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Legal Love - Nie wieder ohne dich von Sheridan, J. T. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.09.2020
  • Verlag: beHEARTBEAT
eBook (ePUB)
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Legal Love - Nie wieder ohne dich

Shannon Cramer lebt für ihren Job. Den Männern hat die junge Anwältin abgeschworen, nachdem sie einige äußerst schlechte Erfahrungen mit ihrem Exmann gemacht hat. Doch ausgerechnet er ist der Grund, warum sie einen neuen Job bei der jungen Kanzlei 'Padget, Knight, Woods & Collins' anfängt. Dort erwartet sie mit ihrem ersten Mandat eine große Herausforderung: Shannon soll Seite an Seite mit dem australischen Partner Steven Knight zusammenarbeiten. So weit so gut - wäre er nicht der Prince Charming der Kanzlei, dessen Annäherungsversuchen sie kaum widerstehen kann ... eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 300
    Erscheinungsdatum: 30.09.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732595488
    Verlag: beHEARTBEAT
    Größe: 1128 kBytes
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Legal Love - Nie wieder ohne dich

1. Steve

Die Zahlen ergaben nun endlich Sinn, und ich lehnte mich zufrieden in meinem Bürostuhl zurück, die Beine weit ausgestreckt, die Hände hinter dem Kopf verschränkt.

Wie viele Stunden hatte ich an dieser verdammten Excel-Tabelle gesessen? Wenn ich mir die Statistik zum Dokument ansah, würde ich es erfahren. Aber gelinde gesagt, war es mir schnurz. Nicht ganz. Das Mandat wurde pro Stunde abgerechnet, was bedeutete, dass ich der Sekretärin die Arbeitsstunden bei Gelegenheit mitteilen würde. Jeden Pence davon hatten wir uns verdient. Diese Telefonfirma gehörte zu unseren lukrativsten und zugleich anstrengendsten Mandanten.

Ich fuhr mir durchs Haar, lockerte die Nackenmuskulatur und griff nach meinem Handy. Die Uhrzeit leuchtete grell auf dem Display. Zehn nach zehn. Wow, andere hatten längst Feierabend, tranken Cocktails oder chillten auf der Couch. Aber andere waren auch keine Anwälte in einer aufstrebenden Londoner Kanzlei.

Seufzend speicherte ich die Datei sicherheitshalber nochmals auf einem USB-Stick ab und fuhr den Computer runter.

Als ich das Licht in meinem Büro ausschaltete, erkannte ich, dass ich nicht der letzte Mitarbeiter im Büro war. Klar, unser Abendsekretär war noch da. Ich nickte ihm freundlich zu, während ich über den Gang zu Davids Büro schlenderte.

»Kumpel, hast du kein Zuhause?«, scherzte ich und lehnte mich in den Türrahmen.

Mein dunkelhaariger Freund grinste schief und deutete auf seinen Bildschirm. »Gerade fertig geworden. Ein Anspruchsschreiben für Meghans Firma.«

»Lass uns was trinken gehen«, schlug ich vor, da ich nach einem Arbeitsmarathon meist nicht zur Ruhe kam.

Dave sah auf sein Handy. »Hm, Nora ist mit Meghan unterwegs. Also, klar, warum nicht.«

Der Pub war gut gefüllt, obwohl es ein Wochentag war. Die Londoner liebten ihr Feierabendbier.

Dave und ich fanden einen Platz in einer hinteren Ecke, an einem Fass als Tisch. Wir hatten unser Bier direkt an der Bar mitgenommen. Nun zog mein Freund das Jackett aus, lockerte seine Krawatte und prostete mir mit seinem Guinness zu.

Nach dem erfrischenden ersten Schluck setzte ich mein Glas ab, stützte die Ellbogen auf dem Fass ab und sah David forschend an. »Du siehst gestresst aus«, stellte ich fest.

»Ist viel zu tun.«

»Wem sagst du das«, pflichtete ich bei und nahm einen weiteren Schluck vom kühlen Bier. »Wir müssen neue Leute einstellen.«

David nickte nachdenklich und sah in sein Bierglas.

»Mels Arbeitskraft fehlt uns in London«, fuhr ich fort. »Wir brauchen Ersatz für sie. Und keine Ahnung, wie lange die englischen Behörden noch mit meiner Zulassung für die Insel brauchen.«

»Hm«, murmelte mein Kumpel.

»Okay, raus mit der Sprache.« Ich erhob ein wenig meine Stimme, sodass Dave überrascht aufsah. »Wo bist du mit deinen Gedanken? Denn hier bei mir sind so höchstens zehn Prozent davon.«

Er grinste entschuldigend. »Wie lange kennen wir uns schon? Zehn Jahre?«

»Länger. Erstes Semester, Einführung ins Wirtschaftsrecht. Du kamst zu spät zur ersten Vorlesung, und der Prof hätte dich fast wieder rausgeschmissen.«

David lachte leise. »Stimmt. Und der einzige freie Platz war neben dir. Einem Typen mit Nerdbrille und einer Frisur, als habe ihn seine Mum gekämmt. In der ersten Reihe.«

Jetzt war es an mir, zu grinsen. »Tja, so ein Glück für dich.«

»Jedenfalls kennst du mich besser, als mir lieb ist.« Er atmete tief durch. »Wir überlegen, nach Melbourne zu ziehen.«

Überrascht hob ich die Brauen. »Wir« waren natürlich Nora und er, Zweifünftel der Partner von Padget, Knight, Woods & Collins. Mit Noras Mutter Helena und mir hier in London waren wir zu viert, während unser Partner Jeremy Woods derzeit allein das Melbourner Büro leitete. Wenn beide nach Melbourne gingen, hieße das für mich, dass ich zusammen mit Helena das Londoner Büro leiten würde ... vo

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