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Leidenschaftlich ist die Nacht Julia Bd. 1836 von MARINELLI, CAROL (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Leidenschaftlich ist die Nacht

Dieser Mann ist der perfekte Liebhaber! Glühend vor Leidenschaft ist die Nacht, die Millie mit Levander Kolovsky in seiner exklusiven Hotelsuite verbringt. Doch auch wenn sie sich dabei Hals über Kopf in den charismatischen Unternehmer verliebt, gibt sie sich keinen Illusionen hin: Ihn und sie trennen Welten. Früher oder später wird der berüchtigte Frauenschwarm ihrer überdrüssig werden und sie verlassen. Schweren Herzens reist sie allein zurück nach London - wie geplant! Doch schneller als gedacht, sieht sie Levander wieder. Und diesmal lässt er sie nicht so einfach gehen ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863492946
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Bd.1836
    Größe: 276kBytes
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Leidenschaftlich ist die Nacht

1. KAPITEL

Das Paar faszinierte sie. Seit sie das Restaurant betreten hatten, fühlte Millie sich wie gebannt.

Von ihm.

Als er im eleganten dunkelgrauen Anzug eintrat, ging ein leises Raunen durch den Raum, alle Köpfe drehten sich zu ihm. Er lockerte seine Krawatte, während er gleichzeitig den Blick über die Tische schweifen ließ. Ross, der Restaurantmanager, war diensteifrig zu ihm und seiner Begleiterin geeilt, um sie zum besten Tisch in der hinteren Nische zu geleiten. Dann hatte er Millie mit einer leisen Ermahnung dorthin geschickt, um die Bestellung aufzunehmen.

"Du wirst ihnen jeden Wunsch von den Augen ablesen, verstanden? Diese Gäste sind es wert."

Die Blondine war eine Schönheit. Doch neben dem Mann versank sie in der Bedeutungslosigkeit, denn er war - Millie suchte nach dem treffenden Ausdruck - exquisit. Sie musste sich zwingen, nicht unentwegt in seine Richtung zu starren.

Das Paar trennte sich gerade, vermutete sie.

Oder besser gesagt, er trennte sich von ihr.

Während sie die Gäste in diesem sündhaft teuren Restaurant in Melbourne bediente, dachte Millie sich ständig Geschichten aus über die Menschen, die dort speisten.

Jetzt, kurz nach Mitternacht, waren nur noch drei Tische besetzt. So hatte sie Muße, die wenigen Gäste genauer zu betrachten.

An einem der Tische hatte sich das seriöse Geschäftsessen in eine feuchtfröhliche Party verwandelt, die aber nun, da die Bar geschlossen hatte, sicher bald ausklingen würde. Am zweiten Tisch saß ein Paar, das sehr angespannt wirkte. Die Dame hatte schweigend ihr Fischgericht und ihren Salat - ohne Dressing! - gegessen und fühlte sich ganz offensichtlich unwohl in ihrem engen schwarzen Samtkleid. Sie hatte gerade das erste Kind bekommen und litt jetzt unter ihrer Figur, ließ Millie ihrer Fantasie freien Lauf. Zudem vermutete sie, dass die Dame zum ersten Mal nach der Geburt wieder mit ihrem Ehemann ausging, der sie ständig bevormundete mit scharfen Bemerkungen wie: "Du willst doch bestimmt kein Dessert, oder, Darling?"

Und dann war da dieses schöne Paar.

Die fantastisch aussehende Blondine mit verführerischen Kurven war unendlich nervös. Sie beschwor ihren Begleiter wiederholt mit rauchiger Stimme: "Bitte, so hör mir doch zu", griff über den Tisch nach der Hand ihres - tja, Millie war sich nicht sicher, in welchem Verhältnis dieser Mann zu seiner Begleiterin stand. Ehemann? Verlobter? Nein, das passte nicht. Fester Freund? Oder vielleicht nur flüchtiger Liebhaber? Was auch immer, der Mann zeigte sich völlig ungerührt angesichts ihrer flehenden Bitten.

"Wenn du mich nur anhören, mir wirklich zuhören würdest ..."

Die beiden waren augenscheinlich Personal gewohnt, denn sie ließen sich nicht im Geringsten von der Kellnerin stören, die den nahezu unberührten Hauptgang abräumte. Millie spitzte die Ohren, um kein Detail zu verpassen, als die Blondine mit tränenfeuchten Augen wieder nach der Hand ihres Begleiters griff und ihn erneut anflehte.

"Bevor du sagst, dass es nicht sein kann, hör dir erst an, was ich sagen möchte. Bitte."

"Vielleicht solltest besser du zuhören", entgegnete er gereizt. Er hatte eine tiefe, volle Stimme - geradezu göttlich, fand Millie - und sprach mit ausländischem Akzent. Doch da er zu ihr nur gesagt hatte: "Steak, blutig, mit Tomatensalat", konnte Millie bisher nicht ausmachen, woher dieser Akzent stammte. "Die ganze Zeit über sage ich schon Nein, aber du beharrst weiterhin darauf."

"Und warum, glaubst du, reagiere ich so, Levander?"

Er war Russe, erkannte Millie endlich. Sie ließ sich viel Zeit, um die Teller abzuräumen. Den Salat hatte er kaum angerührt, die Hälfte des Steaks war ebenfalls übrig geblieben. Eigentlich müsste sie jetzt fragen, ob es den Gästen geschmeckt oder ob vielleicht etwas mit dem Essen nicht gestimmt hatte. Doch die angespannte Stimmung am Tisch machte eine solche Unterbrechung praktisch unmöglich.

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