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Kalter Süden / Weißer Tod Zwei Kriminalromane von Marklund, Liza (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.05.2016
  • Verlag: Ullstein
eBook (ePUB)
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Kalter Süden / Weißer Tod

Zwei Fälle von Journalistin Annika Bengtzon in einem E-Book Bundle! Band 8: Kalter Süden Der Tod des Eishockey-Stars Sebastian Söderström schlägt hohe Wellen. Er und seine Familie sind einem Giftgasanschlag zum Opfer gefallen. Annika Bengtzon fliegt nach Marbella und recherchiert in der Welt der Superreichen, die zurückgezogen hinter hohen Mauern und umgeben von den teuersten Alarmeinrichtungen ein Leben in scheinbarer Sicherheit führen. In diesem Kosmos der glatten Oberflächen und gekühlten Räume ist Schweigen Gold, und Geheimnisse werden über Generationen bewahrt. Die spanische Polizei gibt den Fall schon bald resigniert auf. Doch Annika Bengtzon lässt sich nicht so leicht abweisen. Band 9: Weißer Tod In einer Schneewehe liegt eine blasse schöne Frau. Sie ist nicht die Erste, die in den vergangenen Monaten in einem Stockholmer Vorort erstochen wurde. Journalistin Annika Bengtzon glaubt nicht an einen Serienmörder und beginnt zu recherchieren. Plötzlich bricht eine Katastrophe über sie herein: Ihr Mann Thomas ist in Afrika entführt worden. Er ist derzeit in Nairobi mit einer internationalen politischen Delegation. Nach und nach exekutieren die Geiselnehmer die Mitglieder der Gruppe. Annika reist sofort dorthin und versucht mit allen Mitteln, ihren Mann zu retten. Liza Marklund, geboren 1962 in Piteå, arbeitete als Journalistin für verschiedene Zeitungen und Fernsehsender, bevor sie mit der Krimiserie um Annika Bengtzon international eine gefeierte Bestsellerautorin wurde.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 832
    Erscheinungsdatum: 13.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783843713481
    Verlag: Ullstein
    Serie: Annika Bengtzon 17
    Größe: 3513 kBytes
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Kalter Süden / Weißer Tod

Dienstag, 4 . Januar

Das Licht war so grell, dass sie die Augen schließen musste. Sie stand auf der Gangway und schwankte ein paar Sekunden, ehe sie in der Lage war, die Lider wieder so weit zu öffnen, dass sie die Stufen hinunter aufs Flugfeld gehen konnte.

Sie hatte steife Knie und Kreuzschmerzen. Die Billig-Airline versprach nicht zu viel, wenn sie mit der Devise für sich warb: "Sie zahlen nur für das, was Sie bekommen". Verglichen mit der Sardinenbüchse, die sie nach Málaga geflogen hatte, boten die Stadtbusse der Stockholmer Verkehrsbetriebe geradezu paradiesische Bewegungsfreiheit.

Es war warm, fast zwanzig Grad. Der Geruch von Kerosin und verbranntem Gummi hing über den Zementplatten. Sie zwängte sich in einen riesigen Bus, der alle Passagiere auf einmal schluckte, und sah ein, dass es ein Fehler gewesen war, die Winterjacke anzuziehen. Hilflos zappelnd wie ein auf dem Rücken liegender Käfer versuchte sie, sich die Jacke auszuziehen. Es ging nicht. Also schwitzte und litt sie, während der Bus das langgestreckte Flughafengebäude entlang Richtung Eingang rumpelte.

Es schien, als wäre der ganze Flugplatz eine einzige große Baustelle.

Der Krach der Zementmischer und Bagger drang sogar bis in die Gepäckausgabehalle. Die zahlreichen Transportbänder lagen dicht nebeneinander und ratterten und quietschten, während sie eine endlose Flut von Koffern und Sportausrüstungen ausspuckten.

"Wissen Sie, wo man hier ein Auto mieten kann?", fragte sie einen älteren Mann mit dickem Bauch und noch dickerem Golfbag.

Er zeigte Richtung Zollkontrolle und dann nach rechts.

Sie stopfte ihre Jacke in die Reisetasche und folgte dem Strom.

Eine Etage tiefer öffnete sich eine ebenso große Halle voller Autovermietungen. Sie ging zögernd an der Reihe der Schalter vorbei. Da war alles vertreten: die üblichen wie Hertz und Avis, andere, billigere Varianten mit enormen Schlangen davor, und ganz am Ende drängten sich ein paar lokale Firmen.

Schließlich hatte sie das Ende der Halle erreicht.

In der Ecke befand sich ein kleiner Schalter, hinter dem eine müde junge Frau unter einem Schild mit der Aufschrift "Helle Hollis" saß und vor sich hin dämmerte.

Ach, was soll's, dachte Annika und mietete einen Ford Escort.

Sie brauchte eine Viertelstunde, um in dem gigantischen Parkhaus ihren Wagen zu finden. Er war klein, blau und nichtssagend. Sie warf ihre Reisetasche in den Kofferraum und legte Handtasche, Notizblock, Handy, Kameratasche, den im Flughafenbuchladen neu gekauften Reiseführer und die Landkarte der Autovermietung auf den Beifahrersitz.

Sie zwängte sich hinters Steuer und schaltete das Handy an.

Clobbes schlecht geschriebenen Text hatte sie in Arlanda im Web gelesen. "Tod im Paradies" schrie die Schlagzeile. In seinem kurzen Brottext häuften sich die Floskeln derart, dass man die Klischee- WM damit hätte gewinnen können. Am Himmel scheint die Sonne, aber in den Herzen der Menschen ist es kalt und fins-ter. Sie wollten ein ruhiges Leben führen und fanden jäh einen schlimmen Tod.

Schon da hatte sie beschlossen, auf jegliche Form von Arbeitsteilung mit Clobbe zu verzichten.

"Sie haben ... vier ... neue Nachrichten", verkündete ihre elektronische Mailboxstimme.

Die erste war von Patrik, der ihr befahl, sofort nach der Landung in der Redaktion anzurufen.

Die zweite war von Patrik, der fragte, ob sie immer noch nicht gelandet sei.

Die dritte war von Patrik, der aufgeregt brüllte, die spanische Polizei habe bestätigt, dass es sich bei den Toten des Gasüberfalls um Seb

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