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Left behind Baylee &Mackenzie von Corbin, Rhiana (eBook)

  • Verlag: Kajsa Arold Edition
eBook (ePUB)
2,99 €
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Left behind

Baylee verlässt Daytona, weil Nathan Bishop bei einem Surfunfall ums Leben gekommen ist, und sie gibt sich die Schuld an seinem Tod. Er hat immer davon gesprochen wieder nach San Clemente zu gehen, also geht Baylee für ihn. Während einer Autopanne lernt sie den Bad Boy Mackenzie Stark kennen. Da Baylee keine Unterkunft hat, geht sie mit ihm, obwohl sie kein gutes Gefühl hat. Doch als Baylee seine Freunde kennenlernt, will sie die Stadt gar nicht mehr verlassen. Doch dann erfährt sie, wer Mac wirklich ist und da ist es schon fast zu spät, denn Mac hegt mehr als nur freundschaftliche Gefühle für Baylee ... Rhiana Corbin ist das Pseudonym von Andrea Wölk, die 1964 in Essen geboren wurde. Sie hat mittlerweile mehr als 115 Bücher veröffentlicht unter folgenden Pseudonymen: Kajsa Arnold, Paula Bergström, Skylar Grayson und Easton Maddox.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 245
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783742709691
    Verlag: Kajsa Arold Edition
    Größe: 716 kBytes
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Left behind

1 Baylee


E ines war klar: Es sollte der Ort sein, den Nathan für mich ausgesucht hatte.

Wenn mir etwas passiert, fahr nach San Clemente, Baylee! Dort wirst du dein Glück finden , hatte er jedes Mal gesagt, bevor er sich in die Wellen warf. Dass ich mein Glück mit ihm bereits gefunden hatte, schien er nie zu bemerken.

Nun ist es so weit. Ich schnappe mir die Landkarte und mein Finger landet automatisch auf dem richtigen Fleck. Wird es wohl schwer sein, mich in einem Ort zurechtzufinden, der knapp fünfunddreißig Autostunden von Daytona Beach entfernt liegt und gerade mal über siebenundsechzigtausend Einwohner verfügt? Vermutlich nicht.

Ich packe mein Zeug in den alten VW-Bus, den Nathan mir hinterlassen hat, und fahre Richtung Westküste.

Der kleine Küstenort San Clemente liegt zwischen Los Angeles und San Diego, genau in der Mitte. Nicht dass ich irgendwelche Ambitionen hätte, in Los Angeles berühmt zu werden. Nur denke ich mir: In der Nähe einer Stadt mit so vielen Stars und Sternchen, wer achtet da schon auf eine kleine Person, die sich zu verstecken versucht? Vermutlich niemand. Ich habe Nathan das Versprechen, mich an diesem Ort niederzulassen, vor über einem Jahr gegeben, und genau jetzt scheint der Zeitpunkt gekommen, mein Wort einzulösen. Denn eines habe ich noch nie getan - ein Versprechen gebrochen.

Schon als ich die Stadtgrenze überquere, wird mir klar, dass mir der Ort gefallen wird und ich hierbleiben will. Die Häuser schmiegen sich terrassenförmig an die sanft ansteigenden Klippen. Der Strand ist lang, das Meer mit seiner Brandung optimal zum Surfen. Auch wenn ich nicht mehr surfe, habe ich ein gutes Auge für grandiose Wellen.

Ohne dass ich vom Gas steige, wird mein alter VW-Bus immer langsamer, bis er stotternd zum Stehen kommt. Das kann jetzt nicht wahr sein. Er hat zwar schon über dreißig Jahre auf dem Buckel, doch er ist noch gut in Schuss, wie Nathan immer zu sagen pflegte. Von ihm habe ich das gute Stück geerbt, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich starre auf die Tanknadel, daran scheint es aber nicht zu liegen, denn vor nicht mal fünfzig Meilen habe ich angehalten, um zu tanken.

Mit dem letzten Schwung steuere ich den Wagen an den Straßenrand und steige aus. Ein Blick auf den Motor unter der Heckklappe bringt mich nicht wirklich weiter. Ich habe ja auch keine Ahnung von Autos.

"Verfluchter Mist", murmele ich leise und komme aus der Hocke wieder auf die Beine.

"Kann ich dir vielleicht behilflich sein?", fragt eine ruhige Stimme hinter mir.

Erschrocken drehe ich mich um, denn ich habe gar nicht gehört, dass ein Wagen angehalten hat. Ich blinzele gegen die Sonne an und lege eine Hand über meine Augen, um überhaupt etwas erkennen zu können. Ich sehe einen jungen Typen in einem Unterhemd, das einmal weiß gewesen sein muss, doch jetzt eher grau scheint. Die Jeans, die er trägt, hat auch schon bessere Zeiten gesehen, und irgendwie wirkt er auf mich wie ein Mechaniker. Sein Gesicht ist ölverschmiert, ebenso die Hände. Seine muskulösen Oberarme sind mit allerlei Tattoos bedeckt, die mit Sicherheit auch auf seinem restlichen Körper zu finden sind. Auf mich wirkt er wie jemand, der bestimmt schon mal im Knast gesessen hat und vor dem mich meine Mutter warnen würde, wäre sie noch am Leben.

"Meinst du, ich bekomme eine Antwort, wenn du mit Starren fertig bist?", fragt er und ein Lächeln breitet sich auf seinem Gesicht aus. Dabei entblößt er wundervolle weiße Zähne, die nicht so ganz zu seinem schmuddeligen Äußeren passen wollen. Seine gut geschnittenen Züge fallen sofort auf, denn er sieht wirklich umwerfend aus, wenn man auf solche Typen steht. Ein kantiges Kinn, hohe Wangenknochen, eine große, aber gerade Nase. Dunkle, dichte Augenbrauen, die er jetzt skeptisch zusammenzieht. Seine Augen sind blau. Richtig blau, wie das Meer, wenn die Sonne dara

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