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KEEP von Hunting, Helena (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.12.2018
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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KEEP

One-Way-Ticket to Paradise Als Amalie Whitfield ihren Fast-Ehemann beim Fremdgehen erwischt (auf der eigenen Hochzeit!), ist sie so gedemütigt, dass sie kurzerhand ihren Koffer packt und die Hochzeitsreise nach Bora Bora allein antritt. Auf der winzigen Insel läuft sie ausgerechnet Lexington Mills über den Weg, der ihr Herz schon seit Langem gefährlich schnell schlagen lässt. Doch der mysteriöse Geschäftsmann ist der Letzte, mit dem sie jetzt eine Affäre beginnen sollte ... 'Sexy. Witzig. Gefühlvoll. Und so viel mehr als nur ein Buch. Dank KEEP weiß ich, warum ich Romance so sehr liebe.' L. J. SHEN Band 2 der MILLS-BROTHERS-Reihe von NEW-YORK-TIMES-Bestseller-Autorin Helena Hunting Die MILLS-BROTHERS-Reihe: 1. STAY 1.5 KISS 2. KEEP Helena Hunting lebt mit ihrer Familie und zwei widerspenstigen Katzen in einem Vorort von Toronto. Tagsüber führt sie ein ruhiges Leben als Englischlehrerin einer Horde Grundschüler, doch nachts verwandelt sie sich zu einer erfolgreichen Bestseller-Autorin von heißen Liebesgeschichten, die unter die Haut gehen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 376
    Erscheinungsdatum: 21.12.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736308855
    Verlag: LYX
    Serie: Mills Brothers 2
    Originaltitel: Shacking Up
    Größe: 410 kBytes
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KEEP

Prolog

K EINE B A D B OYS MEHR

Amie

Ich suche den Raum nach vertrauten Gesichtern ab - nach irgendjemandem aus meiner Abteilung bei Moorehead Media, den ich gut genug kenne, um ein Gespräch zwischen Untergebenen anzufangen. Als ich meinen Blick schweifen lasse, bemerke ich auf drei Uhr eine kleine Gruppe von Männern. Das mit der Gruppenbildung ist nicht unüblich. Die gesamte Party besteht aus menschlichen Halbkreisen, die eine Hälfte mit gezwungenem Lächeln und simuliertem Interesse an einem Gespräch, während die andere Hälfte unter dem Einfluss von Alkohol Geschäftliches zu erörtern versucht.

Mein Blick bleibt an einem Mann hängen. Er beteiligt sich nicht am Gespräch in seinem Halbkreis. Ich weiß es, weil er mich ansieht. Oder zumindest in meine Richtung schaut. Er ist genauso gekleidet wie alle anderen im Raum - dunkler Anzug und Krawatte -, doch sein Gesicht ist atemberaubend. Hohe Wangenknochen, kräftiges Kinn, volle Lippen, perfekte Nase, die Augen von dichten Wimpern umrahmt. Sein dunkles Haar ist kurzgeschnitten und auf eine Art gestylt, die mich an einen Mobster der Fünfzigerjahre erinnert. Adrett und kultiviert, was überhaupt nicht meinem Typ entspricht.

Ich halte mein Glas mit beiden Händen, um nicht dem Bedürfnis nachzugeben, mit den Fingern zu spielen.

Nach - gefühlt - langem Blickkontakt wandert die Hitze, die meine Wangen rot gefärbt hat, durch meinen gesamten Körper und sorgt dafür, dass, neben anderen Körperstellen, meine Kopfhaut prickelt. Ich blicke über die Schulter, um mich zu vergewissern, ob er mich tatsächlich unablässig ansieht. Hinter mir ist eine Gruppe von Frauen in den Fünfzigern, falls er also nicht auf was Reifes steht, befinde ich mich im Zentrum seiner Aufmerksamkeit.

Seine Mundwinkel verziehen sich zu einem Lächeln, und weiße Zähne und ein Grübchen kommen zum Vorschein. Abwesend richtet er ein paar Worte an seine Gruppe und kommt dann auf mich zu. Ich glaube nicht, dass ich ihn kenne. An ein so hinreißendes Gesicht würde ich mich erinnern. Während er näher kommt, registriere ich seine faszinierenden Augen. Ein wunderschöner Blauton, der im Kontrast zu seinem dunklen Haar besonders leuchtet. Sogar seine gemusterte Krawatte passt dazu. Bestimmt ist das Absicht.

Er bleibt stehen, als er den Diskretionsabstand knapp überschritten hat, weshalb er mir für einen Fremden jetzt ein klein wenig zu nah ist. Sein Lächeln wird breiter, seine Grübchen tiefer, und seine Augen wandern mit einem undurchdringlichen Ausdruck über mein Gesicht.

"Hallo." Seine Stimme ist ein sanftes Streicheln, das an meinem Hals beginnt und meinen Körper hinunterwandert, bis zu der empfindlichen Stelle in meinen Kniekehlen.

"Hallo." Ich unterbreche den Blickkontakt für einen Moment, weil ich die Intensität nicht länger ertrage. Ich registriere den Rest von ihm in den Sekunden, die wir uns nicht anschauen. Er ist ein großer Mann, mit breiten Schultern und kräftigen Armen. Angesichts der schmalen Taille befindet sich unter dem Anzug vermutlich ein fester Körper. Er trägt Anzugschuhe mit schwarz-weißem Muster, als wollte er mit der Wahl seines Schuhwerks der aufgeblasenen Party den Mittelfinger zeigen.

Er lacht leise und lenkt damit meine Aufmerksamkeit zurück auf sein Gesicht. Er schüttelt den Kopf und legt ihn schräg, wobei sein Lächeln ein wenig verlegen wird. "Tut mir leid. Es ist nur ... Sie sind nur ... wow. Ich bin Lexington." Er reicht mir eine manikürte Hand.

"Ich bin Amalie." Die Befangenheit ist scheinbar stärker als die Intensität. Jedenfalls bis ich meine Finger in seine Handfläche gleiten lasse. Der Energieschub, der meinen Körper durchströmt, zwingt mich, ein Schaudern zu unterdrücken.

Er umfasst meine Hand mit seinen beiden. "Amalie. Das ist ein wunderschöner Name für eine wunderschöne Frau. Ich wür

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