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Komm mit mir! Erotischer Roman von Frey, Isabella (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.07.2015
  • Verlag: Ullstein
eBook (ePUB)
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Komm mit mir!

Sie erfüllt ihre geheimsten Wünsche. Doch das ist gefährlich.
Tamara ist sexy und klug, ihr liegen die Männer zu Füßen - aber sie lässt sich auf keinen Flirt ein. Niemand weiß, dass ihre letzte Beziehung schrecklich endete: Tamara musste erleben, wie beim BDSM ihre Grenzen verletzt wurden, erst nach langer Zeit der Misshandlung konnte sie sich aus der Beziehung befreien. Als sie Julian kennenlernt, scheint alles anders zu sein. In seinen Armen erfährt sie, dass es in der Dominanz und Unterwerfung auch Liebe und Zärtlichkeit geben kann. Doch Tamara spürt, wie die Lust am Rollenspiel sie in einen gefährlichen Strudel reißt ...

Isabella Frey (Jahrgang 1986) wuchs in Ingolstadt an der Donau auf. Nach dem Studium hat es sie der Liebe wegen in das idyllische Allgäu verschlagen, wo sie heute mit ihrem Mann lebt und den Blick auf die Berge genießt. Wenn sie nicht schreibt, ist sie am liebsten in der Natur unterwegs oder zieht mit Zelt und Rucksack durch Skandinavien. Unter freiem Himmel kommen ihr auch die besten Ideen für ihre Bücher, in denen es ihr vor allem um eines geht: um dieses ganz spezielle Prickeln, das zwischen zwei Menschen entsteht, die einander entdecken.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 10.07.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783843710961
    Verlag: Ullstein
    Größe: 941kBytes
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Komm mit mir!

1

Der frische Neuschnee lag wie Watte über den Bergen, und von einem wolkenlosen Himmel strahlte die Wintersonne. Der Schnee glitzerte in allen Farben des Regenbogens und erstreckte sich unberührt vor ihnen. Wie immer unter der Woche waren die Pisten nahezu menschenleer.

Kurzum, der Tag war nahezu perfekt. Mit einem eleganten Schwung hielt Tamara neben ihrem besten Freund Lucas an und nickte ihm zu. "Siehst du, Schlafmütze, früh am Morgen ist es doch am besten", erklärte sie ihm und korrigierte ihren Griff an den Stöcken. Die Ruhe und Leere des Skigebiets taten gut nach der stressigen Zeit im Büro in den letzten Wochen.

"Ich hatte gehofft, es wäre mehr los. Ich bin ein bisschen enttäuscht vom Ladies Day", erwiderte der Mann neben ihrem besten Freund. Er hatte sich als Julius vorgestellt, Julius von Henneberg. Seine angenehm dunkle Stimme zauberte eine Gänsehaut auf Tamaras Arme. Ein charmantes Funkeln tauchte in seinen rehbraunen Augen auf. Und dennoch war er der Grund dafür, dass der Tag nur nahezu perfekt war.

Wie war Lucas bloß auf die Idee gekommen, einen Frauenheld wie ihn mitzunehmen auf diesen Skitag? Julius und seine Begleiterin Lilly waren Lucas' alte Freunde aus Studienzeiten, und beide waren ganz offenbar von der Sorte, mit der Tamara eigentlich nie wieder etwas zu tun haben wollte. Sowohl Julius als auch Lilly waren mit neuen Skiern ausgerüstet, trugen Jacken mit Markenabzeichen darauf und sprachen im Lift immer nur von irgendwelchen Partys, Gästelisten und dem neusten Münchner Klatsch.

Nicht, dass sie es sich nicht leisten könnte, aber Tamara hatte mehr als genug Erfahrung gesammelt mit Männern von diesem Schlag, die sich für unwiderstehlich hielten, Frauen als ihr Spielzeug betrachteten und es nötig hatten, mit Markenkleidung ihren Reichtum zu zeigen.

"Dann wirst du wohl mit Lilly und Tammy vorliebnehmen müssen, Jules." Auch Lucas lachte laut auf und zwinkerte ihr verschwörerisch zu. Ob er schon wieder versuchte, sie zu verkuppeln? Lucas wollte einfach nicht einsehen, dass sie glücklich war mit ihrem Leben. Ohne Mann. Und vor allem ohne einen Mann von dieser Sorte.

"Jules wird schon mit mir alleine nicht fertig", warf Lilly ein und strich sich eine Strähne aus dem Gesicht, die sich aus ihren blonden Zöpfen gelöst hatte. Lilly war selbst in der dicken, rosafarbenen Daunenjacke ein Ausbund an Zartheit, eine Elfe, die neben Julius und Lucas mit deren breiten Schultern fast zu verschwinden schien. "Bring ihn nicht auf dumme Ideen, Lucas."

"Was du wieder denkst, Lilly." Lucas strahlte jetzt über das ganze Gesicht, während Julius nur den Kopf schüttelte.

"Wollen wir hier ein wenig abseits der Piste fahren?", mischte Tamara sich ein, auch um das Thema ein für allemal zu beenden. Sie wollte nichts von Julius, egal, wie sehr Lucas sich anstrengen würde. Überhaupt wollte sie nichts von irgendeinem Mann. "Wenn wir hier in den Wald fahren und dann dort vorne über die Kuppe runter, dann treffen wir unten auf die rote 13 er, die zufälligerweise meine Lieblingsabfahrt ist."

"Das stimmt." Julius nickte beifällig. Tamara verdrehte ihre Augen und hoffte, dass er es durch die dunklen Gläser ihrer Skibrille nicht erkennen würde. Sein gönnerhafter Tonfall passte zu seinem ganzen Verhalten. "Für heute gibt's auch keine Lawinenwarnung, da kann man ein bisschen Abseitsfahren schon mal verantworten."

"Hier sowieso", murmelte Tamara und schob in den Wald hinein. Mitten im Skigebiet war die Gefahr sowieso nicht zu groß, und so wirklich abseits aller Pisten waren sie ja nicht unterwegs, sondern eher neben den offiziellen Pisten, im steileren, unwegsameren Gelände, das sich für Planierraupen nicht eignete.

Wenn man ihr vor fünf Jahren gesagt hätte, sie würde freiwillig so ein Gelände wählen - sie hätte laut angefangen zu lachen. Damals war sie blutige Anfängerin gewesen und hatte sogar auf dem Anfängerhügel

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