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Kein Tag zum Verlieben Roman - Seattle Chinooks 7 von Gibson, Rachel (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.12.2018
  • Verlag: Goldmann
eBook (ePUB)
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Kein Tag zum Verlieben

Lexie soll vor Millionen von Zuschauern heiraten, doch in letzter Sekunde flieht sie vom Set der Fernsehserie "Hafen der Ehe". Noch im Brautkleid steigt sie in einen Flieger nach Kanada, in der Hoffnung, dort für ein paar Wochen untertauchen zu können. Neben ihr sitzt aber ausgerechnet Sean Knox, Star der berühmten Eishockeymannschaft Seattle Chinooks - deren Coach Lexies Vater ist. Kurz darauf taucht ein Foto der beiden im Internet auf, und das Chaos ist perfekt. Die Presse zieht Lexie gnadenlos durch den Schmutz, bis die beiden auf die Idee kommen, der Welt vorzuspielen, sie wären schon lange ein Liebespaar ... Seit sie sechzehn Jahre alt ist, erfindet Rachel Gibson mit Begeisterung Geschichten. Mittlerweile hat sie nicht nur die Herzen zahlloser Leserinnen erobert, sie wurde auch mit dem Golden Heart Award der Romance Writers of America und dem National Readers Choice Award ausgezeichnet. Rachel Gibson hat drei erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Ehemann in Boise, Idaho.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 17.12.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641236281
    Verlag: Goldmann
    Serie: Seattle Chinooks .7
    Originaltitel: The Art of Running in Heels
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Kein Tag zum Verlieben

Prolog

Simply Irresistible (Robert Palmer)

"Ooooh, das war übel." John Kowalsky pfiff durch die Zähne und zuckte zusammen. Man hörte einen Pfiff aus der Soundbar, die an der gegenüberliegenden Wand des Schlafzimmers unter einem 55-Zoll-Fernseher hing. "Georgie, Schatz, hast du die Fernbedienung gesehen?"

Ohne den Blick von der Zeitschrift auf ihrem Schoß abzuw enden, streckte Georgeanne Kowalsky die Hand zum Na chttisch aus. Ihre Finger glitten über das glatte Eichenholz, eine Kleenex-Schachtel, ein Handy, einen Krug mit Eiswürfeln und fanden schließlich die Fernbedienung. "Hier", sagte sie und reichte sie dem Mann, der neben ihr im Bett lag.

"Danke." Ein weiterer Pfiff, gefolgt vom Klatschen der Hockeyschläger und dem schmatzenden Geräusch aufeinanderprallender Körper, erfüllte das Schlafzimmer in ihrem Haus an der Südspitze von Mercer Island.

"Dieser Kelly skatet, als hätte er 'nen Stock verschluckt."

Georgeanne überflog ein Keksrezept, das in der Southern Living abgedruckt war, während ihr Mann sein allabendliches Ritual genoss, Hockeyspieler zu beschimpfen und sich durch die Sender zu zappen.

Dies war Georgeanne die liebste Stunde des Tages: wenn sie keinen Alltagspflichten mehr nachkommen musste, wenn John neben ihr lag und nicht unterwegs war, wenn sie durchatmen konnte, weil sie wusste, dass ihr Mann und ihre drei Kinder in Sicherheit und genau da waren, wo sie sein sollten. Dann konnte sie sich entspannen, sich von der wohligen Wärme des Abends einlullen lassen, sich an ihren Schatz, besten Freund und Geliebten kuscheln.

"Ach du Scheiße! Nun mach hinne und überhol diesen Hurensohn schon. Was ist nur los mit diesen jungen Burschen?" Er deutete mit der Fernbedienung auf das TV -Gerät und gab sich die Antwort selbst. "Denen ist ihre Haarpracht wichtiger als die Punkte, die sie ergattern können."

Georgeanne kicherte. John lebte jetzt seit dreißig von seinen sechsundfünfzig Jahren in den Vereinigten Staaten. Er sprach und ging wie ein Einheimischer und neckte sie oft wegen ihres texanischen Akzents, der ihr wie Frischhaltefolie anhaftete. Aber wenn er sauer wurde, klang John noch immer wie ein waschechter Kanadier mit seinen "ous" und "übas". Gelegentlich warf er sogar ein paar "ehs" ein.

"Die sind dermaßen weichgespült, dass sie keine Eier mehr in der Hose haben und schießen wie Mädchen."

Georgeanne sah von ihrer Zeitschrift auf. John hatte die Arme vor der nackten Brust verschränkt. Diese Leier hörte sie jetzt schon seit Jahren. Zum ersten Mal im Jahr 1996, als er sich über Jaromír Jágr und dessen "Mädchenlocken" ausgelassen hatte, die unter seinem Helm dahinwehten.

"Gott, was für eine Schwuchtel."

Sie sah zum Bildschirm hinüber, just als ein New York Ranger die fragliche Schwuchtel gegen die Bande schleuderte. Seine schwarzen Strähnen, die von der Anstrengung schweißnass waren, sahen wie große, lockige Kommata unter seinem Helm hervor. "Habt ihr Pittsburgh nicht zwölf Millionen Dollar für Knox geboten?"

"Ich nicht. Ich bin nicht dafür verantwortlich." John deutete mit der Fernbedienung auf seine Brust. "Ich hasse den Typen."

Bevor Georgeanne John "The Wall" Kowalsky gekannt hatte, hatte sie nur wenig über Eishockey gewusst. Aber im Verlauf der letzten einundzwanzig Jahre hatte sie ein, zwei Dinge darüber gelernt. Sie wusste, was ein Sniper und ein Snapshot waren - trotz des ähnlichen Klangs nämlich zwei vollkommen verschiedene Dinge. Sie hatte den Unterschied zwischen einem Restricted Agent und einem Unrestricted Free Agent gelernt, und sie wusste, dass zu Beginn einer jeden Spielsaison die wildesten Gerüchte über Spielerverkäufe und Teamwechsel kursierten. Es war November, und der wa r dieses Jahr ihrer Ansicht nach nicht anders als sonst. "Ist Pittsburgh darauf eingegangen?"

"Noch nicht, aber das werden sie."

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