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Küsse aus Schweden Roman von Bromberg, Malte (eBook)

  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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Online verfügbar

Küsse aus Schweden

Eine hinreißende Liebeskomödie im E-Mailformat aus Männerhand - entdecken Sie 'Küsse aus Schweden' von Malte Bromberg jetzt als eBook bei dotbooks. Tommi Fahrland sehnt sich nach der großen Liebe - was er stattdessen bekommt, ist ein gescheitertes Projekt. So sitzt er nun irgendwo im kalten Südschweden mit einer kleinen Gruppe schlechtgelaunter Bauarbeiter fest. Seine einzige Verbindung zur Außenwelt ist das Internet. Dort lernt er über eine Online-Partnerbörse die Frau kennen, auf die er sein Leben lang gewartet hat. Tommi ist hin und weg von ihren Nachrichten ... und ahnt nicht, dass es da einen kleinen, aber entscheidenden Haken gibt: Effi gehört eine Firma, die durch sein Bauprojekt fast ruiniert worden wäre. Und nun sinnt sie auf Rache ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Küsse aus Schweden' von Malte Bromberg. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Malte Bromberg studierte nach einer Ausbildung zum Fotografen Kommunikations-Design in Essen und Los Angeles. Seit mehr als zwanzig Jahren ist er als freiberuflicher Kommunikations-Designer, freier Werbetexter und Creative-Director tätig. Malte Bromberg lebt in Berlin, wo er bis vor kurzem eine Galerie betrieb. Bei dotbooks erschien bereits Malte Brombergs Roman 'Küsse aus Schweden'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 207
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958240216
    Verlag: dotbooks
    Größe: 1103 kBytes
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Küsse aus Schweden

Kapitel 8

Tommi an Gus

Betreff: Man staune!

Lieber Gus,

stell dir vor, nun hat sie doch tatsächlich geantwortet ... hatte ich ja gar nicht mit gerechnet. Ich habe als Bild ja im Moment nur dies blöde Bild von der Firmenwebsite, auf dem ich aussehe wie mein eigener Vater, aber naja (Frau Levkow hat eine kleine Nikon hier, vielleicht leihe ich mir die mal und mache ein paar anständige Bilder). Sie hat eigentlich auch ganz nett geantwortet ... nicht Frau Levkow, Effi ... nur passt es natürlich vorn und hinten nicht. Sie hält mich für einen taffen Baufritzen, der seine Handwerker mit harter Hand führt und kein "Weichei" ist, und das findet sie offenbar ganz toll. Na super, Tommi Macho-Man. Aber vor allem: Die hat richtig Schotter, so klingt's zumindest, Pappi hat 'ne Riesenfirma und sie hat mal kurz so nebenbei das Asiengeschäft geleitet ... nun gut, man könnte sagen, ich habe bei der HanseBau das Skandinaviengeschäft unter mir, so etwa einen Meter zwanzig oder so unter mir, eigentlich muss das Grab nur noch zugeschaufelt werden ...

Sie hat bei Chipperfield gearbeitet, stell dir vor ... zur Info für dich Architektur-Ignoranten: Das ist keine Kommodenfabrik, sondern ein englischer Architekt, Topliga, bei dem kommen nur die besten unter. Ich bin Bauingenieur, so einer wird bei dem nicht mal als Klofrau eingestellt. Und sie plant, ein eigenes Architekturbüro zu eröffnen, in der derzeitigen Lage, klar - mit Pappis Geld im Hintergrund und vermutlich vor allem seinen Beziehungen. Die ist mit Sicherheit total scharf darauf, sich jetzt mal so einen richtig feschen Hartz-IV-Aspiranten zu angeln. Und im Moment volontiert sie beim australischen Stararchitekten Ritchinger, na super. (Ich hänge ihre Mail mal dran.)

Also ich werde ihr schreiben, dass ich sie sehr nett finde, aber sich mein Auslandsaufenthalt noch bis 2083 (so lange reicht der Burgunder) verlängert. Und das war's dann.

Hier geht ansonsten alles seinen friedlichen Gang. Jensen und Mittenander mussten gestern fast die Polizei rufen, um drei aufgebrachte Drainage-Bauer loszuwerden, die seit Mai auf ihre Knete warten, sie haben eine der großen Scheiben im Eingangsbereich zertrümmert. Ich kann sie ja verstehen ... aber dafür haben die beiden mal für eine halbe Stunde ihre Rivalität im Ringen um die Gunst von Frau Levkow vergessen, und beim Abendessen beinahe zwei Sätze miteinander geredet. Es ging um die Wurst. Jensen kam nicht an den Teller mit der Salami. Aber immerhin.

Heute hat außerdem mal wieder die Sonne geschienen, und das hat meine Stimmung so sehr gebessert, dass ich ernsthaft plane - für den Fall, dass die Wetterlage hält -, übermorgen mal wieder zu lächeln.

Alles Liebe - in vortrefflicher Verzweiflung - Tommi

Gus an Tommi

Betreff: AW: Man Staune!

Tommi!

Du wirst ihr nicht schreiben, dass sich dein Schwedenaufenthalt verlängert! Wie sagen es die Engländer so schön: Reißen Sie sich doch zusammen, Mann!

Du wirst sehr nett auf ihre Mail eingehen, und du wirst nix von Hartz-IV-Aspirant faseln oder ähnliches! Tommi: Dies ist ein Befehl!

Du bist in einer Tiefphase, ich nenn's mal beim Wort: depressive Verstimmung und nur in bedingtem Maße zurechnungsfähig. Daher werde ich die Operation ab sofort in vollem Umfang übernehmen: keine Widerrede!

Sie sieht supersüß aus, sie schreibt witzig, und das ist erst mal das Wesentliche. Was weißt du denn, wie die zu ihrem Papa steht? Vielleicht stand sie ihr Leben lang in seinem Schatten und will mit der blöden Firma gar nichts am Hut haben? Vielleicht fände sie es super, im Falle einer Bürogründung einen Freund vom Fach zu haben, der bereits Projekte geleitet hat wie du? Und noch mal, mit zunehmend ausgefranstem Munde: DU hast dieses Projekt nicht in den Sand gesetzt bzw. unter die Erde gebracht! Wenn die in Hamburg sich nicht an irgendwelchen windigen Finan

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