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Komm zu mir nach Italien von Kendrick, Sharon (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.04.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Komm zu mir nach Italien

Sie kann den Blick nicht von ihm lassen. Die TV-Moderatorin Eve ist immer noch fasziniert von Luca Cardelli. Schon vor Jahren begegnete sie dem Banker in einem noblen Jachtclub. Jetzt scheint ein Traum in Erfüllung zu gehen: Luca lädt sie zu einem Wochenende in Rom ein. Doch aus Angst, er könnte es nicht ernst mit ihr meinen, gibt sich Eve unterkühlt. Der heiße Italiener soll sie erobern!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 24.04.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733733155
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 526 kBytes
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Komm zu mir nach Italien

1. KAPITEL

Eve sah ihn auf der anderen Seite des Raums, und die Welt blieb stehen. Es war wie im Kino, wenn man sich der Fantasie überließ und die reale Welt verblasste. So etwas war ihr noch nie geschehen.

Wow! Wie aufregend. Als ihr Blick quer durch den Raum auf diesen Mann fiel und in ungläubigem Staunen hängen blieb, spürte sie instinktiv, dass er "der Richtige" war. Aber natürlich war das nur Einbildung - wie sollte man plötzlich wissen, dass ein völlig Fremder, der Mann war, mit dem man den Rest seines Lebens verbringen wollte?

Allerdings war dieser Mann kein völlig Fremder. Oder war auch das nur Einbildung? Es war schließlich schon sehr lange her.

Sie senkte schnell die Augen, bevor sie verstohlen einen weiteren Blick riskierte. Jetzt hatte er sich umgedreht, und obwohl es ihr einen Stich versetzte, dass er ihre Faszination offensichtlich nicht teilte, hatte sie dadurch jedoch die Gelegenheit, ihn ungeniert zu beobachten.

Sie war sich ziemlich sicher, dass es sich um Luca handelte. Auf jeden Fall war er Italiener, das war offensichtlich. Pechschwarzes Haar umrahmte den Kopf, den er stolz erhoben hielt. Sie studierte die intelligenten schwarzen Augen, die römische Nase und den herrischen Mund. Er war auffallend und von Natur aus sexy. In einem Raum voller reicher und erfolgreicher Männer stach er heraus wie ein schöner Exot - seine olivfarbene Haut schimmerte seidig, sein Körper war straff und muskulös. Er sah aus wie ein Mann, der es gewohnt war zu befehlen - ein hochmütiger Aristokrat aus einer anderen Zeit, doch im Grunde seines Wesens ein ganz moderner Mann.

Obwohl Eve Übung darin hatte, Menschen schnell einzuschätzen, hätte sie ihren Blick am liebsten den ganzen Abend auf ihm verweilen lassen. Seine Kleidung trug er mit eleganter Lässigkeit. Darunter erahnte man seinen durchtrainierten, muskulösen Körper. Er stand ganz still, und doch konnte er eine unterschwellige Dynamik nicht verbergen, mit der er jeden anderen Mann im Raum in den Schatten stellte.

Jetzt hatte er seinen Kopf leicht gebeugt, um einer winzigen blonden Person im Glitzerkleid zu lauschen, die mit einem Enthusiasmus auf ihn einredete, der Eve klarmachte, dass nicht nur sie die Faszination seiner außergewöhnlichen Persönlichkeit bemerkt hatte. Das sollte sie eigentlich nicht überraschen. Eine Frau müsste aus Stein sein, um nicht auf diese geballte Ladung Sinnlichkeit zu reagieren.

"Eve?"

Aus ihren Träumereien gerissen, wandte Eve den Kopf und sah, dass ihr Gastgeber mit einer Champagnerflasche neben ihr stand und ihr leeres Glas auffüllen wollte. "Kann ich dich zu einem weiteren Glas verführen?"

Sie hatte nicht vorgehabt, lange zu bleiben, und das erste Glas sollte eigentlich auch das letzte sein. Jetzt nickte sie jedoch dankbar, froh über die Ablenkung. "Danke, Michael."

Sie hob ihr Glas. "Auf die Geburtstagsparty - deine Frau kann sich glücklich schätzen.

"Na ja, nicht jeder liebt Überraschungen", meinte er.

Eves Blick wanderte wieder zu Luca hinüber. "Oh, ich weiß nicht", erwiderte sie bedächtig, während ihr Herz heftig hämmerte. "Tolle Party jedenfalls."

Michael lächelte. "Ja. Und schön, dass du kommen konntest. Nicht jeder kann sich damit brüsten, Fernsehprominenz unter seinen Gästen zu haben."

Eve lachte. "Michael Gore! Du kennst mich von klein auf! Du hast mich schon als kleines Mädchen mit aufgeschlagenen Knien in meiner Schuluniform gesehen." Sie warf ihm ein schiefes Lächeln zu. "Und ich glaube kaum, dass die Moderation des Frühstücksfernsehens bei einem Lokalsender mich zur 'Fernsehprominenz' macht."

Lächelnd erwiderte Michael: "Aber das Mädchen hat sich enorm gemausert."

Vielleicht hatte das Mädchen Erfolg gehabt, aber im Moment fühlte sie sich genauso verletzlich wie damals das Schulmädchen mit den aufgeschlagenen Knien. Luca - wenn er es denn war - hörte noch immer der angeregt plaudernden Blondine zu. Die Prob

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