text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Küss mich, geliebter Scheich! Julia Bd. 1860 von MARTON, SANDRA (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
2,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Küss mich, geliebter Scheich!

Erst Blumen und Champagner und dann entführt - in einem Luxusjet! Nach dem Lunch über den Wolken will die schöne Madison zurück nach New York, doch Scheich Tariq al Sayf nimmt sie mit auf die Reise in sein fernes Wüstenreich - ohne sie zu fragen! Madison ist außer sich. Wie kann er es wagen? Zutiefst verletzt und zornig macht sie ihrem Herzen Luft. Und er? Zieht sie in seine starken Arme und lockt sie: verführerisch und unglaublich sexy. So sehr sie der Versuchung auch widerstehen will - plötzlich wünscht Madison sich nur noch eins: Seine Lippen auf den ihren zu spüren ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862954001
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Bd.1860
    Größe: 962 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Küss mich, geliebter Scheich!

1. KAPITEL

New York, zwei Monate später:

Es kam nicht oft vor, dass Seine Exzellenz Scheich Tariq al Sayf, Kronprinz von Dubaac, eine Fehleinschätzung beging.

Niemals in geschäftlicher Hinsicht. Selbst seine Gegner, die behauptet hatten, er sei zu jung und es käme mit Sicherheit zu einer Katastrophe, als er vor vier Jahren die Leitung der New Yorker Filiale der Royal Bank of Dubaac übernommen hatte, mussten zugeben, dass die Bank unter seiner Führung florierte.

Und auch in seinem Privatleben beging er kaum einen Fehler. Nun gut, es gab da die eine oder andere Ex-Geliebte, die in Tränen ausgebrochen war und ihn einen kaltherzigen Bastard nannte, nachdem er die Beziehung beendet hatte, doch das war nicht seine Schuld.

Er war immer ehrlich, allenfalls ein bisschen zu schonungslos.

Noch vor zwei Monaten hatte er unter der heißen Wüstensonne seines Heimatlandes gestanden und sich geschworen, innerhalb einer Woche eine Ehefrau zu finden. Im Höchstfall in zwei Wochen. So schwierig konnte dieses Unterfangen schließlich nicht sein.

Nun starrte er aus dem großen Panoramafenster seines Büros, blickte über den Hudson River hinunter auf Lower Manhattan und runzelte die Stirn.

Nein, es war tatsächlich nicht schwierig.

Unmöglich brachte es eher auf den Punkt.

"Idiot", stieß er zwischen seinen fest zusammengebissenen Zähnen hervor.

Die zwei Wochen in Dubaac waren schnell zu drei und dann zu vier Wochen geworden. Sein Vater hatte ein elegantes Staatsdinner gegeben, zu dem jede hochrangige Familie des Landes eingeladen worden war, die eine Tochter im heiratsfähigen Alter besaß.

Tariq hatte an jeder Einzelnen etwas auszusetzen.

Daraufhin organisierte sein Vater ein weiteres Dinner - diesmal mit allen höheren Töchtern aus dem gesamten Staatenbund. Tariq zuckte noch immer zusammen, wenn er nur daran zurückdachte. All diese jungen Frauen, ordentlich aufgereiht, um ihm präsentiert zu werden, wobei sie ganz genau wussten, aus welchem Grund ...

Wie auf einem Pferdemarkt, dachte er an jenem Abend plötzlich, und sobald der Gedanke erst mal da war, gelang es ihm nicht mehr, die Frauen anders zu betrachten. Für ihn waren sie zahme, willige Stuten, die sich fügsam der Inspektion des Deckhengstes stellten.

"Nun?", hatte sein Vater am Ende des zweiten Dinners ungeduldig gefragt. "Welche magst du?"

Keine.

Sie waren zu groß. Zu klein. Zu dünn. Zu dick. Sie redeten zu viel. Sie redeten zu wenig. Sie waren introvertiert, sie waren extrovertiert ... Vollkommen frustriert und wütend auf sich selbst war Tariq schließlich vor einem Monat nach New York zurückgekehrt.

Vielleicht hatte er sich doch getäuscht, was amerikanische Frauen anging. Vielleicht würde er hier eine Kandidatin finden, die seinen Ansprüchen genügte.

Jedenfalls würde es nicht schaden, seine Suche auszuweiten. Er konnte sich doch mal in New York umschauen und sehen, was er hier so vorfand.

Die Antwort lautete: nichts.

Tariq hatte unzählige Einladungen zu Segeltouren in der Bucht angenommen, zu Sommerpartys in Connecticut oder Wohltätigkeitsveranstaltungen in den Hamptons. Er war mit etlichen Frauen zum Dinner, ins Theater oder zu Konzerten im Central Park gegangen. Mein Gott, er hatte sich mit so vielen Frauen verabredet, dass er irgendwann Gefahr lief, ihre Namen zu verwechseln, und was hatte ihm das gebracht?

"Nichts", sagte er laut und grimmig.

Er war von seinem Ziel, eine geeignete Ehefrau zu finden, noch ebenso weit entfernt wie vor zwei Monaten.

Genau wie in seinem Heimatland waren die Frauen hier in Amerika zu viel von allem - inklusive zu bemüht, ihm zu gefallen. In den USA gab es keine gesenkten Blicke, dennoch war die kriecherische Haltung dieselbe.

Ja, Euer Hoheit. Natürlich, Euer Hoheit. Oh, ich stimme völlig mit Ihnen überein, Euer Hoheit.

Verdamm

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen