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Last Mile: Erlösung von Ashley, Katie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.10.2020
  • Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
eBook (ePUB)
6,99 €
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Last Mile: Erlösung

Nachdem sie als Kind zusehen musste, wie ihr Vater ermordet wurde, ist Samantha Vargas, Agentin der Spezialeinheit ATF, fest entschlossen, den Drogenhandel zu zerstören. Ihre Meinung über Biker könnte daher schlechter nicht sein. Ausgerechnet in den Hells Raiders Motorcycle Club muss sie sich in einer Undercover-Aktion gemeinsam mit ihrem Partner als Biker und dessen Freundin einschleusen. Doch zu Samanthas Entsetzen fühlt sie sich ausgerechnet zu dem Mann hingezogen, gegen den sie eigentlich ermittelt!
Benjamin 'Bishop' Malloy hat hart gearbeitet, um sich einen Platz inner- und außerhalb der MC-Welt zu erarbeiten. Als Mechaniker verbringt er seine Nächte damit, Motorräder zu restaurieren, in der Hoffnung, eines Tages einen eigenen Motorradladen zu besitzen. Als Bishop Samantha sieht, will er sie sofort haben, obwohl sie die Freundin des neuen Clubmitglieds ist, das Bishop unter seine Fittiche genommen hat.
Obwohl sie fest entschlossen ist, die Hells Raiders zu zerstören, begreift Samantha, dass sie riskiert, mehr als nur ihr Herz zu verlieren ...
New York Times-Bestsellerautorin Katie Ashley kehrt ein letztes Mal in die gefährliche und verführerische Welt des Hells Raiders-Motorradclubs zurück.

Katie Ashley ist eine New York Times- und USA Today-Bestsellerautorin und lebt in der Nähe von Atlanta, Georgia. Zusammen mit ihrer Tochter Olivia ist sie Frauchen von Belle und Elsa, zwei Hunden, die sie aus dem Tierschutz übernommen hat. Katie Ashley ist süchtig nach Pinterest, der TV-Serie 'Golden Girls', Shakespeare, Harry Potter und Star Wars.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 450
    Erscheinungsdatum: 16.10.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864954627
    Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
    Größe: 583 kBytes
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Last Mile: Erlösung

Prolog

 

Klirrendes Besteck und Geplauder hallten durch das Esszimmer und raubten der achtjährigen Samantha Vargas den letzten Nerv. Zum hundertsten Mal spähte sie in den Flur auf die goldenen Zeiger der alten Standuhr. Es war schon fast sieben und ihr Vater war bereits dreißig Minuten zu spät. Während ihrer Mutter und ihren Geschwistern seine Unpünktlichkeit nichts auszumachen schien, erwartete sie wie auf glühenden Kohlen sitzend seine Ankunft.

"Dein Essen zu ignorieren bringt Daddy auch nicht schneller nach Hause", schimpfte ihre Mutter und deutete auf die Gabel auf Sams Teller. "Iss auf."

Mit einem Seufzen nahm Sam die Gabel und schob ihr Essen, das normalerweise ihre Lieblingsspeise war, sie aber heute Abend nicht begeistern konnte, auf dem Teller herum. Sie hob etwas von dem spanischen Reisgericht Arroz con Pollo an den Mund. Als sie gerade essen wollte, hörte sie einen Automotor. Dann wurde eine Tür zugeworfen und Sam hob den Kopf. "Er ist da!", rief sie und sprang vom Stuhl.

Mit ihren schwarzen Turnschuhen brannte sie fast eine Rille in den Boden, als sie aus dem Raum rannte.

"Samantha Eliana Vargas, komm sofort zurück und iss deinen Teller leer!"

Sie überhörte den Befehl ihrer Mutter, rannte durch den Flur und riss die Haustür auf. Sie polterte die Vordertreppe hinab auf den Pfad und sprang ihrem Vater in die Arme. Er ließ seine Aktentasche fallen, weil er nicht beides balancieren konnte.

Er lachte über ihren Schwung. "Du freust dich wohl, mich zu sehen, was?"

"Du warst fast eine Woche weg." Sie schlang die Arme fester um seinen Hals. Als sie sich eng an ihn presste, spürte sie unter seinem Anzug das Pistolenhalfter und den Stahl der Waffe. Die meisten Kinder hätte das verängstigt, doch auf sie hatte es eine tröstliche Wirkung. So kannte sie ihren Vater. Wie im Fernsehen und in Filmen war er einer der Guten und kämpfte gegen die Bösen, die kriminelle Dinge taten.

"Der Fall hat etwas länger gedauert, als ich dachte, Mija. Aber ab übermorgen werde ich dann eine Weile zu Hause sein."

"Das freut mich sehr." Sie sah in seine dunkelbraunen Augen, die sie von ihm geerbt hatte. Natürlich hatte sie noch viel mehr von ihm als nur die Augenfarbe. Im Gegensatz zu ihrem älteren Bruder und ihrer Schwester, die mehr nach der Mutter kamen, war sie das Mini-Ich ihres Vaters. Wenn sie einmal groß war, wollte sie genauso sein wie er. Strafverfolgung lag ihr im Blut. Ihr Großvater war Polizist in Miami gewesen und ihr Vater war ein Agent der Behörde für Drogen und Schusswaffen, der ATF. Sie hatte den starken Wunsch, die Bösen zu erwischen, so wie die Agenten. Während andere Mädchen in ihrem Alter mit Barbies und anderen Puppen spielten, bekam sie von ihrem Vater erzählt, wie man eine Waffe auseinander- und wieder zusammenbaut und wie man Körpersprache liest.

"Komm mit, gehen wir rein. Deine Mama hat versprochen, dass sie heute mein Lieblingsessen kocht, und ich bin am Verhungern."

Sam grinste. "Hat sie auch."

"Und deshalb habe ich sie auch so lieb. Sie mag zwar Irin sein, aber sie gibt sich alle Mühe, ihrem kubanischen Ehemann sein Lieblingsessen zu kochen."

Sie stiegen die Treppe hinauf und der Rest der Familie wartete bereits an der Tür. Ihr Vater stellte Sam auf den Boden, um ihren fünfzehnjährigen Bruder Steven und ihre dreizehnjährige Schwester Sophie umarmen zu können. Da Steven und Sophie Teenager waren, fanden sie es uncool, den Vater genauso enthusiastisch zu begrüßen wie Sam.

Ihr Vater nahm ihre Mutter in den Arm und gab ihr einen langen Kuss. "Du hast mir gefehlt, Jenny."

Ihre Mutter lächelte ihn an. "Du mir auch. Haben wir dich jetzt endlich mal eine Weile für uns?"

"So um neun muss ich noch etwas zu Ende bringen, aber dann bin ich für die nächsten paar Wochen an den Schreibtisch gekettet."

Ihre Mutter seufzte erleichtert. "Da das der sicherste Platz ist, an dem du sein könnt

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