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Küss mich bis zum Morgen Digital Edition von Winston, Anne Marie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.08.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Küss mich bis zum Morgen

Eigentlich sollte der Werbefachmann Jack Ferris doch Frannie für ihr Brautmoden-Studio beraten. Doch nun berät sie ihn bei der Betreuung seiner süßen Nichte. Dass Frannie das aus der Ruhe bringt, liegt allerdings nicht an dem Kind: Dieser anziehende Mann raubt ihr den Atem! Es scheint allerdings, als ob er an ihr allein ihre mütterlichen Qualitäten schätzte ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 09.08.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733742744
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 995 kBytes
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Küss mich bis zum Morgen

1. KAPITEL

Der Mann, der hinten in seinem Büro stand und telefonierte, war ganz vertieft in sein Gespräch, sodass Frannie Gelegenheit hatte, ihn genauer zu betrachten. Er war keine Schönheit im landläufigen Sinne, dafür war seine Nase etwas zu groß geraten, aber er besaß ausgeprägt männliche Gesichtszüge, die durch den militärisch kurzen Haarschnitt noch betont wurden. Nur ein paar vorwitzige hellblonde Haare, die dem scharfen Messer des Friseurs wohl entgangen waren, lockten sich auf seinem Kopf. Dee, eine gute Freundin von Frannie, hatte überschwänglich von diesem Mann geschwärmt.

Obwohl Frannie die Gefühle ihrer Freundin nicht ganz nachvollziehen konnte, musste sie zugeben, dass der Mann, der jetzt beim Telefonieren wie ein Tiger im Käfig auf und ab lief, eine äußerst attraktive Erscheinung war. Seine Ausstrahlung verfehlte nicht ihre Wirkung auf sie, und sie unterzog ihn einer genaueren Prüfung.

Er war sehr groß und hatte eine ausgesprochen sportliche Figur: breite Schultern, einen geraden, kräftigen Rücken, schmale Hüften und eine schlanke Taille. Frannies Blick wurde von seinen langen, muskulösen Beinen regelrecht gefesselt. Sie konnte die Augen kaum davon losreißen. Dazu kam noch seine elegante, kraftvolle Art, sich zu bewegen. Als er sich umwandte, wurde ihre Aufmerksamkeit auf seinen knackigen Po gelenkt, und sie betrachtete ihn anerkennend. Seine Figur war umwerfend, da musste sie ihrer Freundin recht geben. Zum ersten Mal in ihrem Leben verstand sie, dass Frauen beim Anblick eines solchen Mannes total den Kopf verlieren konnten. Sie unterdrückte ein Lachen, denn bis jetzt hatte sie die Schwärmereien ihrer Freundinnen immer als übertrieben abgetan, da ihr selbst so etwas noch nie passiert war. So ein Exemplar von einem Mann war ihr allerdings auch noch nie begegnet.

In diesem Moment drehte er sich zu ihr um, lächelte sie an und winkte ihr zu, doch näher zu treten und Platz zu nehmen. Frannie ging zu seinem Schreibtisch, stellte ihren Aktenkoffer ab und setzte sich. Das Lächeln, das er ihr jetzt schenkte, war überwältigend. Es nahm ihr fast den Atem, und sie spürte, dass ihr Herz heftig zu pochen begann. Himmel, ihr wurden sogar die Knie weich. Gott sei Dank saß sie schon, denn wahrscheinlich hätten ihre Beine sie nicht länger getragen.

Dee hatte sie vorgewarnt und ihr gesagt, dass Frauen sich gewissermaßen um ihn schlügen. Dennoch konnte sie ihre Reaktion nicht fassen. Dass der kurze Moment, in dem ihre Blicke sich getroffen hatten, ausreichte, sie so zu verzaubern, hätte sie nicht gedacht. Auf der Stelle hätte sie jede Verrücktheit für ihn begehen können.

Die Tür des Schreibbüros öffnete sich, und seine gut aussehende Sekretärin erschien. "Nur noch einen kleinen Moment, dann hat der Chef Zeit für Sie", sagte sie, lächelte Frannie freundlich an und verschwand wieder.

Seine Sekretärin sah wie ein Model aus. Frannie spürte so etwas wie Eifersucht auf die schöne, junge Frau. Wenn sie nicht so freundlich zu mir gewesen wäre, könnte ich sie glatt hassen, gestand sie sich ein.

Er telefonierte immer noch. Eine Hand hatte er in die Hüfte gestützt, und er schien verärgert zu sein, obwohl er sich Mühe gab, das zu verbergen. "Ich sagte dir doch schon, dass es mir leidtut, Mona. An dem Tag habe ich ein Spiel. Aber wenn du möchtest, kannst du gern mitkommen." Seine Stimme klang höflich, dennoch sah Frannie es ihm an, dass es ihn große Mühe kostete, freundlich zu bleiben. Es schien, als knirsche er mit den Zähnen. Wenn Mona das sehen könnte! Für Frannie war es offensichtlich, dass er nicht bereit war, dem Wunsch dieser Frau nachzukommen.

Da Frannie dem Gespräch nicht länger zuhören wollte, griff sie in ihren Aktenkoffer und holte eine Mappe mit Fotos heraus. Sie legte sich die Mappe auf den Schoß, öffnete sie und schaute sich noch einmal kritisch die Bilder der Brautkleider an, die sie selbst entworfen und genäht hatte. Sie konzentri

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