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Lügen Sie, ich werde Ihnen glauben Roman von Bondoux, Anne-Laure (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.07.2016
  • Verlag: Deuticke im Paul Zsolnay Verlag
eBook (ePUB)
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Lügen Sie, ich werde Ihnen glauben

Als der berühmte Schriftsteller Pierre-Marie Sotto ein dickes Kuvert in seinem Briefkasten findet, hat er, im Glauben, es handle sich um ein Manuskript, zunächst nur eines im Sinn: zurück damit an die Absenderin! Doch anstatt Adeline, 'groß, brünett, dick' (wie sie sich selbst beschreibt), und ihre mysteriöse Sendung so schnell wie möglich wieder loszuwerden, kommen sich die beiden - per E-Mail - schon bald so nahe, dass einer ohne die Nachrichten des anderen nicht mehr sein kann. Bis das ominöse Paket seine Überraschung preisgibt ... Eine Liebesgeschichte der besonderen Art, ein E-Mail-Roman voller Witz und Eleganz - beste Unterhaltung aus Frankreich! Anne-Laure Bondoux, geboren 1971, liebt die Landschaft, die an einem Zugfenster vorbeizieht, englische Popmusik und die Filme der Coen-Brüder.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 25.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783552063297
    Verlag: Deuticke im Paul Zsolnay Verlag
    Originaltitel: Et je danse, aussi
    Größe: 1201 kBytes
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Lügen Sie, ich werde Ihnen glauben

Von: Josy

28. März 2013 An: Pierre-Marie



Pierre-Marie,

vielen Dank für deine rasche Antwort! Lisbeth wird überglücklich sein, ich werde deine Adresse sofort an sie weiterleiten.

Ich düse jetzt zu Max ins Krankenhaus. Werde ihm sein Handy bringen, aber du kennst ihn ja: Er hat seinen eigenen Kopf. Du kannst trotzdem versuchen, ihn anzurufen. Ich werde ihm in jedem Fall sagen, was du mir geschrieben hast.

Lisbeth ist eine intelligente Frau, sie kapiert sofort, dass du hinsichtlich ihres Projekts Bedenken hast. Ich freue mich, dass du dich an euer ausgelassenes Gelächter auf der Terrasse erinnerst!

Bleib gesund

Josy

Von: Pierre-Marie

28. März 2013 An: Adeline



Liebe Bankier-Bezirzte,

verbringe den ganzen Tag in einer Fachoberschule in Valence. Lange zurückliegendes Versprechen an die charmante Schulbibliothekarin. Ich schreibe Ihnen nach meiner Rückkehr heute Abend.

Ja, ich bin am 5 . Mai 1952 in Dieulefit im Departement Drôme auf die Welt gekommen. Was haben Sie mit dieser Info vor?

Pierre-Marie, Schriftsteller außer Betrieb

Von: Adeline

28. März 2013 An: Pierre-Marie



Lieber Schriftsteller außer Betrieb,

ich wünsche Ihnen einen schönen Tag in Gesellschaft dieser charmanten Schulbibliothekarin! Ist ihr Po nach Ihrem Geschmack? Wie dem auch sei, ich freue mich zu hören, dass Ihre Augen noch sprühen, anders als Ihr Herz ... und Ihr Stift. (Apropos, schreiben Sie eigentlich von Hand oder auf dem Computer?)

Vielen Dank für die Bestätigung Ihres Geburtsdatums. " Dieulefit", was für ein wunderbarer Geburtsort für einen kreativen Menschen. Was ich mit diesen Informationen vorhabe, werden Sie bei Gelegenheit erfahren, auch steht der Bericht über mein gestriges Abendessen noch aus. Heute bin ich genau wie Sie früh aufgestanden, um wegzufahren. Ich tue so geheimnisvoll, um Sie in Atem zu halten ...

Ich schicke liebe Grüße und schlüpfe gleich in ein Paar Stiefel: Sarthe ersäuft im Regen, ich zögere noch zwischen Auto und Kanu.

Adeline

Von: Lisbeth P. Destivel

28. März 2013 An: Pierre-Marie Sotto



Lieber Pierre-Marie Sotto,

ich bin Ihnen unendlich dankbar, dass Sie Josy erlaubt haben, mir Ihre E-Mail-Adresse zu geben. Ich kann mir gut vorstellen, wie belagert Sie sind, und hätte mir niemals herausgenommen, Sie zu stören, wenn wir nicht diesen schönen Abend miteinander verbracht hätten. Josy hat mir erzählt, dass Sie die Terrasse in Bandol nicht vergessen haben. Auch nicht, dass wir uns beide vor Lachen gekugelt haben. Darüber bin ich sehr glücklich!

An diesem denkwürdigen Abend habe ich Sie, glaube ich, geduzt. Das traue ich mich jetzt nicht mehr, nachdem ich Ihr Werk gelesen habe. Es ist verrückt, aber damals konnte ich die Ehre gar nicht ermessen, die mir durch unsere Begegnung zuteilwurde. Das war vor Ihrem Goncourt! Seither habe ich eifrig alle Nachrichten über Sie verfolgt. Von Ihren Romanen berührt mich zweifellos Eine Frau an ihrem Fenster am meisten, zum einen aus persönlichen Gründen (wie Ihre Heldin bin ich in den besten Jahren, Witwe, kinderlos), zum anderen aber auch aus ästhetischen Gründen, denn die Eleganz Ihres Stils erreicht in diesem Text ihren Höhepunkt. Dennoch schreibe ich Ihnen heute, wie Josy Ihnen berei

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