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L(i)ebe lieber ungefährlich Tims Geständnis von White, Alica H. (eBook)

  • Verlag: BookRix
eBook (ePUB)
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L(i)ebe lieber ungefährlich

Dieser Typ ist brandgefährlich, denkt Lea, als sie Tim das erste Mal begegnet. Seine geheimnisvolle Ausstrahlung weckt in ihr ein verbotenes Verlangen, denn sie ist bereits verlobt. Ihren Traum von der eigenen, kleinen Familie möchte sie um alles in der Welt bewahren. Unglücklicherweise stellt sich Tim als ihr zukünftiger Chef heraus, mit dem sie auch noch intensiv zusammenarbeiten muss. Zwangsläufig kommt sie ihm dadurch näher und verfällt immer mehr seinem Charme. Ihre Gefühle geraten in einen Strudel, der droht, sie hinunterzuziehen, denn Tim ist ein Frauenjäger und behauptet von sich, er könne nicht lieben. 'YOLO, You Only Live Once' ist eine Liebesroman-Reihe, die in der reichen Modestadt Düsseldorf und ihrer Umgebung spielt. Die Helden sind Menschen, die ihrem Leben noch einmal eine ganz neue Richtung geben. Im Mittelpunkt stehen dabei Freundinnen, die sich nicht nur bei ihren SatV-Treffen (Sex and the Village) in Liebes- und Lebensfragen beraten. Alle Geschichten sind unabhängig voneinander zu lesen, mit einem Schuss Erotik und natürlich Happy End. In jedem Band gibt es ein Wiedersehen mit den Helden aus den anderen Bänden. Band 1: Bittersüßer Kaffee 1 - Elias' Song (Frauke) Band 2: L(i)ebe lieber ungefährlich - Tims Geständnis (Lea) Band 3: Unheilvolle Sehnsucht - Kriminell verliebt (Manuela) Band 4: Verfahren - Bad Boys bleiben nicht zum Frühstück (Anne)

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 239
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743829169
    Verlag: BookRix
    Größe: 793 kBytes
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L(i)ebe lieber ungefährlich

Kapitel 2 - Warum nur?

Tim schloss die Tür des Spinningraums hinter sich und stand einen Moment unschlüssig herum. Er wäre gern schneller bei dieser faszinierenden Frau gewesen, um sich zu entschuldigen, aber die verräterische Beule in seiner hautengen Sporthose hatte ihn daran gehindert. Ihm war schon viel passiert, er hatte unzählige Flirts hinter sich, aber einen solchen Kontrollverlust hatte er noch nie erlitten. Und das auch noch bei der Arbeit. Diese Frau hatte recht, unprofessioneller ging es wirklich nicht mehr.

Er ging zum Wasserspender, um seine trockene Kehle zu befeuchten. Hier hatte er die Wahl zwischen verschiedenen Geschmacksvarianten. Er nahm das einfache, klare Wasser. Ablenkungen jeglicher Art sollte er jetzt tunlichst vermeiden, denn sein Kopf musste wieder klar werden. Nachdenklich ließ er die kalte Flüssigkeit im Mund hin und her laufen, bevor er es die Kehle hinunterschickte.

Nachdem sie aus dem Kursraum geflohen war, hatte er dem Bedürfnis nachgegeben, den blutleeren Kopf gegen die Wand zu schlagen. Leider hatte das keine Erleichterung gebracht.

Und dann die vernichtenden Blicke seines Freundes Marc. Der hatte bestimmt mitbekommen, wie sie aus dem Kursraum gestürmt war.

Wie ein Engel sah sie aus, mit dem langen blonden Haar und den wunderschönen blauen Augen. Ihr Blick, der so viele Widersprüche in sich barg, hatte einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. In einem Moment schüchtern und warm und im nächsten frech und feurig. Er liebte Frauen, die geheimnisvoll und undurchsichtig waren. Wie gerne würde er all ihre Facetten kennenlernen. Stille Wasser sind tief, der Spruch galt bestimmt auch für sie. Vermutlich schlummerte darunter ein brodelnder Vulkan mit einer gehörigen Portion Leidenschaft.

Bestimmt war sie eine der Frauen, die nicht so leicht zu gewinnen waren. Das barg einen besonderen Reiz. Er liebte dieses Gefühl von Exklusivität, das er bekam, wenn derartige Flirtbemühungen von Erfolg gekrönt wurden.

Er konnte die Sache drehen und wenden, wie er wollte, seine Konzentration war dahin. Diese Frau besetzte alle seine Gedanken, dabei kannte er nicht einmal ihren Namen. Irgendwie musste er mehr über sie herausfinden. Er würde die aktuellen Bewerbungen durchsehen, um mehr über sie zu erfahren, und eine Möglichkeit finden, ihr näherzukommen.

Bei dem Gedanken, in die Zentrale zu fahren und die Bewerbungen zu durchsuchen, spürte er schon wieder eine Regung im Unterleib. Es war verrückt. Bei jeder Frau überlegte er sich irgendwann, ob er mit ihr schlafen wollte. Aber diesmal war die Sache von vornherein klar gewesen.

Diese Frau musste er für sich gewinnen.

Auf dem Weg zu den Umkleidekabinen würde er sicher Marc begegnen. Der hatte bestimmt etwas mitbekommen und ließ dann wieder den Moralapostel heraushängen. Tim verdrehte die Augen.

Fuck, da war er schon. "Mensch Alter, was hast du denn da wieder für Mist gebaut? Du verjagst ja deine eigenen Kunden. Kannst du nicht ein einziges Mal dein Blut im Kopf behalten? Eigentlich müsstest du dich aus deinem eigenen Studio schmeißen", foppte Marc und boxte Tim, stärker als rein freundschaftlich, gegen den Arm.

"Ach lass mich in Ruhe", knurrte Tim und stieß ihn, wenig freundlich, zurück. Er hatte keine Lust auf eine Predigt von seinem Freund. Schließlich wusste er selbst, dass sein Verhalten zu wünschen übrig ließ.

Aber Marc blieb ihm auf den Fersen und folgte ihm bis zu den Umkleidekabinen. "Denkst du eigentlich auch mal daran, wie das mit deiner Frau war? Mit dieser ewigen Jagd bringst du dich jedenfalls nicht weiter."

"Oh doch ..., nur ..., vergiss es, das haben wir schon zu oft durchgekaut." Jede Art von überzogener Moral war Tim zuwider und das wusste sein Freund. Er mochte diesen Zahlenfreak ja ungemein, nur seine engstirnigen Vorstellungen von Ehe und Treue waren für ihn nicht nachvollziehbar.

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