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Küss mich, Playboy! Julia Bd. 1938 von MARTON, SANDRA (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.01.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Küss mich, Playboy!

Welche Frau kann ihm schon widerstehen? Raffaele Orsini hat alles, was ein Playboy braucht: Er sieht gut aus, ist reich, erfolgreich, ein geradezu begnadeter Liebhaber und keinem erotischen Abenteuer abgeneigt! Und ausgerechnet Chiara, das Mädchen aus einfachem Hause, lehnt ihn ab? Die Frau, die er auf Anweisung seines Vaters heiraten soll, will ihn nicht in ihrem Bett? Das ist unmöglich! Raffaeles Jagdinstinkt ist geweckt: Er will die stolze Sizilianerin mit seinen Verführungskünsten bezwingen - und merkt in seinem Eifer nicht, dass Chiara mit ihm dasselbe im Sinn hat ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 19.01.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862950713
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Bd.1938
    Größe: 874 kBytes
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Küss mich, Playboy!

1. KAPITEL

Raffaele Orsini hielt sich für einen Mann, der immer die Kontrolle behielt, und er war stolz darauf. Zweifelsohne war seine Fähigkeit, Gefühl und Verstand grundsätzlich getrennt zu halten, der Grund, warum er im Leben so weit gekommen war.

Rafe konnte die Bilanzen einer relativ kleinen Bank oder eines uninteressanten Betriebs studieren, und was er sah, waren nicht nur blanke Zahlen, sondern das Potenzial für die Zukunft - unter seiner fähigen Ägide und der seiner Brüder. Vor knapp fünf Jahren hatten sie "Orsini Investments" gegründet und sich inzwischen einen Platz in den höchsten Ebenen der internationalen Finanzwelt gesichert.

In der Damenwelt waren sie schon immer erfolgreich gewesen.

Alle Brüder hatten das gute Aussehen ihrer Mutter geerbt, vom Vater den messerscharfen Intellekt. Die Eltern waren vor über vierzig Jahren von Sizilien in die Vereinigten Staaten gekommen. Anders als ihr Vater hatten die Brüder ihre Energien ausschließlich auf hundertprozentig legale Unternehmungen gerichtet. Dennoch war allen vieren eine manchmal geradezu gefährliche Risikobereitschaft zu eigen, die sowohl im Schlaf- als auch im Vorstandszimmer von Vorteil war.

Was sich heute wieder einmal bewiesen hatte, als Raffaele den Saudi-Prinzen beim Kauf der altehrwürdigen französischen Bank, die die Orsini-Brüder schon lange im Auge gehabt hatten, ausbooten konnte. Er, Dante, Falco und Nicolo hatten vor zwei Stunden auf den erfolgreichen Abschluss des Deals mit einem Drink angestoßen.

Ein perfekter Tag, mit den besten Aussichten auf einen perfekten Abend ...

Hatte er geglaubt.

Rafe trat aus dem Apartmenthaus seiner Freundin - seiner Ex freundin! - auf die Straße und atmete tief die frische Herbstluft ein. Das Angebot des Portiers, ihm ein Taxi zu rufen, schlug er aus. Er musste sich unbedingt beruhigen. Vom Sutton Place bis zu seiner Wohnung auf der Fifth Avenue zu laufen, würde ihm nur guttun.

Was war das mit den Frauen? Wieso behaupteten sie am Anfang einer Affäre immer Dinge, die sie keineswegs so meinten?

"Mich interessiert nur meine Karriere", hatte Ingrid mit diesem sexy deutschen Akzent geschnurrt, als sie zum ersten Mal zusammen im Bett gelegen hatten. "Solltest du also daran denken, dich fest zu binden, Rafe, hast du dir die falsche Frau ausgesucht."

Die falsche Frau? Im Gegenteil! Er hatte keineswegs vor, sich zu binden. Ingrid war perfekt. Umwerfend, sexy, unabhängig ...

Ja, klar.

Sein Handy klingelte. Rafe zog es hervor und schaute auf das Display. Dante. Er wollte jetzt wirklich nicht mit seinem Bruder reden. Die Szene dort oben in dem Apartment war noch zu frisch.

Ingrid, wie sie die Wohnungstür in einer Schürze öffnete, nicht in einem sexy-eleganten Kleid für die Dinnerverabredung. Eines von diesen Rüschendingern, die selbst seine Mutter nicht anfassen würde. Ingrid, die nicht nach Chanel roch, sondern nach Brathähnchen.

"Überraschung!", hatte sie geträllert. "Ich koche heute Abend Dinner für uns."

Hatte sie nicht behauptet, sie besäße keine hausfraulichen Qualitäten? Hatte sie sich nicht sogar lustig darüber gemacht?

Heute allerdings war sie mit den Fingerspitzen über seine Brust gewandert und hatte ihm zugeflötet: "Ich wette, du hast nicht gewusst, dass ich kochen kann, oder, Liebling?"

Bis auf das "Liebling" hatte er diesen Satz schon öfter gehört. Und jedes Mal war ihm das Blut in den Adern zu Eis gefroren.

Was folgte, war vorauszusehen gewesen, vor allem ihre schrille Forderung, dass es Zeit wurde, ihre Beziehung auf die nächste Ebene zu führen. Und ihm war dann herausgerutscht: "Welche Beziehung?"

Noch immer hörte er das Klirren dessen, was auch immer sie ihm nachgeworfen hatte, als er ihre Wohnungstür hinter sich zuzog.

Wieder klingelte sein Mobiltelefon, unablässig, aufdringlich ... bis er es schließlich fluchend aus der Jackentasche zog und in d

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