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Land, Luft und Liebe Roman von Görner, Alexandra (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.09.2015
  • Verlag: Forever
eBook (ePUB)
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Land, Luft und Liebe

Stadt, Land, Kuss? Kayton Dempsey ist ein Playboy erster Klasse: Mit schnellen Autos, vielen Frauen und unglaublich viel Kohle, um beides zu finanzieren. Nach einer durchfeierten Nacht geht der Fußballstar allerdings zu weit: Völlig betrunken baut er einen Autounfall. Das Gericht verurteilt ihn zu Sozialstunden, die er auf Sadie Thomas' Farm 'Three Bells' abzuleisten hat. Und obwohl Sadie zu Beginn überhaupt nicht davon begeistert ist, einen Kriminellen bei sich aufzunehmen, noch dazu einen verwöhnten reichen Fußballer, muss sie bald erkennen, dass Kayton gar kein schlechter Arbeiter ist, und zwar ein ziemlich heißer. Bald schon sprühen die Funken zwischen den beiden, doch sie kommen aus verschiedenen Welten und scheinen keine gemeinsame Zukunft zu haben. Und als dann auch noch 'Three Bells' in existentielle Gefahr gerät, muss Sadie beweisen, wie viel Power in ihr steckt... Von Alexandra Görner sind bei Forever erschienen: In der London-City-Reihe: Verliebt, verlobt, vielleicht Süße Küsse unterm Mistelzweig Sie dürfen die Nanny jetzt küssen Land, Luft und Liebe Halbzeitküsse Verlieb dich, verlieb dich nicht Heißkalte Winterküsse Küssen ist die beste Verteidigung In der Montana-Kisses-Reihe: Verlieben ausdrücklich erlaubt Alexandra Görner ist 33 Jahre alt und lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in einer kleinen Stadt in Sachsen. Sie arbeitet in einem Zuliefererbetrieb für die Automobilindustrie und schreibt nur in ihrer Freizeit. Die verbringt sie außerdem am liebsten mit ihrer Familie und natürlich mit tollen Büchern.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 300
    Erscheinungsdatum: 11.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958180550
    Verlag: Forever
    Serie: London-City 4
    Größe: 3995 kBytes
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Land, Luft und Liebe

Kapitel 2

Kayton

Ich setzte den Blinker und rollte langsam in Lukes und Pippas Einfahrt. Für einen Moment blieb ich in meinem Sportwagen sitzen und betrachtete die Blumen, Sträucher und Bäume, die im Garten wuchsen. An einem langen Ast baumelte Finns Schaukel in der leichten Frühlingsbrise.

Als ich meine Wagentür öffnen und aussteigen wollte, vibrierte mein Handy in der Hosentasche meiner Jeans. Mir schwante schon, dass das nur Kiki sein konnte. Im Moment verspürte ich kein besonders großes Verlangen danach, mit ihr zu sprechen. Dennoch angelte ich mein Telefon hervor und warf einen Blick auf das Display. Tatsächlich war es Kiki, die mich gerade zu erreichen versuchte. Für einen kurzen Augenblick überlegte ich, das Telefon einfach klingeln zu lassen, entschied dann jedoch, mich lieber nicht wie ein Blödmann zu benehmen, und ging ran.

"Hey Kiki", begrüßte ich sie. Was sie wohl von mir wollte?

"Kayton, Süßer."

Kiki hatte diesen komischen Singsang drauf. Das konnte eigentlich nur eines bedeuten: Sie wollte, dass ich ihr irgendeinen überteuerten Kram kaufte. Ich war gespannt, was es diesmal sein sollte. Außerdem hasste ich es, wenn sie mich "Süßer" nannte. Was sollte das? Ich war ein Kerl, ich wollte doch nicht süß sein!

"Was gibt es denn so Wichtiges?" Hoffentlich kam Kiki wenigstens schnell auf den Punkt.

"Ich habe gerade meinen Kleiderschrank durchgesehen, und für heute Abend kein passendes Kleid gefunden."

Aha, daher wehte also der Wind. Ein neues Kleid sollte es sein. Ich bot Kiki nicht an, ihr eines zu kaufen. Wenn sie etwas von mir wollte, musste sie mich zumindest fragen.

"Du weißt doch, dass bei der Cluberöffnung die Presse anwesend sein wird. Ich will auf den Fotos gut aussehen, vor allem wenn ich neben dir stehe", trällerte sie.

Ja, Kiki war es immer wichtig, was die Öffentlichkeit von ihr hielt - etwas, das mich eigentlich nie besonders interessiert hatte. Mir war egal, was die Leute über mich dachten. Und mir war schnuppe, was die Zeitungen schrieben. Ich las die Artikel nie. Für einen kurzen Moment dachte ich an Pippa. Sie war ein echter Fan von Klatschgeschichten. Kikis Stimme riss mich aus meinen Gedanken.

"Kaufst du mir ein Kleid?", säuselte sie nun durchs Telefon.

Ich musste mich nicht sonderlich anstrengen, um mir Kikis Gesicht in Erinnerung zu rufen. Bestimmt zwirbelte sie gerade eine ihrer blonden Strähnen um ihren Zeigefinger, zog einen Schmollmund und klimperte mit den unechten Wimpern. Zwar konnte in diesem Moment niemand ihr Getue sehen, Tatsache aber war, dass ihr dieses Benehmen schon so in Fleisch und Blut übergegangen war, dass sie gar nicht mehr anders konnte. Für Kiki den Goldesel zu spielen, nervte langsam, aber sicher. Die Erfüllung ihrer Wünsche tat mir finanziell nicht weh, darum ging es mir auch gar nicht. Aber ich mochte es einfach nicht, so ausgesaugt zu werden. Schon gar nicht so offensichtlich.

"Du bekommst auch eine Belohnung!", flötete sie mir mit verführerischer Stimme ins Ohr. Wahrscheinlich ahnte Kiki, dass ich drauf und dran war, nein zu sagen.

"Bevor du jetzt nein sagst, denk bitte daran, dass ich nackt sein werde, wenn du die Belohnung bekommst", warf sie schnell ein.

Ja, so war Kiki. Sie köderte mich mit einer heißen Nummer.

Zu meiner eigenen Schande musste ich leider zugeben, dass sie damit Erfolg hatte. Meistens jedenfalls. Dabei war ich nicht auf Kiki angewiesen. Die schlichte und einfache Wahrheit war, dass ich eine ganze Menge Frauen abschleppen konnte. Aber genau da lag mein Problem. Ich war einfach übersättigt. Etwas Beständigkeit war zur Abwechslung gar nicht so schlecht. Wahrscheinlich war das auch der Grund, warum ich Kikis Spielchen mitspielte. Mit Kiki konnte ein Mann eine ganze Menge Spaß haben. Sie war toll im Bett, witzig, ein bisschen nervig manchmal, aber im Grunde ganz okay. Ihr einziger Fehler war, dass: sie ihre Freunde aussa

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