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Komm, spiel mir mir von Kelly, Leslie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Komm, spiel mir mir

Eine elektrisierende Wirkung aus Eregung und Verlangen durchflutet Chloe als ihr Chef Troy Langtree sie am nächtlichen Strand von Boca Raten fordernd küsst. Wie viel hemmungsloser als im Büro ist er jetzt, wundert sie sich. Beide sind hier auf einem Kongress. Wenn sie ihn tagsüber sieht, ist er kühl und zurückhaltend. Abends spielt er das Spiel: Zwei Fremde treffen sich an der Hotelbar. Doch nachts küsst er zügellos ihre zarte Haut unter den Dessous. Zurück in Troys Kaufhaus, spielt er wieder den Boss. Als sie ihm trotzdem einen stürmischen Kuss gibt, geht die Tür auf. Sein absolutes Ebenbild steht vor Chloe. Es ist Troys Zwillingsbruder Trent, ihr echter Strand-Lover, der sie jetzt besitzergreifend an sich zieht. Doch auch Troy hat nun großes Interesse an ihr. Da ergreift die verwirrte Chloe die Flucht...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 01.09.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864949906
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 278 kBytes
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Komm, spiel mir mir

1. KAPITEL

"Okay, Süßer, ich bin so weit. Ich hab die ganze Woche an nichts anderes gedacht. Und nun sind wir allein. Höchste Zeit also, dich von diesen stockkonservativen Klamotten zu befreien und dir was Bequemeres anzuziehen."

Chloe Weston griff nach der Schnalle des teuren schwarzen Ledergürtels und löste sie, öffnete den Knopf am Bund der Designerhose und zog den Reißverschluss hinunter. Ein leises Rascheln durchbrach die Stille im Raum, als die dunkelgraue Hose fiel. Nun ließ sie sich auf die Knie sinken, griff nach den weißen Boxershorts und zog auch sie hinunter. Dann lehnte sie sich zurück und betrachtete ihn seufzend.

"Es ist Freitagabend, ich bin eine einigermaßen attraktive, alleinstehende Frau Anfang zwanzig und habe gerade einem Mann die Kleider ausgezogen." Müde wischte sie sich mit der Hand über die Stirn. "Ein Jammer, dass du anatomisch gesehen in etwa so authentisch bist wie eine Barbie-Puppe."

Die männliche Schaufensterpuppe antwortete nicht. Und sein weibliches Gegenstück, das hinter Chloe im dunklen Schaufenster von Langtree's Kaufhaus stand, natürlich auch nicht.

Was für eine Art, einen Freitagabend zu verbringen! Allein in einem exklusiven Kaufhaus in Boca Raton in Florida. Umgeben von Designersachen, aberwitzig teuren Lederwaren, protzigem Schmuck und mit einem Haufen Schaufensterpuppen als Gesellschaft.

Freitagsabend wurden die Auslagen der vorderen Schaufenster des Kaufhauses umgestaltet. Das machte sehr viel Arbeit, insbesondere seit der Geschäftsführer ihr mehr Spielraum für gewagtere Displays ließ. Bis heute Abend hatte sie ihre kreativen Ideen nur in den Auslagen der unbedeutenderen Schaufenster am Hintereingang des Geschäfts verwirklichen können, aber nie in den großen Fenstern rechts und links des Haupteingangs.

Obwohl Chloe erst seit sechs Wochen bei Langtree's arbeitete, hatten ihre Kreationen bereits Aufmerksamkeit erregt. Troy Langtree, der Geschäftsleiter des Kaufhauses, war nicht gerade entzückt gewesen, als sie bei einer Badeanzug-Präsentation etwas übertrieben und das winzige Oberteil eines String-Bikinis von den Fingern einer begehrlich dreinschauenden männlichen Schaufensterpuppe hatte baumeln lassen. Aber das Fenster war beim Publikum gut angekommen. So gut, dass Langtree sich bereit erklärt hatte, sich Chloes Vorschläge für die Schaufenster im Eingangsbereich des Kaufhauses anzuhören.

Als sie nach dem Reißverschluss des Cocktailkleids der weiblichen Schaufensterpuppe griff, hörte sie Motorgeräusche und sah durch einen Spalt zwischen den dunklen Vorhängen einen schwarzen Pick-up vor dem Kaufhaus halten. Sie biss sich auf die Lippen. Es war schon nach Mitternacht, und der Nachtwächter konnte wer weiß wo in dem dreistöckigen Gebäude sein. Vermutlich hielt er oben in der Abteilung für Bettwäsche gerade ein Nickerchen. Das hieß, dass sie allein war mit diesen potenziellen Einbrechern, die jeden Augenblick einen Stein durchs Schaufenster werfen konnten, um an die in der Nähe gelagerten Schmuckkästen heranzukommen.

Hinter dem Vorhang verborgen beobachtete Chloe, wie ein Mann aus dem Wagen stieg - keine ganze Bande. Und als er an einer Straßenlaterne vorbeiging, konnte sie sein Gesicht und sein kastanienbraunes Haar sehen. Sie seufzte vor Erleichterung. Es war Troy Langtree.

Wahrscheinlich kam er, um zu sehen, was sie mit seinen Schaufenstern anstellte. "Warum müssen gut aussehende Männer immer so unmöglich sein?", seufzte Chloe. Denn gut aussehend war er zweifellos, aber auch ungefähr so ungezwungen und natürlich wie Al Gore bei einer Pressekonferenz.

Troy war ihr schon des Öfteren aufgefallen, seit sie in dem Kaufhaus arbeitete, das seiner Familie gehörte. Schließlich war er ein erfolgreicher, attraktiver Single. In so mancher Beziehung also genau das, was Chloe sich bei einem Mann wünschte. Es hieß, er sei weder ein Trinker noch ein Schürzenjäger, arbeite hart, sei intelligent und seriös. Das gena

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