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Küsse in der Villa des Glücks Romana Bd. 1770 von Mackenzie, Myrna (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Küsse in der Villa des Glücks

Viele glückliche Paare hat die Hochzeitsfotografin Regina schon aufgenommen! Ihre eigene Trauung mit dem vermögenden Dell O'Ryan dagegen war nüchtern: Nur aus Vernunftgründen hat er sie geheiratet. Seitdem lebt Regina in einer traumhaften Villa - aber in Einsamkeit. Und plötzlich kann sie es nicht länger ertragen! Entschlossen bittet sie Dell um die Scheidung. Doch sie erlebt eine Überraschung: Statt einzuwilligen, küsst er sie mit atemberaubender Zärtlichkeit. In Regina erwacht Hoffnung. Wird aus ihrer Freundschaft eines wundervollen Tages doch noch Liebe?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862953073
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Romana 1770
    Größe: 372 kBytes
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Küsse in der Villa des Glücks

1. KAPITEL

Es war ein heißer Tag in Boston, als Regina Landers O'Ryan mit einem Mal begriff, dass sie vor knapp einem Jahr den größten Fehler ihres Lebens begangen hatte. Für diesen Fehler - der darin bestand, dass sie den Falschen geheiratet hatte - musste ihr Mann nun büßen.

"Aber damit ist es vorbei", flüsterte sie und blickte auf die Uhr. Bald würde Dell nach Hause kommen. Normalerweise war sie bei seiner Rückkehr noch bei der Arbeit, wo sie Fotos für "The Wedding Belles" entwickelte. Der Name war ein Wortspiel aus "Hochzeitsglocken" und "Belle"; Regina und ihre Kolleginnen, allesamt talentierte, aufgeweckte junge Frauen, die "Belles" eben, ließen die Hochzeitsträume anderer Menschen wahr werden. Belle war zudem der Name ihrer Chefin, die das Unternehmen aufgebaut hatte.

Ihr war bewusst, wie ironisch diese Namensgebung war: Sie beschäftigte sich beruflich mit den romantischen Träumen, an die sie selbst nicht mehr glaubte. Aber um sie ging es ja schließlich auch nicht.

Es war noch nicht zu spät: Noch konnte Dell die Frau finden, auf die seine Wahl gefallen wäre, wenn er sich nach seinen Wünschen hätte entscheiden können.

Ich muss ihn endlich freigeben, nahm Regina sich vor.

Sobald Dell das wunderschöne Herrenhaus betrat, in dem er schon sein ganzes Leben lang wohnte, spürte er, dass irgendetwas anders war. Und es lag nicht an den Geistern seiner Vorfahren, der alteingesessenen Aristokraten O'Ryan, dass sich ihm die Nackenhaare aufstellten.

Seine Frau saß in der Eingangshalle auf einer viktorianischen Sitzbank, die sich seit Generationen im Besitz seiner Familie befand. Regina erwartete ihn sonst nie, wenn er nach Hause kam.

Er blickte in ihre karamellfarbenen Augen, die einen sorgenvollen Ausdruck hatten.

"Was ist los?", wollte er unumwunden wissen.

"Wir müssen miteinander reden." Reginas sanfte Stimme klang ein wenig unsicher. "Wir müssen miteinander reden", wiederholte sie, stand auf und versuchte, energisch zu wirken, obwohl sie sichtlich nervös war.

Sie deutete auf eine Seite in einer Lokalzeitschrift, die aufgeschlagen neben ihr lag. "Hast du das schon gesehen?"

Nein, das hatte er nicht. Die Zeitschrift gab sich als Veranstaltungsmagazin für Boston aus, bestand in der Hauptsache jedoch aus Klatsch und Gerüchten. "So etwas lese ich nicht."

Sie errötete leicht, und er stellte fest, dass er diese Reaktion bei ihr noch nie erlebt hatte. Wenn er es allerdings recht bedachte, kannte er Regina auch nicht besonders gut. Sie waren ihre Ehe hastig und aus Vernunftgründen eingegangen und hatten bislang nicht viel Zeit miteinander verbracht. Wie schon seine Eltern lebten sie praktisch als Fremde zusammen in dem riesigen Haus. Doch der zarte rosafarbene Hauch, der sich bis zum V-Ausschnitt ihrer zartgelben Bluse ausbreitete, bewirkte, dass Dell sie plötzlich auf eine andere Art wahrnahm. Das überraschte ihn. Und es kam zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt.

Als sie nickte, fragte er sich einen Moment lang, ob sie wohl seine Gedanken gelesen hatte. "Ich hatte auch nicht angenommen, dass du so etwas liest", sagte sie. "Aber ich habe die Fakten überprüft, und sie stimmen."

Sie wandte sich zur Seite, sodass ihr glattes braunes Haar ihr auf die Schultern fiel. Regina hatte eine sehr weibliche Figur, doch sie kam ihm dünner vor als vor einem Jahr, als sie plötzlich in seiner Welt aufgetaucht war. Kein Wunder, immerhin hatte sie seitdem viel durchgemacht.

Dell strich sich übers Kinn. Wenn sie unglücklich war, lag das sicher auch an Ereignissen, die er, wenn auch unbeabsichtigt, in Gang gesetzt hatte.

"Du hast die Fakten also überprüft? Dann erzähl sie mir doch bitte." Seine Stimme klang harscher, als er beabsichtigt hatte.

Sie wandte sich wieder zu ihm um. "Du warst auf dem besten Weg, Elise Allenby zu heiraten, als wir ..."

"Als wir beide geheiratet haben", ergänzte er.

"Ja, abe

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