesten Eroberung prahlt, und ..."

"Aber Mr McAllister!", warf Mrs Sutton ein.

Unbeeindruckt von ihrem tadelnden Tonfall, sah er sie an. Seine Augen tränten plötzlich, weil er spürte, dass er gleich niesen musste. "Rufen Sie Mr Gould an", befahl er Mrs Sutton und nahm das Papiertaschentuch, das sie ihm zuvorkommend reichte. "Und sagen Sie ab."

"Ja, gut. Wäre ..." Sie wartete, während Damian so heftig nieste, dass ein Bauplan auf dem Schreibtisch flatterte. "Wäre das alles, Sir?"

Damian nahm sein Jackett von der Lehne des Schreibtischsessels und zog es an. Dann ging er zur Tür und öffnete sie Mrs Sutton.

"Alles andere lege ich in Ihre fähigen Hände", sagte Damian.

Mrs Sutton ging an ihm vorbei ins Vorzimmer, setzte sich aber nicht gleich hinter den Schreibtisch, sondern blieb wartend danebenstehen.

Damian biss die Zähne zusammen. Was war denn noch? Sollte er ihr vielleicht frohe Weihnachten wünschen? Er wollte "Fröhliche Weihnachten", sagen, aber die Worte blieben ihm sozusagen in der Kehle stecken. Halblaut sagte er etwas Unverständliches. Das kann Mrs Sutton ja so auffassen, wie sie möchte, dachte er verzweifelt und verließ fluchtartig das Büro.

Während er aus der Tiefgarage auf die Straße fuhr, wandte er bewusst den Blick von dem Spielzeugladen namens "Paradies der Kuscheltiere" ab. Was

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